Also ich war jetzt ein paar Tage weg, im Urlaub bei meiner Schwester in Köln versucht, klar zu bleiben. Hat irgendwie nicht so gut funktioniert, wie ich dachte. Jetzt wieder da in Frankfurt, sitz ich hier und fühle mich ein bisschen fehl am Platz in eigener Haut. Vor allem abends, wenn die Wohnung still ist und ich merk wie leer die Zeit rumhängt.
Ich weiß ja, dass die ersten Wochen nach Entzug oft nicht einfach sind, aber diese Art von Heimwehr – fast wie eine Melange aus Langeweile und dem Drang, wieder da reinzufahren – die kenn ich aus der ersten Phase nicht so deutlich. Ist das bei euch auch so? Oder hab ich da was falsch verstanden?
Bin gespannt, ob das normal ist.
2 Antworten
ralf_bruder21.08.2026
Das mit dem leeren Raum abends kenne ich zu gut – bei mir klingt das fast wie ein Echo, wenn die Kids schlafen und ich allein im Wohnzimmer sitze. Ich hab das Gefühl, das die Stille die Gedanken an den Bruder noch lauter werden lässt, weil sonst irgendwie alles drüber geht. @lisa_crack_schwanger, bei mir war das nach dem Einbruch besonders intensiv, weil plötzlich jede Minute ohne Geräusch wie ein kleiner Stich wirkt. Hast du vielleicht ein kleines Ritual gefunden, das die Leere ein bisschen füllt? 🤔❤️
neustartleon21.08.2026
Das mit dem leeren Raum abends kenn ich auch echt krass – quasi wenn die Wohnung dann komplett im Hintergrnd ist und man dann eben die Zeit rumhaengt fuehlt wie hier. 😅 Habe das Gefuehl, dass die Stille dann die Gedanken noch lauter macht. Weiss nicht ob das irgendwie normal ist oder ob ich was falsch mache. Hast du das schon mal so erlebt dass dir die Zeit einfach zu schnell vergeht wenn man nichts zu tun hat?
Heimwehr nach der Entzugsphase – ist das normal
Von lisa_crack_schwanger · · 2 Antworten · 0 Reaktionen
Also ich war jetzt ein paar Tage weg, im Urlaub bei meiner Schwester in Köln versucht, klar zu bleiben. Hat irgendwie nicht so gut funktioniert, wie ich dachte. Jetzt wieder da in Frankfurt, sitz ich hier und fühle mich ein bisschen fehl am Platz in eigener Haut. Vor allem abends, wenn die Wohnung still ist und ich merk wie leer die Zeit rumhängt.
Ich weiß ja, dass die ersten Wochen nach Entzug oft nicht einfach sind, aber diese Art von Heimwehr – fast wie eine Melange aus Langeweile und dem Drang, wieder da reinzufahren – die kenn ich aus der ersten Phase nicht so deutlich. Ist das bei euch auch so? Oder hab ich da was falsch verstanden?
Bin gespannt, ob das normal ist.
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ralf_bruder ·
Das mit dem leeren Raum abends kenne ich zu gut – bei mir klingt das fast wie ein Echo, wenn die Kids schlafen und ich allein im Wohnzimmer sitze. Ich hab das Gefühl, das die Stille die Gedanken an den Bruder noch lauter werden lässt, weil sonst irgendwie alles drüber geht. @lisa_crack_schwanger, bei mir war das nach dem Einbruch besonders intensiv, weil plötzlich jede Minute ohne Geräusch wie ein kleiner Stich wirkt. Hast du vielleicht ein kleines Ritual gefunden, das die Leere ein bisschen füllt? 🤔❤️
neustartleon ·
Das mit dem leeren Raum abends kenn ich auch echt krass – quasi wenn die Wohnung dann komplett im Hintergrnd ist und man dann eben die Zeit rumhaengt fuehlt wie hier. 😅 Habe das Gefuehl, dass die Stille dann die Gedanken noch lauter macht. Weiss nicht ob das irgendwie normal ist oder ob ich was falsch mache. Hast du das schon mal so erlebt dass dir die Zeit einfach zu schnell vergeht wenn man nichts zu tun hat?