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Mein Sohn fragt, warum Mama immer auf das Handy starrt – Wie sag ich ihm, dass das nicht
keine ahnung, aber Ich sitz gerade am Küchentisch, die Kids machen Hausaufgaben und plötzlich schaut mein 7‑jähriger Sohn zu mir rüber, legt seine Hand auf mein Handy und fragt: „Mama, warum guckst du immer so auf das Ding?“ Ich spür sofort dieses alte, beklemmende Gefühl im Magen, das ich seid der Trennung von meinem Kokain‑Partner kaum noch ganz losgelassen hab.
Er hat das zumindest in den letzten Wochen öfter gesagt, seitdem ich wieder angefangen habe, abends nach den Kindern noch ein bisschen im Social Media zu scrollen, um irgendwie abzuschalten. Ich dachte, das sei harmlos – ein bisschen Insta, ein paar TikToks, damit ich nicht komplett im Kopf versinke. Aber jetzt sitzt er da, ganz ernst, und ich hab das Gefühl, dass er mich nicht mehr als „Mama, die immer da ist“ erkennt, sondern als jemanden, die immer „irgendwo“ ist.
Wie soll ich ihm erklären, dass das nicht seine Schuld ist, dass ich das nicht absichtlich mache, sondern dass ich mich selbst noch nicht ganz aus dem Strudel gerissen hab? Und was sagt das eigentlich über mich aus, wenn ich das Gefühl habe, dass das Handy mehr Aufmerksamkeit bekommt als meine eigenen Kinder? Ich hab ja keine professionelle Sucht‑Erfahrung, nur diese riesige Schuld, die mich nachts wach hält.
Vielleicht habt ihr Tipps, wie man das Gespräch mit einem Kind führt, das plötzlich so bewusst wird, dass du dich selbst vergisst? Oder habt ihr ähnliche Erlebnisse mit euren Kids, die plötzlich das „digitale“ Verhalten der Eltern hinterfragen? Ich kann gerade gar nicht mehr richtig klar denken, aber ich will nicht, dass meine Kinder das Gefühl haben, sie müssten mich „reparieren“.
Danke, wenn ihr mir irgendwie weiterhelfen könnt. 🙏
