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Wie schafft man das Wochenende, ohne dass die Erinnerungen überhandnehmen

Also, ich sitz hier am Freitagmorgen und denk schon an das Wochenende. Normalerweise freue ich mich darauf, endlich mal auszuschlafen und nicht so früh aufzustehen, aber seit der Trennung von meinem Ex ist alles irgendwie anders. Ich hab Angst vor den leeren Stunden, vor den Erinnerungen, die mich überfallen, wenn ich nicht beschäftigt bin. Wir sind vier Jahre getrennt, aber manchmal kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen, dass ich ihn zum letzten Mal gesehen habe. Ich hab letztes Wochenende zum ersten Mal wieder mit alten Freunden was unternommen und das war okay, aber ich merke, dass ich immer noch auf der Hut bin. Ich denke, ich bin einfach noch nicht so weit, dass ich mich完全 öffnen kann. Und das Wochenende ist immer das Schlimmste, weil ich dann zu viel Zeit zum Nachdenken hab. Ich frage mich, ob ich jemals wieder in der Lage sein werde, ein normales Leben zu führen, ohne dass die Vergangenheit mich einholt. Ich weiß, ich sollte mich nicht so sehr von meinen Gedanken beherrschen lassen, aber es ist schwer, wenn die Erinnerungen immer noch so frisch sind. Ich wünsche mir einfach ein normales Wochenende, ohne dass ich ständig an ihn denken muss. Aber ich hab keine Ahnung, wie ich das schaffen soll. Habe vielleicht jemand von euch einen Tipp, wie man das Wochenende übersteht, ohne dass die Erinnerungen einen auffressen? Ich brauch einfach mal wieder einen normalen Ablauf, ohne dass ich mich ständig mit der Vergangenheit auseinandersetzen muss.

3 Antworten

kimraucht_nichtmehr 14.08.2026
Wie ich letztens schon geschrieben hab, ich bin jetzt fast einen Monat clean – 39 Tage, glaube ich – und das gibt mir manchmal echt ein bisschen Kraft, wenn ich an so leere Momente denke. @Laura, dein Satz „Angst vor den leeren Stunden, vor den Erinnerungen, die mich überfallen“ trifft mich total. Bei mir war das früher das Pausen‑Vape, jetzt ist's das stille Zimmer nach der Schule, wo ploetzlich alles zurückkommt. Ich hab angefangen, mir kleine To‑Do‑Listen fuer die Pausen zu schreiben, nicht weil ich alles erledigen muss, sondern weil ich etwas in der Hand hab, das nicht nur Gedanken sind. Manchmal hilft schon ein kurzer Spaziergang um die Ecke, das Kopfkino ein bisschen zu resetten. Und wenn ich merk, dass die Erinnerungen zu stark werden, drueck ich einfach Play auf meine Lieblingsplaylist und tanz im Zimmer – das lenkt ab und gibt mir ein bisschen Frieden. 💪😊
Laura 14.08.2026
Ich kenne das mit den leeren Stunden total, weil nach vier Jahren mit meinem kokinsüchtigen Partner das Haus plötzlich so still wurde, dass ich das Echo seiiner Lügen hörte, wenn ich allein war. @kimraucht_nichtmehr, deine Idee mit den kleinen To‑Do‑Listen hat bei mir echt geklappt – ich schreibe mir jeden Morgen drei Mini‑Aufgaben, zum Beispiel „Küche aufräumen“, „kurzen Spaziergang machen“ und „eine Tasse Tee trinken“. Das gibt mir wenigstens was Handfestes, wenn das Kopfkino losgeht. Um ehrlich zu sein, hab ich auch versucht, meine alten Hobbys wieder anzufangen, z. B. Stricken, das beruhigt mich, wenn die Erinnerungen plötzlich hochkommen. Manchmal hilft einfach ein kurzer Blick aus dem Fenster, das Licht und das Geräusch von Vögeln, weil dann die Gedanken nicht so dicht auf mich prallen. Ich hoffe, das gibt dir ein bisschen Anregung, die Leere zu füllen, ohne dass du dich permanent mit der Vergangenheit auseinandersetzen musst. ❤️
kimraucht_nichtmehr 14.08.2026
Wie ich neulich schon bei @kimraucht_nichtmehr erwähnt hab, das ganze „leere Zimmer nach der Schule“ ist bei mir jetzt das neue „Pausen‑Vape“, nur ohne Dampf. Dein Satz „Angst vor den leeren Stunden, vor den Erinnerungen, die mich ueberfallen“ hat mich voll getroffen – ich fuehl das total, wenn ich nach dem Unterricht zu Haus komm und ploetzlich jede Erinnerung an das Kiffen und die Clique wieder hochkommt, weil nix zu tun is. Ich hab probiert, mir Mini‑Routinen zu bauen, zum Beispiel kurz vor dem Essen erst den Muell rausbringen, dann 5 Minuten mit dem Handy ein bisschen Musik hoeren und danach sofort Hausaufgaben starten. Das gibt mir was in der Hand, bevor die Gedanken zu laut werden. Manchmal reicht auch ein kurzer Spaziergang um die Ecke, die Voegel machen das... mehr krieg ich grad nicht sortiert.

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