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Endlich 3 Jahre trocken – unser kleiner Sieg im Alltag

Mittag, Montag, ich sitz mit nem halb kalten Kaffee am Küchentisch und hör die Kinder noch laut über den Schulranzen diskutieren, während mein Mann gerade das Handy weglegt – das war heute das erste Mal seit Wochen, dass er's nicht sofort checkt. Ich hab's kaum glauben können, weil ich in den letzten Monaten fast jedes Mal das Vibrieren als Alarm für einen Rückfall gehört hab. Nciht, dass ich jetzt plötzlich alles feiern will, aber dieses kleine Zeichen hat bei mir echt ein bisschen Hoffnung entfacht. Wir haben uns vor drei Jahren ein kleines Abendritual ausgedacht, das eigentlich nur aus einem kurzen Spaziergang mit den Kids und dann 'nem gemeinsamen Tee ohne Handy besteht. Anfangs war das voll das Chaos, ich war kurz davor, alles hinzuschmeißen, weil ich dachte, wir schaffen das nie. Aber dann kam der Moment, an dem er nach dem Spaziergang einfach gesagt hat: „Ich will das nächste Mal nicht wieder zum Handy greifen.“ Und ich hab mich einfach nur gefreut, weil das kein leeres Versprechen war, das war echt. Jetzt, wo er das Handy beim Abendessen auf den Tisch legt und wir zusammen das Essen genießen, merk ich, wie viel ruhiger das Haus ist. Ich hab gelernt, dass die kleinen Routinen mehr halten als die großen Versprechen. Und ja, es gibt Tage, da will ich wieder alles hinschmeißen, aber dann denke ich an das Lächeln der Kinder, wenn wir alle zusammen am Tisch sitzen und das Telefon still ist. Wie schafft ihr es, solche kleinen Routinen am Leben zu halten, wenn das Leben wieder mal drunter und drüber geht? Welche kleinen Dinge geben euch das Gefühl, dass ihr nicht komplett am Ende seit? ❤️😊
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