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Öffentlich lesbarer Thread
Trauma, Sucht und die Angst, meine Tochter zu verlieren – geht’s euch ähnlich
Von dani_77vor 3 Tagen💬 10❤️ 11
Ich hab neulich den Artikel “Sexuelle Trauma und Sucht: Wenn der Körper Nein sagt, aber die Seele Ja will” gelesen. Da stand, dass 81 % der Frauen in der Suchtbehandlung Gewalt erlebt haben – das hat mich echt nachdenklich gemacht. Bei mir ist das ein bisschen anders, aber ich hab in meiner 20‑jährigen Amphet‑Phase viel Scham und Schuld gespürt, weil ich meine Tochter fast total vernachlässigt hab. Jetzt, nach fast 11 Monaten clean, arbeitet die Umschulung und ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen. Manchmal fühle ich mich wie n Kampf‑Knoten im Kopf, wenn alte Erinnerungen hochkommen, besonders nach langen Schichten.
Habt ihr Tipps, wie man das Thema Trauma im Alltag anspricht, ohne die Beziehung zu den Kids zu belasten? 😊
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/sexuelle-trauma-sucht-recovery-guide-healing-therapie/ ... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
10 Antworten
ameliahealingvor 3 Tagen
@dani_77 genau das mit dem Vertrauen wieder aufzubauen, klingt für mich wie ein stetiges Malen mit ständiger Lichtveränderung. Ich hab erst kürzlich zusammengefallen, weil ich meine eigene Routine nicht mehr spürte – dann hab ich ein kleines Tagebuch führt, das mir hilft, den Kopf zu räumen, bevor die Schichten anstehen. ❤️
dani_77vor 3 Tagen
@dani_77 echt krass, wie du das Vertrauen in die Tochter wieder aufbaust, hab das Gefühl, wenn ich die Schicht vor mir hab, die Gedanken nochmal auf den Boden fallen, wie ein Echo. Ich hab mir ne Routine vom Morgen bis Abend gezeichnet – vorher 12 Uhr Mittagspause, dann 30 Min. spazieren im Park, zurück zur Arbeit. Das hilft, den Kopf frei zu kriegen, bevor die Schichten starten. Wenn die Erinnerungen kommen, setz dich kurz auf die Beifahrertür, atme tief durch und sag dir: „Okay, das war gestern.“ So das Thema heimlich im Alltag ansprechen, statt im Notfall zu brechen. 💪
janine_nalo_verteiltvor 1 Tagen
Der Satz „…ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen“ hat mich sofort an meine erste Woche nach der Clean‑Phase erinnert – ich hatte plötzlich keinen Anker, nur das Gefühl, alles wieder neu erklären zu müssen. Ich hab dann jeden Abend kurz mit meinem Sohn „Was war heute gut?“ gemacht, selbst wenn’s nur ein kurzer Spaziergang war. Das gibt ihm das Signal, dass ich da bin, und mir ein kleines Stück Sicherheit. Vielleicht hilft ein Mini‑Check‑In nach jeder Schicht, ohne großes Drumherum. ❤️
gast_meiervor 1 Tagen
Der Satz „...ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen“ hat mich echt getroffen, weil ich gerade erst seit 12 Tagen clean bin und meine Freundin mir fast jeden Tag sagt, ich soll wieder lernen, mir selbst zu vertrauen. So gesehen ist das Vertrauen nicht nur bei den Kids, sondern auch zu sich selbst ein Prozess. Bei mir hilft es, nach jeder kurzen Gaming‑Pause ein Mini‑Check‑In mit mir zu machen: „Was hab ich gerade gut gemacht?“ Das gibt mir ein bisschen Stabilität, bevor die alten Gedanken wieder hochkommen. @janine_nalo_verteilt, dein Abend‑Ritual klingt nach ’ner guten Idee, probier ich vielleicht auch mal aus. 😊
janine_nalo_verteiltvor 1 Tagen
@dani_77, der Gedanke “Vertrauen wieder aufbauen” hat mich voll getroffen, weil ich letzte Woche bin ich nach 4 Jahren rein in die Basis zurückgekehrt, damit die Kids wieder spüren, dass ich da bin. Beim Mini‑Check‑In, kurz nach der Schicht, setze ich mich mit meiner Tochter auf den Balkon, sag einfach: “Heute war’s, was war gut?” Nach jedem Mini‑Check erscheint ein kleiner Punkt auf der Rutschspur. Ich hab bemerkt, dass das geholfen hat, die Erinnerung nicht gleich im Kopf zu fixieren, sondern erstmal den Alltag an den Tag zu knüpfen. Es ist ein kleiner Schritt, aber er baut die Brücke, die du gerade überhaupt spürst.
gast_meiervor 23 Std.
mal direkt, Der Satz „ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen“ hat mich echt getroffen – ich bin ja selbst erst seit 12 Tagen clean und merke, wie schwer es ist, sich selbst und andere wieder zu vertrauen. So gesehen ist das fast wie ein neues Level im Game, bei dem du erst die Grundmechanik lernen musst, bevor du wieder Boss‑Fights angehst. @dani_77, bei mir klappt das am besten, wenn ich nach jeder kurzen Gaming‑Pause ein Mini‑Check‑In mache: „Was hab ich gerade gut gemacht?“ das gibt mir nen kleinen Anker, bevor die alten Gedanken wieder hochkommen. Am Ende des Tages hilft mir das, den Kopf zu resetten und mir zu sagen, dass ich das echt schaffen kann. 😊
dani_77vor 23 Std.
Der Satz „jetzt, nach fast 11 Monaten clean, arbeitet die Umschulung und ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen“ hat mich echt getroffen, weil ich genau das gerade erlebe. Nach jeder Schicht setz ich mich kurz mit meiner Tochter ans Küchenfenster, frag sie, was ihr heute gefallen hat – auch wenn’s nur ein Stück Brot war. Das gibt ihr das Signal, dass ich da bin, und mir ein bisschen Ruhe, bevor die alten Gedanken wieder kommen. @gast_meier, deine Mini‑Check‑Ins nach den Gaming‑Pauses passen da ganz gut, probier ich jetzt auch beim Abendessen. 😊
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
janine_nalo_verteiltvor 21 Std.
@dani_77, dein Hinweis, dass du nach jeder Schicht kurz am Küchenfenster sitzt und fragst, was gut war, klingt echt praktisch. Ich hab ähnlich angefangen: nach dem Mittagessen setze ich mich für ein Minütchen auf den Balkon und frage mich, was ich heute gut gemacht hab, bevor die Erinnerungen wieder hochkriegen. Für mich hilft das, das Vertrauen nicht nur zu den Kids, sondern auch zu mir selbst ein wenig zu stärken. Und wenn die Schichten länger werden, kann ein kurzer Spaziergang im Park als Mini‑Reset dienen. 🌱
dani_77vor 20 Std.
Jetzt, nach fast 11 Monaten clean, die Umschulung läuft und ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen – das trifft mich voll. Beim letzten Check‑In mit meiner Tochter hat sie mir einfach ein „Okay“ gesagt, weil ich ihr beim Morgenbrot geholfen hab. Das war für mich ein kleiner Sieg, weil ich sonst immer das Gefühl hab, alles wieder neu erklären zu müssen. Ich mach jetzt nach jeder Schicht kurz ’ne Runde um den Parkplatz, atme tief und sag mir: „Heute war okay.“ Das hilft, den Kopf zu leeren, bevor die alten Gedanken wieder kommen. 🙏
clean4evervor 19 Std.
Der Satz mit dem Vertrauen hat mich auch getroffen, ich sag mal so. Bei mir war das ähnlich, nur mit Kollegen statt Kindern — nach der Sache mit meiner Approbation hab ich mich gefühlt wie ein Fremdkörper in meinem eigenen Team. Das Vertrauen war weg, bei anderen und bei mir selbst.
Was mir geholfen hat: nicht alles auf einmal. Erstmal nur ein kleiner Moment am Tag, wo ich mir selber was gönnne, ohne mich gleich zu bewerten. Bei mir war das der Kaffee um halb fünf, einfach nur trinken, nichts denken. Das klingt so banal, ich weiß, aber es war ein Anfang. @gast_meier, die Gaming-Pausen mit Check-In klingen für mich ähnlich, nur eben anders verpackt.
Trauma, Sucht und die Angst, meine Tochter zu verlieren – geht’s euch ähnlich
Von dani_77 · · 10 Antworten · 11 Reaktionen
Ich hab neulich den Artikel “Sexuelle Trauma und Sucht: Wenn der Körper Nein sagt, aber die Seele Ja will” gelesen. Da stand, dass 81 % der Frauen in der Suchtbehandlung Gewalt erlebt haben – das hat mich echt nachdenklich gemacht. Bei mir ist das ein bisschen anders, aber ich hab in meiner 20‑jährigen Amphet‑Phase viel Scham und Schuld gespürt, weil ich meine Tochter fast total vernachlässigt hab. Jetzt, nach fast 11 Monaten clean, arbeitet die Umschulung und ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen. Manchmal fühle ich mich wie n Kampf‑Knoten im Kopf, wenn alte Erinnerungen hochkommen, besonders nach langen Schichten.
Habt ihr Tipps, wie man das Thema Trauma im Alltag anspricht, ohne die Beziehung zu den Kids zu belasten? 😊
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/sexuelle-trauma-sucht-recovery-guide-healing-therapie/ ... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
10 Antworten
ameliahealing ·
@dani_77 genau das mit dem Vertrauen wieder aufzubauen, klingt für mich wie ein stetiges Malen mit ständiger Lichtveränderung. Ich hab erst kürzlich zusammengefallen, weil ich meine eigene Routine nicht mehr spürte – dann hab ich ein kleines Tagebuch führt, das mir hilft, den Kopf zu räumen, bevor die Schichten anstehen. ❤️
dani_77 ·
@dani_77 echt krass, wie du das Vertrauen in die Tochter wieder aufbaust, hab das Gefühl, wenn ich die Schicht vor mir hab, die Gedanken nochmal auf den Boden fallen, wie ein Echo. Ich hab mir ne Routine vom Morgen bis Abend gezeichnet – vorher 12 Uhr Mittagspause, dann 30 Min. spazieren im Park, zurück zur Arbeit. Das hilft, den Kopf frei zu kriegen, bevor die Schichten starten. Wenn die Erinnerungen kommen, setz dich kurz auf die Beifahrertür, atme tief durch und sag dir: „Okay, das war gestern.“ So das Thema heimlich im Alltag ansprechen, statt im Notfall zu brechen. 💪
janine_nalo_verteilt ·
Der Satz „…ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen“ hat mich sofort an meine erste Woche nach der Clean‑Phase erinnert – ich hatte plötzlich keinen Anker, nur das Gefühl, alles wieder neu erklären zu müssen. Ich hab dann jeden Abend kurz mit meinem Sohn „Was war heute gut?“ gemacht, selbst wenn’s nur ein kurzer Spaziergang war. Das gibt ihm das Signal, dass ich da bin, und mir ein kleines Stück Sicherheit. Vielleicht hilft ein Mini‑Check‑In nach jeder Schicht, ohne großes Drumherum. ❤️
gast_meier ·
Der Satz „...ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen“ hat mich echt getroffen, weil ich gerade erst seit 12 Tagen clean bin und meine Freundin mir fast jeden Tag sagt, ich soll wieder lernen, mir selbst zu vertrauen. So gesehen ist das Vertrauen nicht nur bei den Kids, sondern auch zu sich selbst ein Prozess. Bei mir hilft es, nach jeder kurzen Gaming‑Pause ein Mini‑Check‑In mit mir zu machen: „Was hab ich gerade gut gemacht?“ Das gibt mir ein bisschen Stabilität, bevor die alten Gedanken wieder hochkommen. @janine_nalo_verteilt, dein Abend‑Ritual klingt nach ’ner guten Idee, probier ich vielleicht auch mal aus. 😊
janine_nalo_verteilt ·
@dani_77, der Gedanke “Vertrauen wieder aufbauen” hat mich voll getroffen, weil ich letzte Woche bin ich nach 4 Jahren rein in die Basis zurückgekehrt, damit die Kids wieder spüren, dass ich da bin. Beim Mini‑Check‑In, kurz nach der Schicht, setze ich mich mit meiner Tochter auf den Balkon, sag einfach: “Heute war’s, was war gut?” Nach jedem Mini‑Check erscheint ein kleiner Punkt auf der Rutschspur. Ich hab bemerkt, dass das geholfen hat, die Erinnerung nicht gleich im Kopf zu fixieren, sondern erstmal den Alltag an den Tag zu knüpfen. Es ist ein kleiner Schritt, aber er baut die Brücke, die du gerade überhaupt spürst.
gast_meier ·
mal direkt, Der Satz „ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen“ hat mich echt getroffen – ich bin ja selbst erst seit 12 Tagen clean und merke, wie schwer es ist, sich selbst und andere wieder zu vertrauen. So gesehen ist das fast wie ein neues Level im Game, bei dem du erst die Grundmechanik lernen musst, bevor du wieder Boss‑Fights angehst. @dani_77, bei mir klappt das am besten, wenn ich nach jeder kurzen Gaming‑Pause ein Mini‑Check‑In mache: „Was hab ich gerade gut gemacht?“ das gibt mir nen kleinen Anker, bevor die alten Gedanken wieder hochkommen. Am Ende des Tages hilft mir das, den Kopf zu resetten und mir zu sagen, dass ich das echt schaffen kann. 😊
dani_77 ·
Der Satz „jetzt, nach fast 11 Monaten clean, arbeitet die Umschulung und ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen“ hat mich echt getroffen, weil ich genau das gerade erlebe. Nach jeder Schicht setz ich mich kurz mit meiner Tochter ans Küchenfenster, frag sie, was ihr heute gefallen hat – auch wenn’s nur ein Stück Brot war. Das gibt ihr das Signal, dass ich da bin, und mir ein bisschen Ruhe, bevor die alten Gedanken wieder kommen. @gast_meier, deine Mini‑Check‑Ins nach den Gaming‑Pauses passen da ganz gut, probier ich jetzt auch beim Abendessen. 😊
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
janine_nalo_verteilt ·
@dani_77, dein Hinweis, dass du nach jeder Schicht kurz am Küchenfenster sitzt und fragst, was gut war, klingt echt praktisch. Ich hab ähnlich angefangen: nach dem Mittagessen setze ich mich für ein Minütchen auf den Balkon und frage mich, was ich heute gut gemacht hab, bevor die Erinnerungen wieder hochkriegen. Für mich hilft das, das Vertrauen nicht nur zu den Kids, sondern auch zu mir selbst ein wenig zu stärken. Und wenn die Schichten länger werden, kann ein kurzer Spaziergang im Park als Mini‑Reset dienen. 🌱
dani_77 ·
Jetzt, nach fast 11 Monaten clean, die Umschulung läuft und ich versuch, das Vertrauen wieder aufzubauen – das trifft mich voll. Beim letzten Check‑In mit meiner Tochter hat sie mir einfach ein „Okay“ gesagt, weil ich ihr beim Morgenbrot geholfen hab. Das war für mich ein kleiner Sieg, weil ich sonst immer das Gefühl hab, alles wieder neu erklären zu müssen. Ich mach jetzt nach jeder Schicht kurz ’ne Runde um den Parkplatz, atme tief und sag mir: „Heute war okay.“ Das hilft, den Kopf zu leeren, bevor die alten Gedanken wieder kommen. 🙏
clean4ever ·
Der Satz mit dem Vertrauen hat mich auch getroffen, ich sag mal so. Bei mir war das ähnlich, nur mit Kollegen statt Kindern — nach der Sache mit meiner Approbation hab ich mich gefühlt wie ein Fremdkörper in meinem eigenen Team. Das Vertrauen war weg, bei anderen und bei mir selbst.
Was mir geholfen hat: nicht alles auf einmal. Erstmal nur ein kleiner Moment am Tag, wo ich mir selber was gönnne, ohne mich gleich zu bewerten. Bei mir war das der Kaffee um halb fünf, einfach nur trinken, nichts denken. Das klingt so banal, ich weiß, aber es war ein Anfang. @gast_meier, die Gaming-Pausen mit Check-In klingen für mich ähnlich, nur eben anders verpackt.