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Warum riecht der Kaffee jetzt immer nach Angst

Hey ihr, ich sitz hier gerade mit nem fast lauwarmen Kaffee in der Hand und plötzlich überkommt mich das Gefühl, das jede Tasse so’n kleiner Trigger für meine alte Angst ist. Ich bin jetzt seid 224 Tagen clean – also nix mehr Alkohol, Weed, Binge‑Eating, und das fühlt sich immer noch richtig gut an. Aber jedes Mal, wenn ich mir morgens den Kaffee mache, denke ich an die Nächte, wo ich bis zum Morgengrauen gekifft und dann übergeben hab, weil das ganze “Rauschen” in meinem Kopf nie aufgehört hat. Letztes Wochenende war ich mit ein paar Freund*innen im Stadtpark und jemand hat plötzlich angefangen, von “der nächsten Party” zu reden. Ich hab sofort das Verlangen gespürt, einfach loszujagen, weil das „nur noch ein kurzer Trip“ so verlockend klang. Und dann… ich hab einfach nix gesagt, hab nur weiter an meinem Tee gesoffen und war total fertig danach. Jetzt, mitten in der Nacht, wache ich manchmal auf und das leise Summen des Kühlschranks klingt wie ein Aufruf, wieder zu „feiern“. Hat das jemand von euch auch erlebt? Wie schafft ihr es, solche alltäglichen Dinge – die eigentlich harmlos sind – nicht mehr als Trigger zu sehen? Ich versuch’s ja mit Musik, mit ner kurzen Meditation, aber irgendwie bleibt das Herzklopfen, wenn ich an den ersten Schluck denke. Vielleicht hilft ja ein kleiner Tipp, wie ihr euch ablenkt, bevor das Ganze eskaliert. 🙏❤️ (P.S.: Wenn ich heute noch nicht alles vergesse, dann liegt das wahrscheinlich an meinem Schlafmangel, haha.)
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