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Wie mach ich den ersten Schritt zurück ins Berufsleben, wenn man seit 7 Tagen clean ist

Ich sitz gerade mit nem Kaffee auf dem Küchentisch, draußen macht der Frühling erst richtig Druck und ich überleg, ob ich jetzt echt nochmal was anpacken soll. Vor ’ner Woche hab ich das letzte Mal wirklich clean gewesen – sieben Tage, kein Schuss, kein Rivotril nach 2 Uhr morgens. Und plötzlich fühlt sich das ganze „Ich will ja arbeiten“ irgendwie schwerer an als das Verlangen nach dem nächsten Hit. Ich hab ’ne Zeitarbeitsfirma in Kotti angerufen, weil die ja angeblich nicht so streng gucken, wenn man im Lebenslauf Lücken hat. Die Dame am Telefon war nett, meinte, sie würden “offen für jeden” sein, aber dann kam das typische „Wir brauchen ein polizeiliches Führungszeugnis“ und ich dachte nur, ka, das wird ne Hürde. Und dann das ganze Gerede über “zuverlässig” – als ob das nicht das Stichwort ist, das jede Suchtkranke in der Bewerbung auslässt. Hab ich jetzt einfach nen Job im Lager, wo ich nix zu sagen hab, oder soll ich versuchen, was im Service zu finden, wo ich vielleicht ein bisschen mehr Menschkontakt hab? Meine Ex-Frau hat mir mal gesagt, ich soll nicht zu schnell in die alte Routine springen, aber ich will nicht den ganzen Tag zuhause rumhocken, weil ich dann wieder in die alte Gedankenspirale falle. Habt ihr Tipps, wie man das erste Bewerbungsgespräch angeht, wenn man weiß, dass die Vergangenheit nicht ganz sauber ist, oder eher, wo man am besten erstmal starten kann, ohne gleich die ganze Angst vor “nicht passen” zu spüren? Ich freu mich auf eure Erfahrungen 😊. 🙏
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