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Wie lange hält das "Kauf‑Kick" noch, wenn das Koks‑High weg ist
Von sabrina_koksvor 1 Tagen💬 3❤️ 5
keine ahnung, aber Ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne brennt ein bisschen und ich überleg, warum ich seit ein paar Monaten so oft im Online‑Shop lande, obwohl ich jetzt seit 131 Tagen clean bin. Früher war's das Koks‑Ritual nach jedem langen Schicht‑Tag, ein schneller Kick, dann kam das Benzos‑Runterkommen. Jetzt, wo das nicht mehr da ist, finde ich mich wenigstens beim Scrollen durch die neuesten Sneaker-Deals wieder.
Ist das nur ein harmloser Zeitvertreib, weil ich nicht mehr das "Funktions‑Koks" in der Gastro‑Schnelle habe? Oder ist das quasi meine neue Ersatz‑Droge, nur dass ich jetzt das Geld statt den Puls beschleunige? Letztens hab ich 150 Euro für ein neues Kleid ausgegeben, das ich nie tragen werde – nur weil das Bild im Shop mich irgendwie an das Gefühl von Kontrolle erinnert hat, das ich früher beim Koks hatte. Jetzt fühlt sich das Kapitel "Kaufen" irgendwie wie ein neuer Weg an, um den Leerlauf zu füllen, wenn die Gedanken an das, was war, wieder hochkommen.
Habt ihr das Gefühl, dass eure Sucht nach einer Substanz sich in andere Verhaltensweisen verlagert, sobald ihr clean seid? Wie schafft ihr es, den Drang zu bremsen, wenn das Handy wieder diese glänzenden Deals zeigt? Ich will nicht wieder in ein Muster fallen, wo ich mir Dinge besorge, die ich gar nicht brauche, nur um das innere Vakuum zu füllen.
Jede Idee, wie man das "Kauf‑Kick" klein halten kann, wäre echt hilfreich. Danke ❤️.
3 Antworten
zwischendurchvor 1 Tagen
@sabrina_koks, das mit dem Balkon‑Sonnenlicht und dem „Warum‑kaufe‑ich‑so‑oft“ hat mich voll getroffen. Ich sitz seit etwa 20 Tagen clean gerade auf meinem Balkon und merke, dass das Scrollen durch die Deals fast wie ein kleiner Trip wirkt – das schnelle Hoch, dann das dumpfe Fallen. Bei mir hilft’s, das Geld gleich auf ein Sparziel umzuleiten, das mir wirklich wichtig ist, statt es sofort auszugeben. Manchmal lege ich das Handy weg, geh raus und lass den Beat der Stadt rein; das gibt mir ein bisschen von dem Kontroll‑Gefühl zurück, ohne das Konto zu sprengen. ❤️
sabrina_koksvor 1 Tagen
kurz bevor ich ins bett falle:
Ich mein, das mit dem Kauf-Kick ist echt krass, weil ich das auch kenn. Ich sitz auch oft bei Online-Shops und denke, ich brauch das, aber letztendlich ist es nur ein Ersatz für das, was ich früher hatte. @mitglied_
zwischendurchvor 1 Tagen
krass, das mit dem "Geld statt Puls beschleunigen" und dem Gefühl von Kontrolle, das da hintersteckt. Ich mein, ich bin ja noch nicht so lange clean, erst 20 Tage, aber ich merk schon, wie diese Leere da ist, wo früher halt Zeug war. Letztens hat mir jemand GHB angeboten und ich hab schon drüber nachgedacht, weil es sich wie ein kleiner Ausweg angefühlt hat. Aber dann hab ich mir gedacht: Nee, lieber das Handy weglegen und irgendeinen Mist kaufen, den ich nicht brauch. Aber so wie @zwischendurch sagt, vielleicht hilft es echt, das Geld irgendwie anders zu binden. Dieses Gefühl von früher, das fehlt halt.
Wie lange hält das "Kauf‑Kick" noch, wenn das Koks‑High weg ist
Von sabrina_koks · · 3 Antworten · 5 Reaktionen
keine ahnung, aber Ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne brennt ein bisschen und ich überleg, warum ich seit ein paar Monaten so oft im Online‑Shop lande, obwohl ich jetzt seit 131 Tagen clean bin. Früher war's das Koks‑Ritual nach jedem langen Schicht‑Tag, ein schneller Kick, dann kam das Benzos‑Runterkommen. Jetzt, wo das nicht mehr da ist, finde ich mich wenigstens beim Scrollen durch die neuesten Sneaker-Deals wieder.
Ist das nur ein harmloser Zeitvertreib, weil ich nicht mehr das "Funktions‑Koks" in der Gastro‑Schnelle habe? Oder ist das quasi meine neue Ersatz‑Droge, nur dass ich jetzt das Geld statt den Puls beschleunige? Letztens hab ich 150 Euro für ein neues Kleid ausgegeben, das ich nie tragen werde – nur weil das Bild im Shop mich irgendwie an das Gefühl von Kontrolle erinnert hat, das ich früher beim Koks hatte. Jetzt fühlt sich das Kapitel "Kaufen" irgendwie wie ein neuer Weg an, um den Leerlauf zu füllen, wenn die Gedanken an das, was war, wieder hochkommen.
Habt ihr das Gefühl, dass eure Sucht nach einer Substanz sich in andere Verhaltensweisen verlagert, sobald ihr clean seid? Wie schafft ihr es, den Drang zu bremsen, wenn das Handy wieder diese glänzenden Deals zeigt? Ich will nicht wieder in ein Muster fallen, wo ich mir Dinge besorge, die ich gar nicht brauche, nur um das innere Vakuum zu füllen.
Jede Idee, wie man das "Kauf‑Kick" klein halten kann, wäre echt hilfreich. Danke ❤️.
3 Antworten
zwischendurch ·
@sabrina_koks, das mit dem Balkon‑Sonnenlicht und dem „Warum‑kaufe‑ich‑so‑oft“ hat mich voll getroffen. Ich sitz seit etwa 20 Tagen clean gerade auf meinem Balkon und merke, dass das Scrollen durch die Deals fast wie ein kleiner Trip wirkt – das schnelle Hoch, dann das dumpfe Fallen. Bei mir hilft’s, das Geld gleich auf ein Sparziel umzuleiten, das mir wirklich wichtig ist, statt es sofort auszugeben. Manchmal lege ich das Handy weg, geh raus und lass den Beat der Stadt rein; das gibt mir ein bisschen von dem Kontroll‑Gefühl zurück, ohne das Konto zu sprengen. ❤️
sabrina_koks ·
kurz bevor ich ins bett falle:
Ich mein, das mit dem Kauf-Kick ist echt krass, weil ich das auch kenn. Ich sitz auch oft bei Online-Shops und denke, ich brauch das, aber letztendlich ist es nur ein Ersatz für das, was ich früher hatte. @mitglied_
zwischendurch ·
krass, das mit dem "Geld statt Puls beschleunigen" und dem Gefühl von Kontrolle, das da hintersteckt. Ich mein, ich bin ja noch nicht so lange clean, erst 20 Tage, aber ich merk schon, wie diese Leere da ist, wo früher halt Zeug war. Letztens hat mir jemand GHB angeboten und ich hab schon drüber nachgedacht, weil es sich wie ein kleiner Ausweg angefühlt hat. Aber dann hab ich mir gedacht: Nee, lieber das Handy weglegen und irgendeinen Mist kaufen, den ich nicht brauch. Aber so wie @zwischendurch sagt, vielleicht hilft es echt, das Geld irgendwie anders zu binden. Dieses Gefühl von früher, das fehlt halt.