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Zum ersten Mal ohne Panik das Haus verlassen – ein kleiner Sieg...

Heute war ein Tag, den ich gar nicht für möglich gehalten hätte. Meine Tochter hatte wieder einen heftigen Abend hinter sich, aber ich habe es geschafft, sie zu überzeugen, dass wir zusammen zum Supermarkt fahren – und zwar ohne dass sie sofort in die Hintertür flüchtet oder ich ausflippe. Ich habe vorher einen kurzen Plan gemacht: nur das Nötigste kaufen, keine langen Gespräche, das Auto vorher schon vollgetankt und die Musik leise, damit sie nicht sofort das Gefühl hat, kontrolliert zu werden. Auf dem Weg hat sie plötzlich angefangen zu reden, fast so, als wäre das normal, und ich hab einfach zugehört, ohne zu werten. Wir kaemn zurück, das Essen war noch nicht auf dem Tisch, aber das Gespräch war besser gelaufen als in den letzten Wochen. Ich fühl mich jetzt echt ein bisschen stärker, auch wenn das nur ein kleiner Schritt ist. Kennt ihr ähnliche Momente, wo ihr trotz aller Angst etwas „normal“ geschafft habt? 😊

1 Antworten

eberhard_oxy vor 59 Min.
Kennt ihr ähnliche Momente, wo ihr trotz aller Angst etwas „normal“ geschafft habt? – das hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Bei mir war das vor ein paar Wochen: Ich musste zum ersten Mal seit über drei Monaten ohne Bup‑Termin zum Hausarzt, weil die Krankenkasse plötzlich neue Unterlagen wollte. Die Panik war groß, ich hab schon an die alte Oxy‑Phase gedacht, aber ich hab mir gesagt, das ist nur ein kurzer Check‑up. Ich bin reingegangen, hab das Formular ausgefüllt und den Arzt kurz erklärt, warum ich jetzt auf Buprenorphin bin. Keine Krise, kein Herzrasen, einfach nur ein bisschen Stolz. lol vielleicht klingt das banal, aber für mich war das ein echter Mini‑Sieg. 🙏
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