Öffentlich lesbarer Thread
Warum mich die Uni doch wieder in den Pflichtmodus zieht ✨
Also, ich muss zum ersten Mal hier offen werden: Die Arbeit, also das Studium, ist seid ein paar Monaten mein ständiger Begleiter. Ich weiß, wie es klingt, aber das Gefühl, ständig etwas erledigen zu müssen, ist gerade ein bisschen wie ein zweischneidiges Schwert. Ich hab gehört, das ist bei vielen Arbeitssuchenden normal, aber?
Vor ein paar Wochen, in der zweiten Vorlesung Strafrecht, hat meine Kommilitonin mich gefragt, ob ich immer noch das gleiche „Fixt“ habe – also, ob ich mir über das Lernen eine kleine Feier gönne. Ich hab dann, ohne wirklich zu überlegen, die Antwort „Nein, total nicht“ gegeben. Die Frage hat mich einen Tag lang umgeistern lassen. Bin ich schon wieder in den Modus „Effizienz-Überleben“, wo jede Pause nur ein Risiko ist, eventuell vom Produktivitätslauf zu fallen?
Außerdem: Meine Familie – streng, aber liebevoll – lässt das Thema Sucht einfach nicht ausklammern. Mein Clean‑Zeitraum ist jetzt 149 Tage, aber ich fühle mich oft so, als ob ich immer wieder von „echten Aufgaben“ (oder auch nur von meinem inneren Druck) bedrängt werde. Ich hab versucht, mit Meditation zu countern, aber das heißt nicht, dass ich das Gefühl nicht spüre, immer „weiterzumachen“.
Habt ihr das auch so? Gibt’s irgendeine kleine Strategie, die ihr nutzt, um nicht komplett ins Pflichtzone-Mode zu schlüpfen? Ich hab zum Beispiel ein „Mini‑Ziel“ pro Tag gesetzt, aber das hat mich manchmal erst noch mehr erdrückt. Danke, wenn ihr was hinabschenkt. 🙏
