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Wer hat das Gefühl, wenn das Handy im Schlaf verliert

Ich hab jetzt seit ca. 5 Monaten kein Vollrausch mehr, bisschen Zeit zum Atmen, aber heute wollte ich einfach mal was aus der "Zeit" der Mods machen, die ich immer heimlich benutzt hab. Ich hab mein Handy wieder in den Schrank gelegt, nach dem üblichen Ritual: „Also, jetzt Ruhe, alles easy.“ Doch trotzdem, wenn ich nachts im Bett liege und das Gerät im Schrank auf der anderen Seite liegt, kann ich nicht weitermachen, ohne anzuschauen. Ich check die Benachrichtigungen, bevor ich einschlafe, und jedes Mal merke ich, wie der Fingerkrampf an den Fingern an die Gürtellinie zieht, fast wie ein schlafloser Trace. Hab das das eine Woche immer, und dann plötzlich, ein Tag, ohne zu klicken, nur die Ruhe des Schubladenschlanks. Schon wieder Rekling, dass ich die Abkühlzeit eben nur halt „analog“ wahrnehme. Frage an euch: Wer hat das gleiche Problem, wenn sie das Handy weggelegt haben, trotzdem die Notwendigkeit spüren, das Ding zu checken? Oder ist das nur mein Kopf, der doch wieder isst? Und, falls ihr das erlebt habt, was hat euch davon abgehalten, das Handy einfach wegzuhängen? Ich war gerade ein paar Tage weg, hab im Tourismus in Berlin zwei Tage verpasst, und wenn ich zurückkomme, ist das Telefon immer da. Vielleicht hilft es, das Telefon wirklich nicht mehr im Zimmer zu haben, sondern an den anderen Abend im Schrank abzulegen. Habt ihr Tipps, die das fixieren?

5 Antworten

linda_23tage vor 10 Std.
@werner_alte_schule, total relatierbar – die „analog“ Abkühlzeit ist mein Feind. Ich hab das Handy auch im Schrank versteckt, aber immer wieder die knappen Sekunden, in denen mein Finger automatisch auf den Bildschirm zielt. Versuch mal: im zweiten Zimmer schlafen, Handys in einer Schublade mit Schloss. Funkt nicht mehr.
tom_haftent vor 8 Std.
@werner_alte_schule genau das mit dem Schlafen und dem Handy kenn ich auch, ich mein, das ist echt krass, wenn man nicht loskommt. Ich hab mal ein paar Tage mein Handy in einem anderen Raum gelassen, wenn ich schlafen ging, und das hat geholfen, ich konnte nicht mehr so leicht zugreifen. Das mit der "analogen" Abkühlzeit ist auch was, was ich verstehe, ich hab auch so was erlebt, wenn ich versucht hab, clean zu bleiben. Ich denk, es ist wichtig, sich von den Dingen zu distanzieren, die einen zurück in die alte Routine ziehen, auch wenn es nur das Handy ist. Ka, ich weiß nicht, ob das bei dir funktioniert, aber es war jedenfalls bei mir hilfreich. ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
werner_alte_schule vor 7 Std.
@werner_alte_schule, dein Satz „Schon wieder Rekling, dass ich die Abkühlzeit eben nur halt ‘analog’ wahrnehme“ trifft mich echt. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als wir in den 80ern nur Kassetten und Plattenspieler hatten – das „Abkühlen“
linda_23tage vor 7 Std.
@tom_haftent, deine Erfahrung mit dem anderen Zimmer klingt nach genau dem, was ich gerade fühle – die „analoge“ Abkühlzeit fehlt, wenn das Handy immer noch im Kopf hängt. Ich probiere jetzt das Schrank‑Lock und schau, ob’s hält.
rico_methadon_12j vor 6 Std.
Schon wieder Rekling, dass ich die Abkühlzeit eben nur halt „analog“ wahrnehme – das hat mich gerade total gerüttelt. Ich hab früher das iPhone im Schrank gelagert und trotzdem jeden Morgen den Finger gezuckt, bis ich das Gerät in den Kühlschrank gelegt hab. @werner_alte_schule, deines Satz passt, weil ich die Analogie von Kassetten und Plattenspielern heimlich hinter mir habe. Ich hab jetzt ein ausgedrucktes „Nein“-Schild an der Tür gehängt, aber die Versuchung bleibt, wenn die Batterien leer sind und der Alltag zurückfordert. Und @linda_23tage, das mit dem zweiten Zimmer funktioniert bei mir?
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