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Wenn das Kopfweh nach der Substitution plötzlich mehr wie Angst klingt

War die letzten paar Tage bisschen weg vom Forum, lag ich einfach nur im Bett und hab versucht, den Kopf zu leeren. Das war das erste Mal seit etwa fünf Monaten, dass ich überhaupt wieder richtig geschlafen hab, ohne dass das alte Kribbeln im Nacken mich wieder an den Steindamm erinnert. Aber jetzt, wo ich wieder hier bin, spür ich dieses komische Ziehen im Kopf, jedes Mal wenn die Methadon‑Pumpe pfeift. Ich dachte immer, das Ganze war nur körperlich – ja, ich hab ne HIV‑Therapie, Viruslast unter der Nachweisgrenze, das ist stabil. Aber seit ein paar Tagen fühlt sich das „Kopfschmerzen“ irgendwie mehr wie ein ständiges Auf und Ab von Angst an. Ich liege im Gemeinschaftsraum, die anderen reden leise, und plötzlich ist da dieses Druckgefühl, als würde jemand leise an meiner Brust ziehen. Hab ich das schon mal gehabt? Oder ist das einfach nur das, dass ich jetzt endlich meine Gefühle zulasse, die ich vorher immer weggeschoben hab, weil der Drang nach Crack so laut war? Ich hab ja in meinem letzten Post über Cannabis als mögliche Alternative geschrieben, und das hat mich irgendwie beruhigt, aber jetzt, wo ich wieder klar denken kann, fragt sich die Frage: Wie geht ihr mit diesem inneren Aufruhr um, wenn die Substitution erstmal greift und das alte „Kick‑Gefühl“ nicht mehr da ist? Manchmal denke ich, ich muss einfach weiteratmen und hoffen, dass das Gefühl irgendwann nachlässt. Wenn jemand von euch sowas erlebt hat und nen kleinen Trick oder nen Gedankengang hat, der hilft, würde ich mich echt freuen. Ich will nicht wieder in die alte Spirale zurückfallen, nur weil das Kopfweh zu laut wird. ❤️
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