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Kokain in der Gastro-Szene - ist das ein Fluch oder ein Segen
Ich sitz gerade in meiner Wohnung und denke über meine Zeit als Barkeeperin nach. Ich hab damals Kokain als "Funktionsdroge" genutzt, um mich fit zu halten und um durch die langen Nächte zu kommen. Es war leicht, es war verfügbar und es war das, was alle anderen auch taten. Aber irgendwann war es nicht mehr nur eine Hilfe, sondern eine Notwendigkeit. Und dann war es ein Teufelskreis, aus dem ich nicht mehr rauskam.
Ich bin jetzt seit ein paar Monaten clean und ich frage mich, ob ich jemals wieder in die Gastro-Szene zurückkehren kann. Ich liebe meinen Job, ich liebe die Menschen, ich liebe die Atmosphäre. Aber ich habe Angst, dass ich wieder in die gleichen Verhaltensmuster zurückfalle. Ich habe Angst, dass ich wieder Kokain nehmen werde, um mich fit zu halten.
Ich will nicht wieder in die Abhängigkeit zurückfallen, aber ich will auch nicht meinen Job aufgeben. Ich frage mich, ob es möglich ist, in der Gastro-Szene zu arbeiten, ohne dass man in die Drogenszene hineingezogen wird. Gibt es andere, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben? Wie habt ihr es geschafft, clean zu bleiben und euren Job zu behalten? Ich hätte echt gerne eure Erfahrungen gehört, weil ich gerade echt unsicher bin, wie ich mich verhalten soll.
