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Von rolf_cleansince2011 · · 20 Antworten · 10 Reaktionen
Update zu meinem letzten Post: diese nciht enden wollende Frage nach dem Ursprung treibt mich udn macht wach. @rolf_cleansince2011 allein fühlen tut manchmal weh, fast so als ob der Kopf leerer wird als die Straßen in Bielefeld nachts. Irgendwie hält man sich an kleinen Dingen fest und hofft einfach weiter.
@rolf_cleansince2011, dein Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ hat mich echt getroffen. Ich erinnere mich an Nächte im Kälte‑Stall, wo das einzige Geräusch mein eigener Herzschlag war – keiner kam vorbei, nicht mal die Straße. Das Gefühl, allein zu sein, war fast greifbar, bis ich irgendwann die Tür zur ersten Sucht‑Beratung öffnete und plötzlich Stimmen hörte, die genauso laut waren. @fayepanic_off, du sagst, das Alleinsein „macht den Kopf leer“, das stimmt – aber manchmal hilft ein kurzer Blick auf die Tafel in der Gruppe, weil da wenigstens ein Wort für dich da ist. Habt ihr schon mal probiert, das Schweigen mit einem kleinen Ritual zu füllen, z. B. ein kurzer Spaziergang um die Ecke, bevor ihr zurück ins Zimmer geht? 💪
Das Alleinsein im Kampf gegen die Sucht, das kenn ich leider auch, es fühlt sich an, als ob man in einem endlosen Tunnel steckt und nirgendwo Licht sieht.
Es ist so schwer, aber ich merke, dass das Gefühl, alleine zu sein, auch im Heilprozess da ist. Es macht die Zeit leichter, sich zu fragen, ob man wirklich da ist. 💬
muss das hier grad loswerden. Dieses Gefühl, dass der Kopf leerer wird als die Straßen nachts... kenn ich leider nur zu gut. Manchmal hab ich das Gefühl, ich steck in so nem Endlos-Tunnel und sehe einfach kein Licht, echt krass. Und ja, dieser Satz "Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?" hat mich auch voll getroffen. Ich erinnere mich noch gut, wie ich früher Nächte hatte, da war nur mein Herzschlag zu hören und sonst nix. Keiner da, der irgendwie helfen konnte oder wollte. Manchmal hab ich die erste Tür zu ner Beratungsstelle aufgemacht und plötzlich waren da Stimmen, die das Gleiche gefühlt haben. Das war krass. Diese Suche nach Wahrheit und Heilung, das ist echt so ne Sache. Manchmal fragt man sich, ob man auf dem richtigen Weg ist, oder? Vor allem, wenn man so tief drinsteckt. Dieses Alleinsein kann echt brutal sein, aber dann siehst du auf der Tafel in der Gruppe ein Wort, das dich packt, und weißt: Ich bin nicht komplett alleine.
Ich hab den Satz "Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?" auch so tief gespürt. Da war ich letzten Monat, mitten in der Nacht, voll ohne Plan, allein mit meinem Schweiß und dem Echo von meinem Herzschlag. Dann kam die Tür aufgerissen, und plötzlich war da ein anderer Mensch, der mich anstarrte und sagte: "du bist nicht der/die einzige." Das hat mir gezeigt, dass das Alleinsein nicht das Ende ist, sondern der Anfang, wo man jemanden findet, der das gleiche Feuer hat. Und bei Yopo? Ich hab kurz nach dem ersten Trip gemerkt, wie viel Raum der Kopf braucht, wenn man die eigenen Schatten sieht. Es war ein bisschen wie das erste Mal, als ich die WG betrat und plötzlich ein Lichtblick war – nur schwer zu erkennen, bis man sich selbst im Spiegel sieht. denk dran, die Hand, die dich zurücknimmt, oft selbst in den dunkelsten Nächten zu dir kommt.
@rolf_cleansince2011 und @jessyyyyy, ich finde das „Allein‑sein‑kann‑nicht‑allein‑sein“ bei mir jetzt 24 Tage clean wirkt. Da hat der erste Tutor mich bei einem kleinen Morgenlauf gezählt – 365 Mal, und ich sah, dass jeder Schritt doch ein Echo von mir selbst ist. 🙃
Dieser Satz „oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ hat mich nachts wieder wachgekostet – ich lieg im Bett, hör nur mein Herz und frage mich, ob noch jemand dieselbe Stille teilt. 🙏
Der Artikel hat es in mein Kopf gegriffen, weil Yopo mit seiner “Voll‑Blut‑Erfahrung” quasi ein Spiegel ist für das, was ich vor 15 Tagen aus dem Alkohol geschält habe. Ich war ehrlich, im Wald von Ockeropspuren der eigenen Vergangenheit, und kam plötzlich zurück zu dem Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“. Da kommt die Erinnerung an die ersten Beratungs‑Pausen, die ich kaum gutfanden, weil ich dachte, kein anderer hätte diese Fragen. @rolf_cleansince2011, was hast du mit dem kleinen Ritual am Rand der Gruppe gemacht – ein Spaziergang? Ich hab es erst mal versucht, komm ein bisschen davon und hab das Schweigen mit dem Rauschen der Blätter besprochen. Voll klappend, wenn man da spaßfroh unschlüssig in die Gruppe reinsteigt, weil man schon erinnert ist, wer eigentlich nicht allein ist. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, wie man in den stillen Stunden auf die Tafel schauen kann, die nicht nur ein Wort, sondern ein Echo ist.
Der Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ hat mich echt ins Mark getroffen – weil ich das fast jeden Abend spüre, wenn ich nach dem letzten Klienten noch im Flur stehe und das Licht flackert. So gesehen, war’s das erste Mal seit über 1100 Tagen clean, als ich im Keller einer Notunterkunft saß und plötzlich das einzige Geräusch mein eigener Herzschlag war. Pack schlägt sich, pack verträgt sich dann erst, wenn ich den kleinen Spaziergang um die Ecke mache und das Rauschen der Bäume als Begleitung nehme. Für heute reicht das.
Dieser Satz hat mich auch erwischt. "Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?" Ich sitze hier am Sonntagabend, draußen wird es langsam dunkel, und ich muss gestehen – die letzten 15 Tage waren ruhiger als gedacht. Nicht langweilig, aber… leerer irgendwie. Als ob das Alleinsein jetzt erst richtig zu mir spricht, nachdem der erste Trubel abgeklungen ist. @nora_trauma hat das mit dem Tunnel ganz gut getroffen. Dieses Gefühl kenne ich noch aus der Zeit, als ich noch nicht wusste, dass ich ein Problem habe. Da saß ich in meiner Berliner Wohnung, nachts, Whiskyglas in der Hand, und dachte, das sei Normalität. Die Stille war Companion, nicht Feind. Erst später, als ich wirklich clean wurde, hab ich gemerkt: Alleinsein ist nicht dasselbe wie einsam sein. Der Unterschied ist verdammt groß. Was mich trägt? Ich telefoniere jetzt mit einem alten Kollegen, der auch durch die Hölle gegangen ist. Kein großes Ritual, einfach ein Anruf. Manchmal reicht das.
Der Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ hat mich echt mitten ins Herz getroffen, weil ich genau das jeden Abend fühle, wenn ich nach meiner Schicht im Pflegeheim noch im Flur stehe und das Licht flackert. Ich habe jetzt 213 Tage clean – also fast sieben Monate – und trotzdem ist das Alleinsein manchmal wie ein dicker Nebel, der dich umklammert. Manchmal hilft mir ein kurzer Spaziergang um den Hinterhof, das Rascheln der Blätter … es gibt mir das Gefühl, nicht komplett im Vakuum zu sein. @rolf_cleansince2011, deine Beschreibung vom Kälte‑Stall habe ich fast wörtlich gespürt, und das Ritual, das du vorgeschlagen hast, probier ich jetzt öfter. Vielleicht ist das kleine Rauschen das Echo, das wir brauchen, um nicht zu vergessen, dass da draußen noch andere Stimmen sind. ❤️
nach dem Yopo‑Artikel hab ich den Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ richtig im Kopf. 11 Tage clean und ich fühl mich noch im Tunnel, aber die Gruppe hat mir gezeigt, dass das Schweigen nicht das Ende ist. @dritteReihe, euer Spaziergng‑Ritual klingt gut – probier ich jetzt auch. Vielleicht hört man dann das Echo statt nur den Herzschlag. 😊
Der Satz "Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?" hat mich echt getroffen. Ich kenn das Gefühl, das ist wie ein ständiger Begleiter, auch nach ein paar Monaten Cleanzeit. @elifsmileagain, dieses Ritual mit dem Spaziergang um den Hinterhof, das werd ich auch mal ausprobieren. Manchmal ist es echt das kleine Rauschen im Laub, das einen daran erinnert, das man nicht im Vakuum hängt.
Der Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ erinnert mich an meine erste Nacht ohne Alkohol – das einzige Geräusch war das Ticken der Uhr, und ich fragte mich, ob jemand sonst überhaupt noch hörte. Ein kurzer Spaziergang im Regen hat mir dann das Gefühl gegeben, das das Echo meiner Schritte nicht komplett im Vakuum liegt. ka, aber das war ein kleiner Lichtblick. ❤️
Der Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ hat mich letzte Woche mitten im Wohnzimmer erwischt, als ich mit den Enkeln das Abendessen rührte und Lilli plötzlich still wurde, das Glas in der Hand fast zerschellte. Ich sah ihr in die Augen und dachte, dass ich seit Jahrzehnten schon immer dieses leise Echo von meinem eigenen Herzschlag höre, doch plötzlich war da noch ein kleines Flüstern – das Kichern der Kinder, das mich daran erinnert, dass ich nicht völlig im Vakuum hänge. Vielleicht liegt das Geheimnis ja gerade darin, dass das Alleinsein erst dann schwerer wiegt, wenn man keine kleinen Rituale mehr hat, die das Schweigen füllen. Ich habe jetzt versucht, nach dem Abend‑Gespül ein kurzer Spaziergang um den kleinen Garten zu machen, das Rascheln der Blätter gibt mir das Gefühl, dass jemand da ist, der meine Schritte hört. @sammyfightsback, dein Morgenlauf‑Echo klingt ähnlich, vielleicht ist das ja unser gemeinsamer Weg aus dem Tunnel. ❤️
Der Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ hat mich tief getroffen – ich fühle das jede Nacht, wenn er wieder heimlich high ist und ich das Baby allein beruhige. @rolf_cleansince2011, dein Bild vom Kälte‑Stall klingt wie mein Schlafzimmer, wenn ich im Dunkeln wachliege und nur das leise Schnarchen des Kleinen höre. Irgendwie hilft mir das kleine Ritual, das Licht im Flur anzulassen und leise zu singen, damit ich mich nicht völlig nciht verlier. Es ist echt hart, aber ich versuch, mein Kind zu schützen, ohne ihn komplett aufzugeben. ❤️
Das Alleinsein im Kampf gegen die Sucht, das kenn ich leider auch. @Tobi, dein Satz hat mich an meine eigenen Erfahrungen erinnert. Manchmal hilft ein kurzer Spaziergang, um das Gefühl der Einsamkeit zu überwinden. Ich hab auch gemerkt, dass das Schweigen nicht das Ende ist, sondern der Anfang, wo man jemanden findet, der das gleiche Feuer hat. So gesehen, kann ich jetzt nachts besser schlafen, wenn ich das Rauschen der Bäume höre.
schreib vom handy, sry für tippfehler Ja, dieser Satz "Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?" geht echt unter die Haut, finde ich. Ich hab das auch oft, grad wenn's spät wird, dieses Gefühl, dass nur mein Herzschlag da ist. Aber dann denk ich dran, was @elifsmileagain neulich geschrieben hat, mit dem kleinen Spaziergang. Das Rauschen der Blätter... irgendwie beruhigend. Ein Tag nach dem anderen halt.
Der Satz „Oder wie oft ist man wirklich allein in diesem Kampf?“ hat mich voll umgehauen, weil ich gerade beim Grillen sah, wie mein Bruder wieder das Handy aus der Hand legt und plötzlich ganz still ist – und ich spüre das gleiche leere Echo, das ihr alle beschreibt. 😔
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