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"Die Angst vor der zweiten Dosis" Ich sitz hier im Bett, umgeben von den Erinnerungen an die letzten 8 Monate. Es ist Mittwoch, also ist der Tag schon fast zur Hälfte rum. Aber ich bin nicht hier, um über meine Laufschuhe nachzudenken. Ich bin hier, weil ich mich fragen muss, ob ich noch gut genug bin, um es zu schaffen. Die Frage lautet: Was passiert, wenn ich wieder in die alte Routine zurückkehre? Wie lange dauert es, bis ich mich wieder so fühle, wie ich mich jetzt fühle, wenn ich clean bin? Ich weiß, dass es eine gute Frage ist, weil ich sie selbst gestellt habe, bevor ich mich entschieden habe, clean zu werden. Ich denke an das letzte Mal, als ich mich mit 2C-B getroffen habe. Es war ein besonderer Tag, weil ich mich so frei und stark fühlte. Ich konnte alles erreichen, was ich wollte. Aber ich habe auch gesehen, wie die Dosis sich auf mich auswirkte. Es war wie ein Katalysator, der die Reaktion in meinem Kopf und in meinem Körper beschleunigte. Ich fühlte mich wie ein Hochstapler, aber ich wusste, dass ich es nicht sein konnte. Ich wusste, dass ich nur ein Schauspieler war, der seine Rolle spielte, um die Welt zu glauben, dass ich ein Superheld war. Aber es war nicht lange, bis ich merkte, dass ich nicht mehr wusste, wer ich ohne die Drogen bin. Und das ist die Frage, die mich jetzt beschäftigt. Wer bin ich, wenn ich nicht unter Drogen bin? Ist es okay, wenn ich mich nur als eine Rolle sehe, die ich spiele? Ist es okay, wenn ich mich nicht als die wahre Version meiner selbst sehe? Ich weiß, dass ich nicht die einzige Person bin, die sich diese Fragen stellt. Aber ich frage mich, ob es okay ist, wenn ich mich fragen muss, ob ich noch gut genug bin, um es zu schaffen.
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