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Wenn der erste Schluck nach drei Monaten wieder „zu viel“ schmeckt…

Moin zusammen, ich sitz grad mit ’nem Glas Rosé auf dem Balkon, die Sonne brennt ein bisschen und ich merke, wie das Herz noch ein kleines Flattern macht, obwohl ich seid über 110 Tagen keinen Koks mehr hatte. Meine Frage ist jetzt eher so ein Gedankenknoten: Wie geht ihr mit dem Moment um, wo das erste „normale“ Alkoholderlebnis plötzlich fast wie ein Rausch wirkt? Bei mir war das immer ein bisschen komisch. Vor ein paar Wochen hab ich mich mit ein paar Kollegen nach der Arbeit in ne kleine Bar geknüpft – alles war total entspannt, keiner hat mehr von Koks gesprochen, weil das ja seit Monaten tabu ist. Ich habe dann ein Glas Sekt genommen, weil ich ja irgendwie nicht ganz ohne trinken wollte, und plötzlich war das Prickeln im Mund viel intensiver als sonst. Ich habe fast das Glas wieder runtergestürzt, weil mir das Herz fast aus der Brust hakte, aber ich dachte mir: „Okay, das war ja nur ein bisschen Sekt, das kann ja nicht so gefährlich sein.“ Und dann kam das Gefühl, dass ich gleich gleich abheben könnte, nur weil ich ein bisschen Alkohol intus bin. Hat das jemand von euch auch schon erlebt, dass Alkohol plötzlich viel stärker wirkt, weil man vorher andere Substanzen benutzt hat? Ich frage mich, ob das nur meine eigenen Ängste sind, oder ob mein Körper tatsächlich noch sensibler auf die „kleinen“ Dosen reagiert. Und wie schafft ihr es, euch nicht gleich wieder in die alte Komfortzone zu drängen, wenn ein Getränk plötzlich zu stark erscheint? Ich versuche, den Sekt nur zu riechen und das Glas dann sofort zu leeren, aber das fühlt sich irgendwie albern an. Habt ihr Tipps, wie man den ersten Schluck wieder normalisieren kann, ohne gleich wieder in alte Muster zu verfallen? Bin echt dankbar für jeden Input. 🙏

1 Antworten

Dius 06.05.2026
Hat das jemand von euch auch schon erlebt, dass Alkohol plötzlich viel stärker wirkt, weil man vorher andere Substanzen benutzt hat? Ja kenn auch

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