Öffentlich lesbarer Thread
Das Tapering-Protokoll und mein Gehirn — wer versteht das wirklich
Hey Leute, ich muss mal wieder was loswerden, das mich echt umtreibt. Ich bin jetzt seit knapp 5 Monaten im Tapering und folge ja ziemlich strikt dem Ashton-Manual, halt meine 6mg Diazepam-Äquivalent erreicht. Aber ehrlich, manchmal fühlt sich mein Gehirn an wie ein schlecht gewarteter Computer. Permanent irgendwelche Fehlermeldungen, Abstürze und unerklärliche Hänger. Letztens hab ich mich gefragt, wie viele von euch sich wirklich intensiv mit den neurobiologischen Hintergründen auseinandersetzen? Ich meine, klar, wir alle wissen, dass Benzos die GABA-Rezeptoren beeinflussen. Aber die Langzeitfolgen, die Plastizität des Gehirns, die langsame Rekalibrierung… das ist doch mega komplex. Habt ihr da vielleicht Studien oder Artikel gefunden, die das gut erklären, ohne dass man ein Medizinstudium braucht? Ich hab da das Gefühl, dass das Hilfesystem das oft unterschätzt, wie lange dieser Prozess dauert und wie tiefgreifend er ist. Mich würde echt interessieren, ob andere hier ähnliche Erfahrungen machen udn wie sie damit umgehen.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
