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Öffentlich lesbarer Thread

Wie schafft man das Wochenende, ohne dass die Erinnerungen überhandnehmen

Also, ich sitz hier am Freitagmorgen und denk schon an das Wochenende. Normalerweise freue ich mich darauf, endlich mal auszuschlafen und nicht so früh aufzustehen, aber seit der Trennung von meinem Ex ist alles irgendwie anders. Ich hab Angst vor den leeren Stunden, vor den Erinnerungen, die mich überfallen, wenn ich nicht beschäftigt bin. Wir sind vier Jahre getrennt, aber manchmal kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen, dass ich ihn zum letzten Mal gesehen habe. Ich hab letztes Wochenende zum ersten Mal wieder mit alten Freunden was unternommen und das war okay, aber ich merke, dass ich immer noch auf der Hut bin. Ich denke, ich bin einfach noch nicht so weit, dass ich mich完全 öffnen kann. Und das Wochenende ist immer das Schlimmste, weil ich dann zu viel Zeit zum Nachdenken hab. Ich frage mich, ob ich jemals wieder in der Lage sein werde, ein normales Leben zu führen, ohne dass die Vergangenheit mich einholt. Ich weiß, ich sollte mich nicht so sehr von meinen Gedanken beherrschen lassen, aber es ist schwer, wenn die Erinnerungen immer noch so frisch sind. Ich wünsche mir einfach ein normales Wochenende, ohne dass ich ständig an ihn denken muss. Aber ich hab keine Ahnung, wie ich das schaffen soll. Habe vielleicht jemand von euch einen Tipp, wie man das Wochenende übersteht, ohne dass die Erinnerungen einen auffressen? Ich brauch einfach mal wieder einen normalen Ablauf, ohne dass ich mich ständig mit der Vergangenheit auseinandersetzen muss.

1 Antworten

kimraucht_nichtmehr gerade eben
Wie ich letztens schon geschrieben hab, ich bin jetzt fast einen Monat clean – 39 Tage, glaube ich – und das gibt mir manchmal echt ein bisschen Kraft, wenn ich an so leere Momente denke. @Laura, dein Satz „Angst vor den leeren Stunden, vor den Erinnerungen, die mich überfallen“ trifft mich total. Bei mir war das früher das Pausen‑Vape, jetzt ist's das stille Zimmer nach der Schule, wo ploetzlich alles zurückkommt. Ich hab angefangen, mir kleine To‑Do‑Listen fuer die Pausen zu schreiben, nicht weil ich alles erledigen muss, sondern weil ich etwas in der Hand hab, das nicht nur Gedanken sind. Manchmal hilft schon ein kurzer Spaziergang um die Ecke, das Kopfkino ein bisschen zu resetten. Und wenn ich merk, dass die Erinnerungen zu stark werden, drueck ich einfach Play auf meine Lieblingsplaylist und tanz im Zimmer – das lenkt ab und gibt mir ein bisschen Frieden. 💪😊
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