Öffentlich lesbarer Thread
Wie soll ich nach dem Burnout wieder laufen gehen?
Also ich sitz hier am Samstagmorgen, bisschen müde, weil ich die ganze Nacht über überlegt hab, ob ich heute überhaupt meine Laufschuhe anziehen soll. Seit 8 Monaten clean, Stimmung eigentlich stabil, aber das ganze “Performance‑Ding” hat sich irgendwie in mein Gehirn eingebrannt. Früher war das Laufen für mich fast nur ein Mittel zum Zweck – schnell fit sein, danach wieder voll im Office durchstarten. Jetzt fühl ich mich oft wie ein leerer Tank, kein Antrieb, und ich frage mich, ob ich überhaupt noch “richtig” laufen kann, ohne das Koks‑Kick‑Feeling im Hinterkopf.
Hab ich das jetzt komplett verlernt, oder ist das nur das „nciht mehr“ im Kopf, das mich blockiert? Ich hab ja letztens in meinem letzten Post erwähnt, dass ich versucht hab, morgens Yoga zu machen – das war okay, aber beim Joggen fällt mir sofort die alte Erwartung ein, immer das Maximum rausholen zu müssen. Und das macht mich dann wieder voll gestresst.
Hat jemand von euch ähnliche Phasen durchgemacht? Wie habt ihr den inneren Druck umgangen, wenn ihr wieder anfangen wollt zu laufen, ohne dass das Ganze wie ein Wettkampf wirkt? Ich probier’s gerade mit kurzen 3‑km‑Strecken, aber mein Kopf will immer noch das alte “schneller, höher, weiter” im Ohr. Vielleicht hilft ja ein bisschen langsamer starten, oder ich muss das Ganze komplett neu definieren. Freu mich auf eure Tipps 🙏.
