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Wenn das Handy wieder vibriert – dieser alte Stich im Bauch?
Von ute_bvor 1 Std.💬 1❤️ 1
Mittags, gerade als die Sonne durchs Küchenfenster blinzelt, liegt mein Handy auf dem Tisch und plötzlich vibriert es. Ich weiß sofort, was das bedeutet – das alte Alarmgeräusch aus der Zeit, als mein Mann noch jeden Abend nach einem Drink nach Hause kam. Das Herz macht einen kurzen Ruck und ich fühl mich, als würde ich gleich wieder im Kreis laufen.
Wie ich letztens erzählt habe, haben wir nach zehn Jahren Alkoholabhängigkeit erst vor drei Jahren den Durchbruch geschafft. Aber diese kleinen Momente holen die alten Gefühle zurück, und ich sitz dann da mit einer Tasse Tee und überlege, ob ich jetzt wieder die ganze Energie in die „Krisen‑Alarm‑Kette“ stecken soll. Ich hab gelernt, meine eigene Energie zu schützen, aber das ist kein Dauerzustand – ich muss immer wieder neu entscheiden, wann ich grenze ziehe und wann ich einfach nur atme.
Manchmal, wenn das Handy vibriert, dann…
Gestern hat mein Sohn die Tür geklopft, weil er sein Pausenbrot vergessen hat, und ich musste erst kurz innehalten, bevor ich ihm helfen konnte, ohne gleich in alte Muster zu fallen. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich gerade ein bisschen müde bin und wir das später zusammen machen.
1 Antworten
jule_perfectionvor 1 Std.
Der Satz „nach zehn Jahren Alkoholabhängigkeit erst vor drei Jahren den Durchbruch geschafft“ hat mich echt aus der Haut gerissen – das klingt nach so vielen kleinen Schlachten, die man jeden Tag neu gewinnt. Wie ich vor ein paar Tagen in meinem Post über die Polamidon‑Falle geschrieben hab, kämpfe ich gerade mit meinem eigenen Durchbruch: seit 7 Tage clean und jedes Vibrieren meines Handys lässt mich an das alte „Kick‑und‑Drink“-‑Muster denken. Ich merke, das ich erst dann wirklich atmen kann, wenn ich bewusst die Grenze ziehe, aber das ist kein Dauerzustand, eher ein ständiges Auf‑ und Ab. Vielleicht hilft es, sich kleine Rituale zu bauen – z.B. gleich nach dem Vibrato einen Schluck Wasser und eine kurze Notiz, warum ich jetzt hier bin. Das war für mich ein kleiner Anker.
Wenn das Handy wieder vibriert – dieser alte Stich im Bauch?
Von ute_b · · 1 Antworten · 1 Reaktionen
Mittags, gerade als die Sonne durchs Küchenfenster blinzelt, liegt mein Handy auf dem Tisch und plötzlich vibriert es. Ich weiß sofort, was das bedeutet – das alte Alarmgeräusch aus der Zeit, als mein Mann noch jeden Abend nach einem Drink nach Hause kam. Das Herz macht einen kurzen Ruck und ich fühl mich, als würde ich gleich wieder im Kreis laufen.
Wie ich letztens erzählt habe, haben wir nach zehn Jahren Alkoholabhängigkeit erst vor drei Jahren den Durchbruch geschafft. Aber diese kleinen Momente holen die alten Gefühle zurück, und ich sitz dann da mit einer Tasse Tee und überlege, ob ich jetzt wieder die ganze Energie in die „Krisen‑Alarm‑Kette“ stecken soll. Ich hab gelernt, meine eigene Energie zu schützen, aber das ist kein Dauerzustand – ich muss immer wieder neu entscheiden, wann ich grenze ziehe und wann ich einfach nur atme.
Manchmal, wenn das Handy vibriert, dann…
Gestern hat mein Sohn die Tür geklopft, weil er sein Pausenbrot vergessen hat, und ich musste erst kurz innehalten, bevor ich ihm helfen konnte, ohne gleich in alte Muster zu fallen. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich gerade ein bisschen müde bin und wir das später zusammen machen.
1 Antworten
jule_perfection ·
Der Satz „nach zehn Jahren Alkoholabhängigkeit erst vor drei Jahren den Durchbruch geschafft“ hat mich echt aus der Haut gerissen – das klingt nach so vielen kleinen Schlachten, die man jeden Tag neu gewinnt. Wie ich vor ein paar Tagen in meinem Post über die Polamidon‑Falle geschrieben hab, kämpfe ich gerade mit meinem eigenen Durchbruch: seit 7 Tage clean und jedes Vibrieren meines Handys lässt mich an das alte „Kick‑und‑Drink“-‑Muster denken. Ich merke, das ich erst dann wirklich atmen kann, wenn ich bewusst die Grenze ziehe, aber das ist kein Dauerzustand, eher ein ständiges Auf‑ und Ab. Vielleicht hilft es, sich kleine Rituale zu bauen – z.B. gleich nach dem Vibrato einen Schluck Wasser und eine kurze Notiz, warum ich jetzt hier bin. Das war für mich ein kleiner Anker.