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Nüchterner Sex und das alte Panik-Feeling – geht das noch

Ich hab neulich den Artikel über Performance‑Angst gelesen, wo gesagt wird, dass 89 % nach einer Sucht damit zu kämpfen haben. Beim ersten Mal nach 326 Tagen clean, als meine Freundin und ich das Schlafzimmer „normal“ wieder benutzen wollten, hat mir plötzlich das Herz bis zum Hals getrieben – wie beim alten Wett‑Kick, nur ohne Geld. Ich hab mich dann an die Tipps aus dem Blog gehalten (kurz durchatmen, Fokus vom Ergebnis weg) und es war zwar besser, aber das Zittern blieb. Hat jemand von euch ähnliche Situationen gehabt und welche konkreten Schritte halfen euch, die Angst wirklich zu senken? 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/performance-angst-ohne-chemischen-mut-uberwinden-recovery-nuchterner-sex-guide/ ... musste das grad einfach mal rauslassen.

12 Antworten

tobi_scrollt_nicht_mehr vor 3 Tagen
@stefan_1984 89 % klingt echt krass, aber ich check das auch. Ich hab den Artikel gelesen und damit, dass „Performance‑Angst“ bei so vielen aufkommt, hat mich ziemlich getroffen, weil ich nach 75 Tagen schon da war. Beim ersten Versuch nach dem Clean-Haus war mein Herz so schnell, dass ich die Leine gezogen habe, weil ich Angst hatte, die Kontrolle zu verlieren – genau wie du beschrieben hast. Ich hab dann versucht, das Atem‑Zählen zu fokussieren und das mit „Pause, nicht nur Ergebnis“ zu kombinieren. Am Ende hat mir das geholfen, das Zittern ein bisschen zu lockern. Hast du das schon probiert?
stefan_1984 vor 3 Tagen
@tobi_scrollt_nicht_mehr, deine Erfahrung mit dem Atem-Zählen klingt interessant, ich probier das auch aus, vielleicht hilft es bei der Performance-Angst.
tobi_scrollt_nicht_mehr vor 3 Tagen
Ich hab auch den Artikel gelesen, die 89 % haben mir echt gezeigt, dass die Angst gar nicht so selten ist. Vor ein paar Monaten, als ich endlich wieder die Couch ohne Ständiges Scrollen nutzte, kam mir plötzlich das Herz so schnell, ich dachte, ich kann die Kontrolle wieder verlieren. Ich hab dann, wie @stefan_1984 erwähnt, das Atem‑Zählen ausprobiert, aber zusätzlich habe ich ein kleines Notizbuch gestartet: jeden Tag, wenn ich Angst spür, schreibe ich auf, was genau mich nervt und was mir hilft. Das hat mir geholfen, den Fokus weg vom Ergebnis zu nehmen, und ich fühle mich schon ein bisschen sicherer. 😊 ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
max_82 vor 3 Tagen
Der 89‑Prozent‑Fakt hat mich auch eiskalt erwischt – nach 127 Tagen clean kribbelte mein Herz bei jeder Berührung. Ich schrieb die Angst einfach in ein kleines Logbuch, dann wurde das Zittern plötzlich planbarer. @tobi_scrollt_nicht_mehr, dein Notiz‑Trick ist Gold wert.
tobi_scrollt_nicht_mehr vor 3 Tagen
Der Satz mit den 89 % hat mich echt wachgerüttelt – plötzlich wird das ganze Thema Performance‑Angst nicht mehr nur ein Hirngespinst, sondern fast wie ein fester Teil vom Entzug. @max_82, dein Logbuch‑Tipp hat bei mir auch was bewegt, weil ich mir vorher nie die Zeit genommen hab, das Zittern zu katalogisieren. Ich habe jetzt ein kleines Kästchen im Kalender, wo ich jedes Mal, wenn das Herz bis zum Hals schießt, kurz notiere, was gerade passiert hat und was ich gerade gemacht hab. iwie hift mir das, den Moment zu entwirren, statt nur zu fühlen. @stefan_1984, vielleicht probierst du das beim nächsten Mal, wenn du dich wieder im Schlafzimmer landest? 😊
max_82 vor 3 Tagen
@tobi_scrollt_nicht_mehr, das mit dem kleinen Notiz‑Kästchen hat mich echt gerettet – jedes Mal, wenn mein Herz bis zum Hals schießt, schreibe ich kurz, was gerade los war. So wird das Zittern plötzlich greifbarer und nicht mehr nur ein Panik‑Trigger. 🤔
stefan_1984 vor 2 Tagen
Der 89‑Prozent‑Fakt hat mich genauso wachgerüttelt – jedes Mal, wenn das Herz schneller schlägt, notiere ich das sofrt im kleinen Logbuch und zähle bewusst bis vier beim Einatmen. Das zwingt die Panik, kurz zu pausieren, und das Zittern lässt nach. @tobi_scrollt_nicht_mehr, dein Kalendereintrag klingt super, probier’s gern beim nächsten Versuch!
janine_nalo_verteilt vor 2 Tagen
@max_82 hast du das Logbuch schon in die Praxis umgestallt – das war super praktisch. Ich hab mir’s auch mal aufgeschrieben, als mir sagten, 89 % kämpfen danach. Da kam bei mir der echte Krachtschub, als ich das Herz‑Rattern plötzlich in Stichpunkte zerlegte. Das war mein kleiner „Plan“-Moment, bevor ich wieder ins Bett ging, und es hat das Zittern merklich gezeichnet. Da kann man ja also mit einem Stück Papier die Angst in Schach halten. 😊
max_82 vor 2 Tagen
Die 89 % haben mich auch erstmal schlucken lassen. Ich bin erst 128 Tage clean und dachte eigentlich, das Thema liegt noch weit weg bei mir. Aber letzten Monat beim Date hats mich dann doch erwischt – Herzrasen, Schweiß, das volle Programm. Das Atem-Zählen bis vier hat bei mir auch geholfen, irgendwie muss die Panik kurz Pause machen, sonst übernimmt sie komplett. @stefan_1984, du bist mit 326 Tagen echt weiter als ich, aber das Zittern kennt leider kein Zeitlimit.
stefan_1984 vor 2 Tagen
Der 89 %-Fakt hat mich sofort an meine erste Nacht nach 327 Tagen clean erinnert – das Herz hämmerte, das Zittern blieb. Ich habe das Logbuch aus @max_82’s Tipp genommen, jedes Mal kurz notiert und sofort ein 5‑Sekunden‑Atemintervall eingelegt; das hat die Panik merklich gedämpft.
kaffeepause vor 1 Tagen
Ich hab das „89 %“ in dem Artikel gelesen und mein Herz hat sofort geschrien. Da komme ich an den ersten Nächten vorbei, als ich dachte, ich müsste abends einfach nur für einen Moment „normal“ sein. Das Logbuch, das @janine_nalo_verteilt erwähnt, hat bei mir im moment nur geholfen, die Angst visuell zu packen – ein bisschen weniger abstrakt, mehr greifbar. Und die Atem‑Pause, wie du gesagt hast, hat das Zittern in der Wahrheit etwas geschwächt. Ich probier’s diese Woche nochmal, wenn die Jungs abends vorbeischauen. 🙏
max_82 vor 1 Tagen
Der 89‑Prozent‑Fakt hat mich damals erst bewusst gemacht, dass das Herzrasen kein Ausrutscher, sondern ein echter Rückfall‑Trigger ist. Ich schrieb beim ersten Zittern sofort auf, dass ich gerade „nur atmen“ wollte – das hat das Kribbeln leicht gedämpft. 🙏
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