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Samstagabend am Deich – wie gehst du mit dem „Alkohol‑Trigger“ um
boah, Moin zusammen, nicht_alleine hier. Heute war wieder so ein typischer Samstag – am Abend riecht’s überall nach Grill, Bierdeckel rascheln und die Kneipen am Hafen locken wie früher. Ich hab’s mir mit Buster, meinem alten Hafen‑Mops, auf den Deich geschnappt, weil ich ja keinen Bärenhunger nach Korn hab, aber das Draußen‑Geräusch macht mich trotzdem irgendwie nervös.
Ich dachte mir, ich setz mich einfach nur hin. und beobachte die Lichter. und atme den salzigen Wind ein. Dann kam die alte Freundin von mir, die sogar noch im Service für die Kneipe arbeitet, vorbei und meinte lachend: „Na, hast du heute schon einen Krug geleert?“ Ich hab nur genickt, weil ich gar keinen Krug habe, aber das Lächeln hat mich kurz aus der Bahn geworfen. Ich hab kurz überlegt, ob ich jetzt doch noch ein Gläschen nehmen soll – 326 Tage clean, das sagt ja nicht, dass ich nicht mehr schwanke, wenn das Handy plötzlich Pieptöne von „Happy Hour“ abspielt.
Habt ihr so Momente, wo das Umfeld euch plötzlich wieder in die alte Schiene drängt? Was macht ihr, wenn ihr plötzlich das Gefühl habt, ihr könntet doch noch einen Schluck nehmen, nur weil alle um euch rum feiern? Ich hab versucht, mir ’ne Tasse Tee zu machen und die Hände zu beschäftigen – das hilft ein bisschen, aber das Herz schlug trotzdem schneller.
Und zum Schluss: Wie schafft ihr es, den inneren Dialog zu beruhigen, wenn das Biergeräusch aus der Ferne plötzlich lauter klingt als das Rauschen des Meeres? Bin gespannt auf eure Tipps. 🙏
