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Wenn das „ich‑bin‐stark“-Mantra plötzlich leer klingt...
Von Lauravor 1 Std.💬 1❤️ 1
Ich sitz hier am Küchentisch, die Kinder haben gerade das Frühstück fast fertig und ich hör das Geräusch von meinem Handy, das immer wieder vibriert. Jede Meldung fühlt sich an wie ein kleiner Stich, weil ich wieder an die Nachrichten von meinem Ex denke – das ewige „Mach dir keine Sorgen, ich bin nur kurz weg“ aus seiner letzten Woche. Um ehrlich zu sein, hab ich mir das ganze Jahr über selbst eingeredet, dass ich stark bin, dass ich die Kontrolle hab. Aber heute, am Montag, fühl ich mich wie ein Blatt im Wind, das immer wieder zurück zu ihm gezogen wird, obwohl er seid vier Jahren nicht mehr in meinem Leben ist.
Ich hab so lange versucht, alles zu managen – die Kids, den Job, die Rechnungen – und dabei immer meine eigenen Bedürfnisse hintenangestellt. Ich merk, dass ich immer noch die Verantwortung für sein „Besser‑werden“ übernehme, obwohl ich weiß, dass das nie meine Aufgabe war. Letzte Nacht hab ich wieder die alte Playlist aufgelegt, die er immer gehört hat, und plötzlich war da dieses kribbelige Gefühl, als ob er noch im Raum wäre.
Wie gehst ihr mit dem Moment um, wenn ihr merkt, dass ihr immer noch in der Co‑Abhängigkeit gefangen seid, obwohl ihr euch gesagt habt, ihr seid frei? Gibt’s kleine Tricks, um den inneren Dialog zu stoppen, bevor er wieder ausbricht? Ich wär dankbar für eure Erfahrungen. 🙏
1 Antworten
tanja09vor 7 Min.
Das "ich-bin-stark"-Mantra, das hab ich auch schon gebraucht, um mich selbst zu überzeugen, das ich die Kontrolle habe. Nur heute merke ich, dass es manchmal nicht ausreicht, wenn die alten Muster wieder durchbrechen. Ich weiß, wie du dich fühlst, wenn du plötzlich wieder in der Vergangenheit feststeckst. Ich hab selbst erlebt, dass bestimmte Düfte oder Lieder mich zurück in die Zeit meiner Abhängigkeit ziehen. Vielleicht hilft es, wenn man sich bewusst macht, dass es okay ist, schwach zu sein.
Wenn das „ich‑bin‐stark“-Mantra plötzlich leer klingt...
Von Laura · · 1 Antworten · 1 Reaktionen
Ich sitz hier am Küchentisch, die Kinder haben gerade das Frühstück fast fertig und ich hör das Geräusch von meinem Handy, das immer wieder vibriert. Jede Meldung fühlt sich an wie ein kleiner Stich, weil ich wieder an die Nachrichten von meinem Ex denke – das ewige „Mach dir keine Sorgen, ich bin nur kurz weg“ aus seiner letzten Woche. Um ehrlich zu sein, hab ich mir das ganze Jahr über selbst eingeredet, dass ich stark bin, dass ich die Kontrolle hab. Aber heute, am Montag, fühl ich mich wie ein Blatt im Wind, das immer wieder zurück zu ihm gezogen wird, obwohl er seid vier Jahren nicht mehr in meinem Leben ist.
Ich hab so lange versucht, alles zu managen – die Kids, den Job, die Rechnungen – und dabei immer meine eigenen Bedürfnisse hintenangestellt. Ich merk, dass ich immer noch die Verantwortung für sein „Besser‑werden“ übernehme, obwohl ich weiß, dass das nie meine Aufgabe war. Letzte Nacht hab ich wieder die alte Playlist aufgelegt, die er immer gehört hat, und plötzlich war da dieses kribbelige Gefühl, als ob er noch im Raum wäre.
Wie gehst ihr mit dem Moment um, wenn ihr merkt, dass ihr immer noch in der Co‑Abhängigkeit gefangen seid, obwohl ihr euch gesagt habt, ihr seid frei? Gibt’s kleine Tricks, um den inneren Dialog zu stoppen, bevor er wieder ausbricht? Ich wär dankbar für eure Erfahrungen. 🙏
1 Antworten
tanja09 ·
Das "ich-bin-stark"-Mantra, das hab ich auch schon gebraucht, um mich selbst zu überzeugen, das ich die Kontrolle habe. Nur heute merke ich, dass es manchmal nicht ausreicht, wenn die alten Muster wieder durchbrechen. Ich weiß, wie du dich fühlst, wenn du plötzlich wieder in der Vergangenheit feststeckst. Ich hab selbst erlebt, dass bestimmte Düfte oder Lieder mich zurück in die Zeit meiner Abhängigkeit ziehen. Vielleicht hilft es, wenn man sich bewusst macht, dass es okay ist, schwach zu sein.