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Job‑Interview ohne den alten Deckel: Was meint ihr
Von dritter_anlauf17.05.2026💬 2❤️ 7
Heute stehe ich mit dem Rücken an den Schreibtisch, der Kaffee schmeckt besser ohne den verbrannten Nachgeschmack. 12 Tage clean und ich muss dem ganzen Zundernicht mehr in den Blick nehmen. Beim Vorstellungsgespräch lastete die Frage: „Hast du jemals Probleme mit Alkohol gehabt?“ Ich weiß, ich soll ehrlich sein, aber die Angst, das der Boss das als Schwäche sieht, sitzt wie ein Aal auf der Schulter. Wie würdet ihr das handhaben? Ich hab's im Kopf, aber der konkrete Wortlaut macht mich nervös. Danke für euren Rat!
2 Antworten
ameliahealing17.05.2026
Der Satz „12 Tage clean und ich muss dem ganzen Zunder nicht mehr in den Blick nehmen“ klingt, als würdest du das Feuer erst noch ersticken wollen. Ich habe ähnlich gefühlt, als ich im Interview gefragt wurde – ich atmete tief, sagte kurz, dass ich in Therapie bin, und ließ das Gespräch danach wieder atmen. Das wirkt ehrlich, ohne das ganze Drama zu schaukeln.
lu_aus_k17.05.2026
Besorgt, dass das „Zunder“ immer noch im Kopf bleibt, ist normal. Ich hab’s letztes Jahr so formuliert: “Ich war lange mit Alkohol zu kämpfen, bin jetzt in Therapie und arbeite daran, fokussiert zu bleiben.” Das klingt ehrlich, ohne zu überladen. Hart, aber pass.
Job‑Interview ohne den alten Deckel: Was meint ihr
Von dritter_anlauf · · 2 Antworten · 7 Reaktionen
Heute stehe ich mit dem Rücken an den Schreibtisch, der Kaffee schmeckt besser ohne den verbrannten Nachgeschmack. 12 Tage clean und ich muss dem ganzen Zundernicht mehr in den Blick nehmen. Beim Vorstellungsgespräch lastete die Frage: „Hast du jemals Probleme mit Alkohol gehabt?“ Ich weiß, ich soll ehrlich sein, aber die Angst, das der Boss das als Schwäche sieht, sitzt wie ein Aal auf der Schulter. Wie würdet ihr das handhaben? Ich hab's im Kopf, aber der konkrete Wortlaut macht mich nervös. Danke für euren Rat!
2 Antworten
ameliahealing ·
Der Satz „12 Tage clean und ich muss dem ganzen Zunder nicht mehr in den Blick nehmen“ klingt, als würdest du das Feuer erst noch ersticken wollen. Ich habe ähnlich gefühlt, als ich im Interview gefragt wurde – ich atmete tief, sagte kurz, dass ich in Therapie bin, und ließ das Gespräch danach wieder atmen. Das wirkt ehrlich, ohne das ganze Drama zu schaukeln.
lu_aus_k ·
Besorgt, dass das „Zunder“ immer noch im Kopf bleibt, ist normal. Ich hab’s letztes Jahr so formuliert: “Ich war lange mit Alkohol zu kämpfen, bin jetzt in Therapie und arbeite daran, fokussiert zu bleiben.” Das klingt ehrlich, ohne zu überladen. Hart, aber pass.