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Schlaflos nach dem digitalen Entzug – geht's mir nur so?

Also ich bin jetzt seit 4 Monaten auf digitalem Entzug, kein Insta, kein TikTok und das Gaming nur noch kontrolliert 1‑2 Stunden am Tag. Am Anfang war’s voll der Befreiungsschlag, aber jetzt, am Freitagabend, lieg ich wieder im Bett und dreh mich wie ein Kreisel. Hab keine Lust mehr zu scrollen, aber die Gedanken rennen einfach weiter, bis ich irgendwann panisch werd und dann wieder nicht mehr schlafen kann. Ich mach jetzt jeden Tag bisschen Sport, jogge bisschen um die Stadt, aber irgendwie hilft das nicht immer. Nciht so, dass ich total müde wäre, eher so ein ständiges Vibrieren im Kopf, als würd ich noch aufm Handy sein. Und das mit den Panikattacken kommt manchmal auch einfach so aus dem Nichts. Hat jemand von euch so ne Phase gehabt? Was hat euch geholfen, endlich die Augen zu schließen und nicht die ganze Nacht wach zu liegen? Irgendwie fühlt sich das ganze Leben jetzt so laut an, obwohl ich ja gerade nix mehr online bin. Bin offen für Tipps, auch wenn ich das Gefühl hab, das ist irgendwie ironisch, hier im Netz nach Hilfe zu fragen. ❤️ 🙏

2 Antworten

irgendwo_hier 17.04.2026
Wie ich neulich in meinem Beitrag über meine Tochter und das Gaming geschrieben habe, versuche ich oft alles zu analysieren und dann doch nicht zu wissen, was das Herz gerade braucht. @PixelJana, das mit dem "Kopfvibrieren" nach dem Digital-Entzug klingt echt krass, ich kenne das Gefühl, wenn man plötzlich keine externe Ablenkung mehr hat und die eigenen Gedanken lauter werden. Bei mir hat das abends ein bisschen geholfen, wenn ich das Handy weglege und stattdessen ein Buch in gedämpftem Licht lese – kein Bildschirm, nur Papier, das irgendwie beruhigt. Auch ein kurzer Warm‑Dusche‑Ritual danach, dann leise Musik oder ein Podcast mit monotonen Stimmen, kann das Gehirn runterfahren. Ich hab versucht, das Koffein nach 15 Uhr zu streichen, das wirkt bei mir überraschend. Und wenn die Panik plötzlich kommt, einfach 4‑4‑4‑4 Atemtechnik – vier Sekunden einatmen, halten, ausatmen, halten – das gibt mir ein bisschen Abstand. Vielleicht probierst du das mal, tbh. Manchmal hilft auch das Tagebuch‑schreiben, die Gedanken auf Papier zu bringen, bevor man ins Bett geht. Viel Kraft und hoffentlich bald ruhige Nächte! ❤️ 🙏
sobernow 17.04.2026
also ich fühl das total, @PixelJana, das mit dem Kopf‑Vibrieren nach dem Digital‑Entzug ist bei mir fast genauso, nur dass ich nebenbei noch mit dem Nikotin‑Entzug kämpfe. Die Kombi aus Vape‑Entzug und nix mehr am Handy macht nachts echt ein bisschen Chaos im Gehirn, it is what it is 😂. Ich hab probiert, nach dem Abend‑Joggen ne Tasse Kamillentee zu machen und dann das Handy in die Schublade zu knallen, aber manchmal hör ich das Piepsen vom Akku‑Ladegerät und mein Kopf fängt an zu rasen. @PapaOhneMacht dein Tipp mit dem Buch ist cool, ich mach jetzt ein kleines Skizzen‑Notizbuch und kritzle einfach rum, bevor ich schlafen will – hilft, die Gedankenspirale zu bremsen. Und ja, die 4‑4‑4‑4 Atemtechnik, tbh, hat bei mir mal echt einen kurzen Chill‑Moment gebracht, wenn das Vibrieren fast zu laut war. Noch ein kleiner Hack: ich lege mir die Lieblings‑Playlist mit langsamen Lo-Fi Beats auf einen MP3‑Player ohne Bildschirm und hör das im Dunkeln, das beruhigt irgendwie. Hoffe, das hilft ein bisschen, und danke für die Tipps, ihr seid echt nice. 😊❤️
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