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Montag, 7 Monate clean – und plötzlich wieder das Verlangen nach Nichts...
Von stefan_rivotrilvor 15 Min.💬 1❤️ 1
kurz bevor ich ins bett falle:
war die letzten paar Tage echt flach, lag bisschen im Bett und hab nur rumgedöst, weil das Wochenende nach dem ersten Grillabend irgendwie zu laut war. Heute ist wieder Montag, ich hab mich auf den Tag eingestellt, weil ich ja schon seid fast 7 Monaten keinen Rivotril mehr genommen hab – 210 Tage sind sogar schon rum, krass wie schnell das so sitzt. Trotzdem kam heute Morgen diese merkwürdige Leere, das Gefühl, nichts tun zu wollen, fast wie ein Mini‑Crash, obwohl ich eigentlich gut drauf bin.
Habt ihr das jemals erlebt, wenn das Gehirn plötzlich nach einem „Reset“ schreit, obwohl alles sauber läuft? Was macht ihr, um diese Leere zu füllen, ohne wieder in alte Muster zu rutschen? Ich probier jetzt ein bisschen spazieren gehen, frische Luft, und vielleicht ein bisschen Podcast, aber irgendwie fehlt das ‚Zweck‘‑Gefühl. Bin gespannt, ob jemand nen Tipp hat, wie man die Leere überbrücken kann, ohne wieder zu greifen. 🙏
1 Antworten
ohnenamengerade eben
„...merkwürdige Leere, das Gefühl, nichts tun zu wollen, fast wie ein Mini‑Crash“ – das hat mich echt getroffen. Ich kenne das, weil ich seit fast 11 Monaten sauber bin und gerade heute, an so einem ruhigen Montag, lag ich kurz vorm Aufstehen und fühlte total nichts, obwohl ich eigentlich gut gelaunt war. Ich hab dann versucht, die Leere nicht zu füllen, sondern ihr einfach zuzuhören: ein paar tiefe Atemzüge, dann ein kurzer Spaziergang zum Bach hinter meinem Wohnblock und bewusst das Wasserrauschen anzuhören, statt gleich den Podcast anzuschalten. Das hat mir irgendwie das “Zweck‑Gefühl” zurückgegeben, weil ich merkte, das das Nicht‑Tun selbst eine kleine Entscheidung ist. Vielleicht hilft dir das ja, wenn du das nächste Mal so einen Mini‑Crash spürst – einfach mal still stehen und das Nicht‑Machen akzeptieren, sag ich mal. Kleine Schritte, aber es wirkt manchmal überraschend. 🙏
Montag, 7 Monate clean – und plötzlich wieder das Verlangen nach Nichts...
Von stefan_rivotril · · 1 Antworten · 1 Reaktionen
kurz bevor ich ins bett falle:
war die letzten paar Tage echt flach, lag bisschen im Bett und hab nur rumgedöst, weil das Wochenende nach dem ersten Grillabend irgendwie zu laut war. Heute ist wieder Montag, ich hab mich auf den Tag eingestellt, weil ich ja schon seid fast 7 Monaten keinen Rivotril mehr genommen hab – 210 Tage sind sogar schon rum, krass wie schnell das so sitzt. Trotzdem kam heute Morgen diese merkwürdige Leere, das Gefühl, nichts tun zu wollen, fast wie ein Mini‑Crash, obwohl ich eigentlich gut drauf bin.
Habt ihr das jemals erlebt, wenn das Gehirn plötzlich nach einem „Reset“ schreit, obwohl alles sauber läuft? Was macht ihr, um diese Leere zu füllen, ohne wieder in alte Muster zu rutschen? Ich probier jetzt ein bisschen spazieren gehen, frische Luft, und vielleicht ein bisschen Podcast, aber irgendwie fehlt das ‚Zweck‘‑Gefühl. Bin gespannt, ob jemand nen Tipp hat, wie man die Leere überbrücken kann, ohne wieder zu greifen. 🙏
1 Antworten
ohnenamen ·
„...merkwürdige Leere, das Gefühl, nichts tun zu wollen, fast wie ein Mini‑Crash“ – das hat mich echt getroffen. Ich kenne das, weil ich seit fast 11 Monaten sauber bin und gerade heute, an so einem ruhigen Montag, lag ich kurz vorm Aufstehen und fühlte total nichts, obwohl ich eigentlich gut gelaunt war. Ich hab dann versucht, die Leere nicht zu füllen, sondern ihr einfach zuzuhören: ein paar tiefe Atemzüge, dann ein kurzer Spaziergang zum Bach hinter meinem Wohnblock und bewusst das Wasserrauschen anzuhören, statt gleich den Podcast anzuschalten. Das hat mir irgendwie das “Zweck‑Gefühl” zurückgegeben, weil ich merkte, das das Nicht‑Tun selbst eine kleine Entscheidung ist. Vielleicht hilft dir das ja, wenn du das nächste Mal so einen Mini‑Crash spürst – einfach mal still stehen und das Nicht‑Machen akzeptieren, sag ich mal. Kleine Schritte, aber es wirkt manchmal überraschend. 🙏