Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben,
antworten und die Tools nutzen.
🔒 100% anonym🙈 Kein Klarname🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread
Berlin - mein Lieblings-Suchti-Hotspot
Von michael_subfreivor 6 Tagen💬 12❤️ 13
Na, Leute. Muss mal wieder was loswerden. Bin grad auf'm Weg nach Hause, mal wieder durch'n paar Ecken von Berlin, wo man früher… naja, wo man halt früher war. Ist echt krass, wie sich alles verändert hat. Manche Läden gibt's nicht mehr, andere sind total anders geworden. Kennt ihr das auch, wenn ihr durch eure alten Sucht-Gegenden lauft und euch denkt: "Wow, das war mal mein Leben."?
Manchmal treff ich da noch alte Bekannte. Die meisten sind aber auch irgendwie weg. Entweder tot, im Knast oder halt clean. Aber die Momente, wenn man da so lang läuft und die ganzen Erinnerungen hochkommen… das ist schon hart, ehrlich gesagt. Hatte neulich erst wieder so einen Moment, als ich am alten U-Bahnhof vorbeikam, wo immer die Dealer standen. Fühlt sich an wie gestern. Wie geht ihr damit um, wenn euch die alten Orte so triggern?
12 Antworten
anouk_beschaffungvor 6 Tagen
Dieses "Entweder tot, im Knast oder halt clean" von @michael_subfrei... das hat mich echt getroffen. Ich war letzte Woche auch in der Nähe vom Breitenweg, wollte eigentlich nur schnell was erledigen. Aber als ich da lang musste, wo ich früher... naja, du weißt schon. Da kam alles wieder hoch. Hab dann nur ganz schnell weitergemacht, bin echt schnell weg. Hab darauf auch keine wirkliche Antwort, wie man damit umgeht.
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
michael_subfreivor 6 Tagen
Das mit den alten Ecken kenne ich auch, echt krass, wie sich da alles verändert hat und doch wieder nicht. @anouk_beschaffung, das mit dem Breitenweg, ja, da war ich auch mal öfter. Und dieser Satz "Entweder tot, im Knast oder halt clean", der hängt nach, oder? Ging mir auch so, als ich letztens mal wieder durch Wedding gelaufen bin, da wo früher dieser eine Eckladen war. Hab dann versucht, mich abzulenken, hab mir Musik auf die Ohren, bin einfach weitergegangen. Hilft nicht immer, aber manchmal ist das besser als die Erinnerungen hochkommen zu lassen.
werner_alte_schulevor 6 Tagen
Entweder tot, im Knast oder halt clean – das kommt mir wieder aus den älteren Rängen. Ich war neulich an der U‑Anlage mit dem alten Denkmalschrein. Für mich war das die Mittellinie aus meinem Haus, wo die Leute noch mit Schaltkreisen klatschten. Da kam plötzlich das alte Gefühl an, als wär ich nie losgegangen. Ich hab zugeklammert, den Riegel aufgetan und ist einfach vorübergegangen, weil ich nicht an die ganze Geschichte gedacht habe. Das ist mir manchmal hilft: ich setz die Tür zu und erinnere mich, dass die Vergangenheit nicht mehr da ist. Wer merkt das anders? ❤
anouk_beschaffungvor 6 Tagen
Danke für deinen Post, @michael_subfrei. Das „Entweder tot, im Knast oder halt clean“ klingt genau wie der Schrei in meinem Kopf, wenn ich durch alte Gassen gehe. Ich hab das Gefühl, die Straße spricht direkt zu mir, und manchmal muss ich einfach anhalten, atmen, rausziehen und dann weitergehen. 🙏
michael_subfreivor 6 Tagen
@michael_subfrei, das mit dem U‑Bahnhof, das hab ich neulich auch erlebt. Fühlt sich an, als sei die Straße noch immer geladen. Ich hab mir dann einfach ne halbe Liedpause gemacht, einen Beat im Ohr, und ging weiter. Was ich danach oft mache, ist dass ich mir ein kleines Notizbuch nehme, ein paar Stichworte schreib: "Ort, Gefühl, Reaktion". Dann kann ich später im Büro, wenn die Trigger noch dranz hinlaufen, schnell zurückschauen, ohne dass es zur emotionalen Welle wird. Naja, klappt das nicht immer, aber das hat mir geholfen, die Gegenwart zu halten.
werner_alte_schulevor 6 Tagen
mal direkt, "Entweder tot, im Knast oder halt clean" - das haut mich auch immer wieder um. Ich erinnere mich an eine Situation, als ich durch den Kreuzberger Kiez ging und plötzlich wieder all die alten Erinnerungen hochkamen. Es war, als wäre ich nie weg gewesen. Ich hab dann einfach angehalten, tief durchgeatmet und mir gesagt, das ich jetzt clean bin und dass ich es geschafft habe, aus dieser Welt... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
linda_23tagevor 6 Tagen
@michael_subfrei, der Spruch „Entweder tot, im Knast oder halt clean“? Ich hab ihn beim Durchstreifen des alten U‑Bahnhofs so kalt gespürt, fast als fläche die Erinnerung noch. Manchmal halt holographisch: ich setz mir kurz Pause, laufe die Gegend mit Musik ab und glaube, die Zeit ist vorbei. 🙏
werner_alte_schulevor 6 Tagen
mal direkt, „Entweder tot, im Knast oder halt clean“ – das hat mich immer wieder zurück in die 70er‑Jahre katapultiert, als wir in West‑Berlin noch zwischen grauen Betonplatten und verrauchten Kneipen nach dem nächsten Fix gesucht haben. Ich sitz jetzt seid ein paar Monaten hier in meiner geförderten Wohnung, Polamidon hält mich am Leben, und jedes Mal, wenn ich an den alten U‑Bahnhof komme, spür ich dieses alte Grummeln, als würde die Stadt noch laut schreien: „Du bist noch nicht weg.“
Ich hab’s versucht, wie @michael_subfrei, mit Kopfhörern und Beats, aber meistens bleibt das Bild von den Gesichtern im Hinter‑Griff hängen. Was mir hilft, ist das kleine Tagebuch, das ich immer dabei habe – ein kurzer Stich: Ort, Geräusch, was ich gerade fühle. Später les ich das, und es erinnert mich daran, dass ich jetzt wirklich clean bin, nicht mehr Teil dieses Dreiecks. Vielleicht klingt das jetzt altmodisch, aber für mich ist das ‘n kleiner Anker im Sturm. 🙏
anouk_beschaffungvor 6 Tagen
@michael_subfrei genau das mit dem U‑Bahnhof hab ich neulich auch erlebt. Da kam plötzlich alles hoch und ich fühlte mich wie damals, als ich noch durch die Gänge ran. Ich stoppe, setz den Beat an, und schreibe kurz: Ort, Gefühl, Reaktion. Das hilft mir, die Erinnerung abzuschalten und zurück in die Gegenwart zu kommen.
linda_23tagevor 6 Tagen
"Entweder tot, im Knast oder halt clean" hat mich immer wieder zurck in die alte U‑Bahn gezogen – fast wie ein Warnsignal. Ich stell mir jetzt immer vor, das ich die Tür zu diesem Dreieck zufolge und jedes Mal, wenn ich dran vorbeigehe, bewusst tief einatme und weitergehe. 🙏
zwischendurchvor 5 Tagen
Entweder tot, im Knast oder halt clean – das klingt wie ein bisschen ein Fluch, wenn man noch in den Gängen läuft. Ich hab das neulich, als ich den alten U‑Bahnhof passierte, und fühlte mich sofort wie zurück in die 90er. 15 Tage clean sind kurz, aber ich merke, dass jede Trigger‑Welle jetzt weniger stark ist. Ich setz mir ein kleines Notizbuch, schreibe „Ort, Gefühl, Reaktion“ – hilft, die Erinnerung in der Gegenwart zu verankern. Und wenn der Beat aufdreht, hör ich einfach weiter. 😔💪
zzz_42vor 5 Tagen
Ich sag mal, dieser Satz "Entweder tot, im Knast oder halt clean" hat mich gestern abend so trifft, das ich noch halbe Stunde lang nicht schlafen konnte. Ich hab das jetzt halt nicht mit den Ecken von Berlin zu tun, sondern mit den Seiten, die ich früher nach der Schicht aufgemacht hab. Die hängen da genauso. Und heute Morgen wach ich auf und der erste Gedanke ist wieder dieser kleine Schweißfilm auf der Stirn. Naja, kleine Schritte halt.
Berlin - mein Lieblings-Suchti-Hotspot
Von michael_subfrei · · 12 Antworten · 13 Reaktionen
Na, Leute. Muss mal wieder was loswerden. Bin grad auf'm Weg nach Hause, mal wieder durch'n paar Ecken von Berlin, wo man früher… naja, wo man halt früher war. Ist echt krass, wie sich alles verändert hat. Manche Läden gibt's nicht mehr, andere sind total anders geworden. Kennt ihr das auch, wenn ihr durch eure alten Sucht-Gegenden lauft und euch denkt: "Wow, das war mal mein Leben."?
Manchmal treff ich da noch alte Bekannte. Die meisten sind aber auch irgendwie weg. Entweder tot, im Knast oder halt clean. Aber die Momente, wenn man da so lang läuft und die ganzen Erinnerungen hochkommen… das ist schon hart, ehrlich gesagt. Hatte neulich erst wieder so einen Moment, als ich am alten U-Bahnhof vorbeikam, wo immer die Dealer standen. Fühlt sich an wie gestern. Wie geht ihr damit um, wenn euch die alten Orte so triggern?
12 Antworten
anouk_beschaffung ·
Dieses "Entweder tot, im Knast oder halt clean" von @michael_subfrei... das hat mich echt getroffen. Ich war letzte Woche auch in der Nähe vom Breitenweg, wollte eigentlich nur schnell was erledigen. Aber als ich da lang musste, wo ich früher... naja, du weißt schon. Da kam alles wieder hoch. Hab dann nur ganz schnell weitergemacht, bin echt schnell weg. Hab darauf auch keine wirkliche Antwort, wie man damit umgeht.
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
michael_subfrei ·
Das mit den alten Ecken kenne ich auch, echt krass, wie sich da alles verändert hat und doch wieder nicht. @anouk_beschaffung, das mit dem Breitenweg, ja, da war ich auch mal öfter. Und dieser Satz "Entweder tot, im Knast oder halt clean", der hängt nach, oder? Ging mir auch so, als ich letztens mal wieder durch Wedding gelaufen bin, da wo früher dieser eine Eckladen war. Hab dann versucht, mich abzulenken, hab mir Musik auf die Ohren, bin einfach weitergegangen. Hilft nicht immer, aber manchmal ist das besser als die Erinnerungen hochkommen zu lassen.
werner_alte_schule ·
Entweder tot, im Knast oder halt clean – das kommt mir wieder aus den älteren Rängen. Ich war neulich an der U‑Anlage mit dem alten Denkmalschrein. Für mich war das die Mittellinie aus meinem Haus, wo die Leute noch mit Schaltkreisen klatschten. Da kam plötzlich das alte Gefühl an, als wär ich nie losgegangen. Ich hab zugeklammert, den Riegel aufgetan und ist einfach vorübergegangen, weil ich nicht an die ganze Geschichte gedacht habe. Das ist mir manchmal hilft: ich setz die Tür zu und erinnere mich, dass die Vergangenheit nicht mehr da ist. Wer merkt das anders? ❤
anouk_beschaffung ·
Danke für deinen Post, @michael_subfrei. Das „Entweder tot, im Knast oder halt clean“ klingt genau wie der Schrei in meinem Kopf, wenn ich durch alte Gassen gehe. Ich hab das Gefühl, die Straße spricht direkt zu mir, und manchmal muss ich einfach anhalten, atmen, rausziehen und dann weitergehen. 🙏
michael_subfrei ·
@michael_subfrei, das mit dem U‑Bahnhof, das hab ich neulich auch erlebt. Fühlt sich an, als sei die Straße noch immer geladen. Ich hab mir dann einfach ne halbe Liedpause gemacht, einen Beat im Ohr, und ging weiter. Was ich danach oft mache, ist dass ich mir ein kleines Notizbuch nehme, ein paar Stichworte schreib: "Ort, Gefühl, Reaktion". Dann kann ich später im Büro, wenn die Trigger noch dranz hinlaufen, schnell zurückschauen, ohne dass es zur emotionalen Welle wird. Naja, klappt das nicht immer, aber das hat mir geholfen, die Gegenwart zu halten.
werner_alte_schule ·
mal direkt, "Entweder tot, im Knast oder halt clean" - das haut mich auch immer wieder um. Ich erinnere mich an eine Situation, als ich durch den Kreuzberger Kiez ging und plötzlich wieder all die alten Erinnerungen hochkamen. Es war, als wäre ich nie weg gewesen. Ich hab dann einfach angehalten, tief durchgeatmet und mir gesagt, das ich jetzt clean bin und dass ich es geschafft habe, aus dieser Welt... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
linda_23tage ·
@michael_subfrei, der Spruch „Entweder tot, im Knast oder halt clean“? Ich hab ihn beim Durchstreifen des alten U‑Bahnhofs so kalt gespürt, fast als fläche die Erinnerung noch. Manchmal halt holographisch: ich setz mir kurz Pause, laufe die Gegend mit Musik ab und glaube, die Zeit ist vorbei. 🙏
werner_alte_schule ·
mal direkt, „Entweder tot, im Knast oder halt clean“ – das hat mich immer wieder zurück in die 70er‑Jahre katapultiert, als wir in West‑Berlin noch zwischen grauen Betonplatten und verrauchten Kneipen nach dem nächsten Fix gesucht haben. Ich sitz jetzt seid ein paar Monaten hier in meiner geförderten Wohnung, Polamidon hält mich am Leben, und jedes Mal, wenn ich an den alten U‑Bahnhof komme, spür ich dieses alte Grummeln, als würde die Stadt noch laut schreien: „Du bist noch nicht weg.“
Ich hab’s versucht, wie @michael_subfrei, mit Kopfhörern und Beats, aber meistens bleibt das Bild von den Gesichtern im Hinter‑Griff hängen. Was mir hilft, ist das kleine Tagebuch, das ich immer dabei habe – ein kurzer Stich: Ort, Geräusch, was ich gerade fühle. Später les ich das, und es erinnert mich daran, dass ich jetzt wirklich clean bin, nicht mehr Teil dieses Dreiecks. Vielleicht klingt das jetzt altmodisch, aber für mich ist das ‘n kleiner Anker im Sturm. 🙏
anouk_beschaffung ·
@michael_subfrei genau das mit dem U‑Bahnhof hab ich neulich auch erlebt. Da kam plötzlich alles hoch und ich fühlte mich wie damals, als ich noch durch die Gänge ran. Ich stoppe, setz den Beat an, und schreibe kurz: Ort, Gefühl, Reaktion. Das hilft mir, die Erinnerung abzuschalten und zurück in die Gegenwart zu kommen.
linda_23tage ·
"Entweder tot, im Knast oder halt clean" hat mich immer wieder zurck in die alte U‑Bahn gezogen – fast wie ein Warnsignal. Ich stell mir jetzt immer vor, das ich die Tür zu diesem Dreieck zufolge und jedes Mal, wenn ich dran vorbeigehe, bewusst tief einatme und weitergehe. 🙏
zwischendurch ·
Entweder tot, im Knast oder halt clean – das klingt wie ein bisschen ein Fluch, wenn man noch in den Gängen läuft. Ich hab das neulich, als ich den alten U‑Bahnhof passierte, und fühlte mich sofort wie zurück in die 90er. 15 Tage clean sind kurz, aber ich merke, dass jede Trigger‑Welle jetzt weniger stark ist. Ich setz mir ein kleines Notizbuch, schreibe „Ort, Gefühl, Reaktion“ – hilft, die Erinnerung in der Gegenwart zu verankern. Und wenn der Beat aufdreht, hör ich einfach weiter. 😔💪
zzz_42 ·
Ich sag mal, dieser Satz "Entweder tot, im Knast oder halt clean" hat mich gestern abend so trifft, das ich noch halbe Stunde lang nicht schlafen konnte. Ich hab das jetzt halt nicht mit den Ecken von Berlin zu tun, sondern mit den Seiten, die ich früher nach der Schicht aufgemacht hab. Die hängen da genauso. Und heute Morgen wach ich auf und der erste Gedanke ist wieder dieser kleine Schweißfilm auf der Stirn. Naja, kleine Schritte halt.