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Wie gehst du mit Opioid‑Triggern beim Lernstress

Ich bin jetzt seit 15 Tagen clean und merke gerade, dass jeder „Kaffee‑Boost“ im Uni‑Café plötzlich irgendwie mit Opioiden verknüpft wird. Letzte Woche hat mein Mitbewohner beim Abendessen erzählt, wie sein Kumpel nach den Exams auf Tilidin umgestiegen ist, weil das „bessere Fokus“ geben soll. Ich hab sofort das Herzklopfen gespürt und dachte: „Warum greife ich nicht doch zu dem Modafinil‑Alk‑Mix, das mir früher geholfen hat?“ Und jetzt sitz ich hier und frage mich, wie ihr solche Gespräche übersteht, ohne wieder in die alte Routine zu fallen. Habt ihr kleine Tricks, um den mentalen Druck zu mindern, ohne zu süchtig nach irgendwas zu werden? Ich probier gerade öfter kurze Spaziergänge und das Schreiben von To‑Do‑Listen, aber es fühlt sich manchmal nciht genug an. Danke für eure Gedanken 😊

1 Antworten

yvonne_koks_allein vor 6 Tagen
Der Satz mit dem „Kaffee‑Boost“ hat mich sofort getroffen, weil ich das fast jeden Morgen erlebe. Ich mein, ich war früher die, die immer die Tasse bis zum letzten Tropfen runtergeschlürft hat, und jetzt, nach 367 Tagen clean, schau ich jedes Mal, wenn die Bohnen riechen, zuerst auf mein Herz – das schlägt plötzlich wie nach einem kleinen Kick. Bei mir hilft das Ritual, den Kaffee erst zu riechen, dann erst zu triken und dabei laut zu sagen: „Nur Koffein, kein Ersatz.“ Letztens hab ich mir ein kleines Notizbuch gekauft und notiere, wann das Verlangen aufkommt, dann schreibe ich drei Dinge auf, die ich heute wirklich gebraucht hab – das wirkt irgendwie beruhigend, ohne dass ich gleich die To‑Do‑Liste anstarte. Und ja, kurze Spaziergänge sind Gold, aber ich versuch jetzt, nach dem Walk noch 5 Minuten bewusst tief durchzuatmen, bevor ich wieder an den Schreibtisch gehe. Vielleicht hilft das, den mentalen Druck etwas zu entkräften. 🙏
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