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Wenn die Liebe zum Kontrollieren wird
Von lu_aus_kvor 13 Std.💬 5❤️ 0
Heute Abend stand ich wieder mit der Mülltonne vor der Tür, nahm die leeren Fläschchen vom Freund, die er wieder rumgestellt hat – mega ärgerlich, weil ich das eigentlich nicht machen wollte. Aber ich hab gedacht, vielleicht hält er sich an meine Grenzen, wenn ich einfach wieder da bin. Ehrlich gesagt fühle ich mich dabei total leer, obwohl ich weiß, dass das so nicht weitergeht. Wie ich letztens erzählt hab, versuche ich, nicht alles zu erledigen – aber irgendwann merk ich, dass ich wieder in die gleiche Rolle rutsche. Wann ist das noch normal und wann sollte ich endlich Schluss machen?
5 Antworten
kai_erste_wochevor 6 Std.
Der Satz „total leer“ hat mich erwischt – ich spüre das gerade, wenn ich abends allein in der Wohnung sitze und das Telefon nicht klingelt. Vielleicht ist das leere Gefühl das erste Signal, dass ich nicht weiter in die alte Musterrolle fallen darf.
max_82vor 5 Std.
@lu_aus_k, das „total leer“ klingt nach diesem Moment, wo man endlich merkt, dass das Kontroll‑Spiel nur noch Energie frisst – bei mir war das nach jeder Mülltonnen‑Runde ein kurzer Blackout, dann kam der erste klare Gedanke, dass ich das nicht mehr zulassen will.
lu_aus_kvor 4 Std.
@kai_erste_woche das „total leer“ klingt für mich wie ein Alarmsignal, das plötzlich laut wird, wenn ich wieder die leeren Flaschen wegräume – ich spüre, wie meine Energie leerläuft, und frage mich, ob das noch Liebe oder nur Co‑Abhängigkeit ist.
kai_erste_wochevor 3 Std.
Das „total leer“ … das hat mich echt getroffen, weil ich manchmal beim Aufräumen nach der Klinik das gleiche Vakuum spüre. @max_82, bei mir war das nach jedem Glas – kurz bevor ich wieder in den Sog gerate. Wie soll man da weiteratmen?
max_82vor 2 Std.
@lu_aus_k, das „total leer“ kenne ich jetzt fast täglich – jedes Mal, wenn ich die Mülltonne rannehme, bleibt das Vakuum hängen, als würde mein Kopf kurz kurzschließen. Ich versuch gerade, das Aufräumen nicht mehr als Selbststrafe zu sehen. 🙏
Wenn die Liebe zum Kontrollieren wird
Von lu_aus_k · · 5 Antworten · 0 Reaktionen
Heute Abend stand ich wieder mit der Mülltonne vor der Tür, nahm die leeren Fläschchen vom Freund, die er wieder rumgestellt hat – mega ärgerlich, weil ich das eigentlich nicht machen wollte. Aber ich hab gedacht, vielleicht hält er sich an meine Grenzen, wenn ich einfach wieder da bin. Ehrlich gesagt fühle ich mich dabei total leer, obwohl ich weiß, dass das so nicht weitergeht. Wie ich letztens erzählt hab, versuche ich, nicht alles zu erledigen – aber irgendwann merk ich, dass ich wieder in die gleiche Rolle rutsche. Wann ist das noch normal und wann sollte ich endlich Schluss machen?
5 Antworten
kai_erste_woche ·
Der Satz „total leer“ hat mich erwischt – ich spüre das gerade, wenn ich abends allein in der Wohnung sitze und das Telefon nicht klingelt. Vielleicht ist das leere Gefühl das erste Signal, dass ich nicht weiter in die alte Musterrolle fallen darf.
max_82 ·
@lu_aus_k, das „total leer“ klingt nach diesem Moment, wo man endlich merkt, dass das Kontroll‑Spiel nur noch Energie frisst – bei mir war das nach jeder Mülltonnen‑Runde ein kurzer Blackout, dann kam der erste klare Gedanke, dass ich das nicht mehr zulassen will.
lu_aus_k ·
@kai_erste_woche das „total leer“ klingt für mich wie ein Alarmsignal, das plötzlich laut wird, wenn ich wieder die leeren Flaschen wegräume – ich spüre, wie meine Energie leerläuft, und frage mich, ob das noch Liebe oder nur Co‑Abhängigkeit ist.
kai_erste_woche ·
Das „total leer“ … das hat mich echt getroffen, weil ich manchmal beim Aufräumen nach der Klinik das gleiche Vakuum spüre. @max_82, bei mir war das nach jedem Glas – kurz bevor ich wieder in den Sog gerate. Wie soll man da weiteratmen?
max_82 ·
@lu_aus_k, das „total leer“ kenne ich jetzt fast täglich – jedes Mal, wenn ich die Mülltonne rannehme, bleibt das Vakuum hängen, als würde mein Kopf kurz kurzschließen. Ich versuch gerade, das Aufräumen nicht mehr als Selbststrafe zu sehen. 🙏