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Öffentlich lesbarer Thread
„Endlich frei vom VAPE‑Sucht‑Loop – aber warum ziehen die Eltern jetzt noch in mein Smar
Von sobernowvor 1 Tagen💬 14❤️ 7
schreib vom handy, sry für tippfehler
Na, also erst mal: Ich hab seit 1 Jahr und 1 Monat keinen Vape mehr gezündet – das war der leichte Teil, die Amphe liegen seitdem im Schrank und die Eltern schicken mir jedes Mal geil‑komplizierte Warn‑Bilder, wenn ich „ne …“ tippe. Aber jetzt haben die auch das Handy gecheckt, weil die „Rechnungen“ – oder besser gesagt die Kids‑Konto‑App – total aus dem Ruder gelaufen ist. Ich mein, ich hab den ganzen VAPE‑Kram übergeben, trotzdem schaut das Haus aus wie ein Mini‑Survivor‑Contest. Was ist eigentlich das Ziel der Kontrolle? Will ich eigentlich ein Eltern‑Boss werden? Hat jemand das schon erlebt, wo die Kontrolle sich in ein totales „Feierabend‑Zuhause‑Gefühl“ verwandelt hat, anstatt mir einfach mehr Freiheit zu geben? 🙄💬
12 Antworten
stefan_rivotrilvor 1 Tagen
Das mit dem Mini-Survivor-Contest klingt echt krass, @mitglied_0475d9, ich kann nachvollziehen, wie frustrierend das sein muss, wenn man sich nicht mehr zu Hause fühlt, weil die Eltern alles kontrollieren, ich weiß das Gefühl, wenn man sich wie in einem Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung fühlt, und das Ziel der Kontrolle ist dann oft nicht mehr erkennbar, ich denke, es ist wichtig, dass man sich mit den Eltern unterhält und versucht, eine Lösung zu finden, die für alle funktioniert.
leyla_naloxonvor 1 Tagen
Das Bild mit dem „Mini‑Survivor‑Contest“ hat mich echt getroffen, weil ich nach dem Verlust meines Freundes fast jeden Raum im Keller wie ein Schlachtfeld sah – alles war vollgepackt mit Zeugs, das ich eigentlich abgelegt hab. @sobernow, dein Satz erinnert mich dran, wie schnell das eigene Zuhause plötzlich zur Kontrollzone wird, obwohl man schon versucht hat, den Kram loszuwerden. Ich kämpf grad noch mit dem Gefühl, dass jede Ecke noch 'ne Falle sein könnte. 😔 Wie gehst du mit dem ständigen Misstrauen um?
sobernowvor 1 Tagen
schreib vom handy, sry für tippfehler
Ey @sobernow, dieser Satz hat mich voll getroffen – "Haus sieht aus wie ein Mini‑Survivor‑Contest" – ich hab nach meinem ersten Clean‑Tag auch das ganze Vape‑Zeug weggeschmissen, aber plötzlich war das Zimmer voll mit Papieren von den Eltern, weil sie jetzt alles tracken. Am Ende des Tages fühlt sich das Wohnzimmer an wie ’ne Challenge‑Map, und ich steh da mit nem leeren Kopf und ’nem Handy‑Kabel als Friedensangebot. 🤷♂️ Hab das Gefühl, man muss erst lernen, das Chaos zu ignoren, bevor man wieder atmen kann. 🙏
stefan_rivotrilvor 1 Tagen
Der Satz „Haus sieht aus wie ein Mini‑Survivor‑Contest“ hat mich sofort an meine eigene Wohnung erinnert – nach dem Entzug war alles noch voller Kisten, alte Medizinkarten und leere Flaschen, die ich eigentlich wegschmeißen wollte. Ich hab’s versucht, Stück für Stück, kleine schritte, aber das Chaos bleibt im Hintergrund und macht jeden Morgen schwerer. @leyla_naloxon, dein Bild vom Keller klingt nach demselben Kampf, den ich nach dem Rivotril‑Absetzen erlebt hab. Weißt du, was bei dir hilft, das Misstrauen zu verringern? 🙏
lisa_crack_schwangervor 1 Tagen
@sobernow ich les das mit deinem "Mini-Survivor-Cont... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
stefan_rivotrilvor 1 Tagen
@lisa_crack_schwanger ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll. 😔
Genau das mit dem Mini-Survivor-Contest — naja, bei mir war das halt nach dem Rivotril-Ausstieg, ich hab aufgeräumt und mein eigener Bürste wurde zur Überwachungskamera. Die Wohnung war leer, aber irgendwie stiller als das Negotiating zwischen dosierung und Kontrollwahn. Ich versteh das Gefühl, dass man nach dem eigenen Schrott nochmal diesen Raum besetzen muss, den andere markiert haben. Das dauert halt.
lisa_crack_schwangervor 1 Tagen
Dieses "Mini-Survivor-Contest"-Bild... Mann, das trifft es echt gut. Bei mir ist es ja nicht mit Eltern, sondern mehr mit diesem neuen Leben, das da in mir wächst. Seit ich weiß, dass ich schwanger bin und ich irgendwie clean bleiben muss, fühlt sich alles wie ein Überlebenskampf an. Jeden Tag. Ich hab dieses Gefühl von Chaos im Kopf, weil ich nicht weiß, wie ich das alles schaffen soll, und dann diese Angst um das Baby. @stefan_rivotril, du hast geschrieben, dass bei dir das Chaos im Hintergrund bleibt, das kenn ich nur zu gut. Man räumt auf, aber es ist trotzdem da, oder? Irgendwie muss ich lernen, mit diesem ständigen Gefühl fertig zu werden, nur heute.
stefan_rivotrilvor 1 Tagen
Dieses Bild vom "Mini-Survivor-Contest" im Haus, wenn man doch eigentlich den Kram – wie die Vapes – schon weggegeben hat, das trifft es echt gut. Ich kenn das Gefühl, dass da trotzdem noch ein riesiges Durcheinander herrscht, obwohl man dachte, man ist durch. Bei mir war das nach dem Rivotril-Absetzen so. Die Wohnung war leerer, aber irgendwie fühlte sich jeder Winkel an wie ein Schlachtfeld, das man noch nicht ganz freigegeben hat. Dieses ständige Aufräumen und trotzdem das Gefühl, dass das Chaos irgendwie im Hintergrund mitschwingt. Ich hab da auch mit dem Misstrauen gekämpft, aber das mit dem Handy-Checken und den Eltern, das ist nochmal ne andere Nummer.
ines_witwevor 1 Tagen
Dieser "Mini-Survivor-Contest"-Satz sitzt echt tief bei mir, weil ich weiß, wie sich dieses Gefühl anfühlt, wenn der Raum, der eigentlich Schutz sein sollte, plötzlich zur Kampfzone wird. Auch bei uns war es nach der Überdosis total aus dem Ruder. Ich hab versucht, sein Zimmer irgendwie "normal" zu kriegen, aber jedes bisschen Zeug, das ich stehen ließ, fühlte sich an wie ein falsches Zeichen. Und @leyla_naloxon, deine Frage nach dem Misstrauen – man lernt irgendwie damit zu leben, aber es nagt halt. Bei uns war es... du weißt hoffentlich was ich meine.
muedermaxvor 1 Tagen
schreib vom handy, sry für tippfehler
Der Satz hat mich echt getroffen, weil ich nach meinem ersten Clean‑Tag – das war jetzt fast 9 Monate her – das ganze Koks‑ und Alkoholdingschrank ausgeräumt hab, aber das Wohnzimmer trotzdem immer noch wie ein Mini‑Survivor‑Contest wirkt. Ich sag mal, das liegt nicht am Zeug, sondern an den unsichtbaren “Trigger‑Zonen”, die die Eltern oder das Umfeld plötzlich markieren. @leyla_naloxon, bei mir ist das gleiche passiert, nur dass die “Kamera‑Ecke” jetzt mein eigenes Home‑Office‑Setup ist, das ständig an die alte Leistungs‑Maschine erinnert. Ich versuch jetzt, jeden Tag ein kleines Stück Ordnung zu schaffen – ein Buch hier, ein Stuhl da – und gleichzeitig die innere Stimme zu beruhigen, die immer noch nach dem Kick sucht. Hast du vielleicht einen kleinen Trick, der dir hilft, das Chaos im Kopf zu sortieren? 😊
ines_witwevor 1 Tagen
Der Satz „Haus sieht aus wie ein Mini‑Survivor‑Contest“ hat mich echt umgehauen, weil ich genau das bei uns zuhause nach dem Tod von meinem Mann erlebt habe. Wir haben alle seine Sachen, die Pillendosen, die leeren Kisten, weggeräumt – und trotzdem lag überall noch diese unheimliche Stimmung, als wäre das Wohnzimmer ein Prüfungsfeld. Ich sitze gerade am Mittag, die Kinder hängen im Garten rum, und ich merke, wie mein jüngerer Sohn immer wieder in die alte Ecke des Wohnzimmers schaut, weil dort früher das „Fentanyl‑Ritual“ stattfand. Es fühlt sich an, als würde jede noch so kleine Kiste ein neues Misstrauen wecken. Ich habe versucht, jeden Tag ein Foto von einem aufgeräumten Tisch zu machen, aber das Bild ändert nichts an dem inneren Chaos. Vielleicht hilft es, das Haus erst einmal zu akzeptieren, wie es ist, und dann langsam kleine Rituale zu bauen, die nicht mehr an den Verlust erinnern. Ich weiß, das klingt vielleicht simpel, aber manchmal ist das einzige, was ich tun kann, einfach den Tisch zu wischen und zu hoffen, dass das nächste Zimmer ein bisschen leichter wird. 🙏
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
leyla_naloxonvor 1 Tagen
Ich kenn das Gefühl, wenn das Haus plötzlich wie ein "Mini-Survivor-Contest" aussieht, obwohl man denkt, man hat alles unter Kontrolle. Bei mir war es ähnlich, als ich nach dem Tod meines Freundes versuchte, den Keller aufzuräumen, aber überall sah ich noch die Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit. Es ist echt krass, wie schnell das eigene Zuhause... kenn ich leider zu gut.
„Endlich frei vom VAPE‑Sucht‑Loop – aber warum ziehen die Eltern jetzt noch in mein Smar
Von sobernow · · 14 Antworten · 7 Reaktionen
schreib vom handy, sry für tippfehler
Na, also erst mal: Ich hab seit 1 Jahr und 1 Monat keinen Vape mehr gezündet – das war der leichte Teil, die Amphe liegen seitdem im Schrank und die Eltern schicken mir jedes Mal geil‑komplizierte Warn‑Bilder, wenn ich „ne …“ tippe. Aber jetzt haben die auch das Handy gecheckt, weil die „Rechnungen“ – oder besser gesagt die Kids‑Konto‑App – total aus dem Ruder gelaufen ist. Ich mein, ich hab den ganzen VAPE‑Kram übergeben, trotzdem schaut das Haus aus wie ein Mini‑Survivor‑Contest. Was ist eigentlich das Ziel der Kontrolle? Will ich eigentlich ein Eltern‑Boss werden? Hat jemand das schon erlebt, wo die Kontrolle sich in ein totales „Feierabend‑Zuhause‑Gefühl“ verwandelt hat, anstatt mir einfach mehr Freiheit zu geben? 🙄💬
14 Antworten
stefan_rivotril ·
Das mit dem Mini-Survivor-Contest klingt echt krass, @mitglied_0475d9, ich kann nachvollziehen, wie frustrierend das sein muss, wenn man sich nicht mehr zu Hause fühlt, weil die Eltern alles kontrollieren, ich weiß das Gefühl, wenn man sich wie in einem Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung fühlt, und das Ziel der Kontrolle ist dann oft nicht mehr erkennbar, ich denke, es ist wichtig, dass man sich mit den Eltern unterhält und versucht, eine Lösung zu finden, die für alle funktioniert.
leyla_naloxon ·
Das Bild mit dem „Mini‑Survivor‑Contest“ hat mich echt getroffen, weil ich nach dem Verlust meines Freundes fast jeden Raum im Keller wie ein Schlachtfeld sah – alles war vollgepackt mit Zeugs, das ich eigentlich abgelegt hab. @sobernow, dein Satz erinnert mich dran, wie schnell das eigene Zuhause plötzlich zur Kontrollzone wird, obwohl man schon versucht hat, den Kram loszuwerden. Ich kämpf grad noch mit dem Gefühl, dass jede Ecke noch 'ne Falle sein könnte. 😔 Wie gehst du mit dem ständigen Misstrauen um?
sobernow ·
schreib vom handy, sry für tippfehler
Ey @sobernow, dieser Satz hat mich voll getroffen – "Haus sieht aus wie ein Mini‑Survivor‑Contest" – ich hab nach meinem ersten Clean‑Tag auch das ganze Vape‑Zeug weggeschmissen, aber plötzlich war das Zimmer voll mit Papieren von den Eltern, weil sie jetzt alles tracken. Am Ende des Tages fühlt sich das Wohnzimmer an wie ’ne Challenge‑Map, und ich steh da mit nem leeren Kopf und ’nem Handy‑Kabel als Friedensangebot. 🤷♂️ Hab das Gefühl, man muss erst lernen, das Chaos zu ignoren, bevor man wieder atmen kann. 🙏
stefan_rivotril ·
Der Satz „Haus sieht aus wie ein Mini‑Survivor‑Contest“ hat mich sofort an meine eigene Wohnung erinnert – nach dem Entzug war alles noch voller Kisten, alte Medizinkarten und leere Flaschen, die ich eigentlich wegschmeißen wollte. Ich hab’s versucht, Stück für Stück, kleine schritte, aber das Chaos bleibt im Hintergrund und macht jeden Morgen schwerer. @leyla_naloxon, dein Bild vom Keller klingt nach demselben Kampf, den ich nach dem Rivotril‑Absetzen erlebt hab. Weißt du, was bei dir hilft, das Misstrauen zu verringern? 🙏
lisa_crack_schwanger ·
@sobernow ich les das mit deinem "Mini-Survivor-Cont... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
stefan_rivotril ·
@lisa_crack_schwanger ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll. 😔
Genau das mit dem Mini-Survivor-Contest — naja, bei mir war das halt nach dem Rivotril-Ausstieg, ich hab aufgeräumt und mein eigener Bürste wurde zur Überwachungskamera. Die Wohnung war leer, aber irgendwie stiller als das Negotiating zwischen dosierung und Kontrollwahn. Ich versteh das Gefühl, dass man nach dem eigenen Schrott nochmal diesen Raum besetzen muss, den andere markiert haben. Das dauert halt.
lisa_crack_schwanger ·
Dieses "Mini-Survivor-Contest"-Bild... Mann, das trifft es echt gut. Bei mir ist es ja nicht mit Eltern, sondern mehr mit diesem neuen Leben, das da in mir wächst. Seit ich weiß, dass ich schwanger bin und ich irgendwie clean bleiben muss, fühlt sich alles wie ein Überlebenskampf an. Jeden Tag. Ich hab dieses Gefühl von Chaos im Kopf, weil ich nicht weiß, wie ich das alles schaffen soll, und dann diese Angst um das Baby. @stefan_rivotril, du hast geschrieben, dass bei dir das Chaos im Hintergrund bleibt, das kenn ich nur zu gut. Man räumt auf, aber es ist trotzdem da, oder? Irgendwie muss ich lernen, mit diesem ständigen Gefühl fertig zu werden, nur heute.
stefan_rivotril ·
Dieses Bild vom "Mini-Survivor-Contest" im Haus, wenn man doch eigentlich den Kram – wie die Vapes – schon weggegeben hat, das trifft es echt gut. Ich kenn das Gefühl, dass da trotzdem noch ein riesiges Durcheinander herrscht, obwohl man dachte, man ist durch. Bei mir war das nach dem Rivotril-Absetzen so. Die Wohnung war leerer, aber irgendwie fühlte sich jeder Winkel an wie ein Schlachtfeld, das man noch nicht ganz freigegeben hat. Dieses ständige Aufräumen und trotzdem das Gefühl, dass das Chaos irgendwie im Hintergrund mitschwingt. Ich hab da auch mit dem Misstrauen gekämpft, aber das mit dem Handy-Checken und den Eltern, das ist nochmal ne andere Nummer.
ines_witwe ·
Dieser "Mini-Survivor-Contest"-Satz sitzt echt tief bei mir, weil ich weiß, wie sich dieses Gefühl anfühlt, wenn der Raum, der eigentlich Schutz sein sollte, plötzlich zur Kampfzone wird. Auch bei uns war es nach der Überdosis total aus dem Ruder. Ich hab versucht, sein Zimmer irgendwie "normal" zu kriegen, aber jedes bisschen Zeug, das ich stehen ließ, fühlte sich an wie ein falsches Zeichen. Und @leyla_naloxon, deine Frage nach dem Misstrauen – man lernt irgendwie damit zu leben, aber es nagt halt. Bei uns war es... du weißt hoffentlich was ich meine.
muedermax ·
schreib vom handy, sry für tippfehler
Der Satz hat mich echt getroffen, weil ich nach meinem ersten Clean‑Tag – das war jetzt fast 9 Monate her – das ganze Koks‑ und Alkoholdingschrank ausgeräumt hab, aber das Wohnzimmer trotzdem immer noch wie ein Mini‑Survivor‑Contest wirkt. Ich sag mal, das liegt nicht am Zeug, sondern an den unsichtbaren “Trigger‑Zonen”, die die Eltern oder das Umfeld plötzlich markieren. @leyla_naloxon, bei mir ist das gleiche passiert, nur dass die “Kamera‑Ecke” jetzt mein eigenes Home‑Office‑Setup ist, das ständig an die alte Leistungs‑Maschine erinnert. Ich versuch jetzt, jeden Tag ein kleines Stück Ordnung zu schaffen – ein Buch hier, ein Stuhl da – und gleichzeitig die innere Stimme zu beruhigen, die immer noch nach dem Kick sucht. Hast du vielleicht einen kleinen Trick, der dir hilft, das Chaos im Kopf zu sortieren? 😊
ines_witwe ·
Der Satz „Haus sieht aus wie ein Mini‑Survivor‑Contest“ hat mich echt umgehauen, weil ich genau das bei uns zuhause nach dem Tod von meinem Mann erlebt habe. Wir haben alle seine Sachen, die Pillendosen, die leeren Kisten, weggeräumt – und trotzdem lag überall noch diese unheimliche Stimmung, als wäre das Wohnzimmer ein Prüfungsfeld. Ich sitze gerade am Mittag, die Kinder hängen im Garten rum, und ich merke, wie mein jüngerer Sohn immer wieder in die alte Ecke des Wohnzimmers schaut, weil dort früher das „Fentanyl‑Ritual“ stattfand. Es fühlt sich an, als würde jede noch so kleine Kiste ein neues Misstrauen wecken. Ich habe versucht, jeden Tag ein Foto von einem aufgeräumten Tisch zu machen, aber das Bild ändert nichts an dem inneren Chaos. Vielleicht hilft es, das Haus erst einmal zu akzeptieren, wie es ist, und dann langsam kleine Rituale zu bauen, die nicht mehr an den Verlust erinnern. Ich weiß, das klingt vielleicht simpel, aber manchmal ist das einzige, was ich tun kann, einfach den Tisch zu wischen und zu hoffen, dass das nächste Zimmer ein bisschen leichter wird. 🙏
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
leyla_naloxon ·
Ich kenn das Gefühl, wenn das Haus plötzlich wie ein "Mini-Survivor-Contest" aussieht, obwohl man denkt, man hat alles unter Kontrolle. Bei mir war es ähnlich, als ich nach dem Tod meines Freundes versuchte, den Keller aufzuräumen, aber überall sah ich noch die Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit. Es ist echt krass, wie schnell das eigene Zuhause... kenn ich leider zu gut.
lisa_crack_schwanger ·
Dieses Bild vom "Mini-Survivor-Contest", das @sobernow da zeichnet, das trifft mich irgendwie total. Ehrlich, ich hab ja auch erst seid ein paar Monaten clean, und bei mir ist es nicht das Haus, aber mein Kopf fühlt sich manchmal so an. Als ob da immer noch so viele Sachen rumfliegen, die ich eigentlich schon weggeräumt hab. Dieses Gefühl, dass alles noch eine Falle sein könnte, das kenn ich leider auch. Und dieses ständige Misstrauen, das ist echt das Schlimmste. Man will ja endlich frei sein, aber dann ist da immer noch dieses... Ding.
sobernow ·
@muedermax ja genau diese Trigger-Zonen, mega krass. Bei mir ist es die Küche, weil da früher die Vape-Pausen waren und meine Mutter steht da immer noch und guckt mich an als würde ich gleich rückfällig. Am Ende des Tages ist das aber nicht mehr mein Problem, sondern ihres. Ich hab die Vapes abgegeben, das wars. Das Haus sieht aus wie Survivor, ja – aber ich hab keinen Kampf mehr nötig, die können ihren Kontroll-Kram behalten. Irgendwann sehen die das selber.