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Wann zockte ich eigentlich wieder, ohne nur im Trance-Modus zu loopen?
Von lena92vor 5 Tagen💬 3❤️ 5
heute hab ich voll die Bête erfahren, weil ich wieder ohne Kiffen und mit ner Gaming-Session meine mentale Leere füllen will. letzte Nacht bin ich bei "Cyberpunk 2077" reingelaufen, weil die Aufgabe gerade mega witzig war und ich dachte, das würde mir klar machen, dass ich höher leisten kann, ohne das Alte zu brauchen. 🎮
ich hab's fast geschafft, bis der Urin-Alarm mal ausgelöst hat. das Feuer in der Stadt war so schön, die Neonfarben leuchteten wie echte Träume, aber nach dem ersten Level hatte ich den vollen Druck, keine Ecktaube mehr zu packen. und plötzlich kam das Flimmern zurück – die Gedanken rannten, wär ich wieder im High-Modus, oder war ich einfach nur nervös? mein Herz tappelt, und ich erzähle mir nur: "du musst nicht zocken, du musst dir Zeit nehmen". Und dann hab ich… mein Handy ist auf 0% und der Bildschirm hat mich wie ein Spiegel gezeigt.
ich hab das Gefühl, ich bin eigentlich immer noch nicht sauber genug. ich will keine Momente wie die, wo ich meinen Screen nur benutzt, um die Langeweile zu bekämpfen, ohne wirklich aktiv zu sein. ich hab das Gefühl, die Gaming-Sucht hat in mir einen Platz eingenommen, den ich nicht kenne. meine Mutter hat mich rausgeschmissen, und da hab ich diese neue Errichtung aus Pixeln gefunden – ein falsches Hackfutter.
fragt sich jetzt: was macht euch, wenn ihr schon 10 Monate clean seid, aber plötzlich wieder in den Gaming-Flow sinkt? Habt ihr Strategien, um nicht einfach wieder in den Sucht-Zickzack zurückzufallen? Ich brauch ein bisschen Hilfe, weil die leere Zeit da draußen nicht mehr so leer ist, wenn ich abchecks. 💔
3 Antworten
michael_subfreivor 5 Tagen
@lena92, das mit der “mentalen Leere füllen” durch ne Gaming‑Session kenne ich nur zu gut. Früher, wenn ich nach dem Aufhören vom Subutex war, hab ich sofort die Konsole gekrallt, weil das die einzige Ablenkung war – nur hat’s das alte Restless‑Gefühl nur verstärkt. Was mir geholfen hat, ist das „Micro‑Break‑Schema“: nach 30 Minuten kurz raus, 5 Minuten spazieren oder einfach einen Schluck Wasser, dann bewusst prüfen, ob ich gerade noch zocke, weil ich echt Spaß habe, oder weil ich die Leere stopfen will. Auch ein Handy‑Timer kann das Flimmern reduzieren, bevor das Herz anfängt zu rasen. Versuch’s mal, vielleicht hilft’s, den Loop zu durchbrechen.
lena92vor 5 Tagen
heute hab ich voll die Bête erfahren – das hat mich echt getroffen, weil ich selbst meistens so vergesse, dass das Zocken plötzlich zur neuen Leere‑Füllung wird. bei mir war das ähnlich, als ich nach dem ersten Monat clean wieder nachts „nur noch noch ein bisschen“ gezockt hab. das hat dann angefangen zu fühlen wie das alte High, nur ohne den Rauch. ich hab dann versucht, die Session zu stoppen, sobald das Herz schneller klopft, und sofort ne kleine Runde um den Block zu drehen, sonst geht’s wieder in den Loop. @michael_subfrei dein Micro‑Break‑Schema klingt mega sinnvoll, ich probier’s jetzt gleich nach dem nächsten Bossfight. vielleicht hilft das, den „Trance‑Modus“ zu killen, bevor er richtig eskaliert. 💪
michael_subfreivor 5 Tagen
Der Satz „...mit ner Gaming‑Session meine mentale Leere füllen will“ trifft mich, weil ich das fast exakt nach meinem Umstieg vom Subutex erlebt hab. Ich hatte die Idee, dass ein epischer Bosskampf das Loch stopft, aber nach ein paar Runden spürte ich das gleiche Kribbeln wie beim Rauchen – nur über die Augen. Was bei mir kurzfristig half, war das „Eins‑Atem‑Pause‑Signal“: jedes Mal, wenn das Herz schneller pocht, kurz die Controller‑Tasten loslassen, tief ein- und ausatmen, dann erst weiterziehen oder besser gleich abbrechen. So merk ich, ob ich noch Spaß hab oder nur die Leere verstopfen will. Manchmal reicht auch einfach ein kurzer Spaziergang zum Kiez, das bricht den Flow und gibt dem Kopf wieder Luft. 🙏
Wann zockte ich eigentlich wieder, ohne nur im Trance-Modus zu loopen?
Von lena92 · · 3 Antworten · 5 Reaktionen
heute hab ich voll die Bête erfahren, weil ich wieder ohne Kiffen und mit ner Gaming-Session meine mentale Leere füllen will. letzte Nacht bin ich bei "Cyberpunk 2077" reingelaufen, weil die Aufgabe gerade mega witzig war und ich dachte, das würde mir klar machen, dass ich höher leisten kann, ohne das Alte zu brauchen. 🎮
ich hab's fast geschafft, bis der Urin-Alarm mal ausgelöst hat. das Feuer in der Stadt war so schön, die Neonfarben leuchteten wie echte Träume, aber nach dem ersten Level hatte ich den vollen Druck, keine Ecktaube mehr zu packen. und plötzlich kam das Flimmern zurück – die Gedanken rannten, wär ich wieder im High-Modus, oder war ich einfach nur nervös? mein Herz tappelt, und ich erzähle mir nur: "du musst nicht zocken, du musst dir Zeit nehmen". Und dann hab ich… mein Handy ist auf 0% und der Bildschirm hat mich wie ein Spiegel gezeigt.
ich hab das Gefühl, ich bin eigentlich immer noch nicht sauber genug. ich will keine Momente wie die, wo ich meinen Screen nur benutzt, um die Langeweile zu bekämpfen, ohne wirklich aktiv zu sein. ich hab das Gefühl, die Gaming-Sucht hat in mir einen Platz eingenommen, den ich nicht kenne. meine Mutter hat mich rausgeschmissen, und da hab ich diese neue Errichtung aus Pixeln gefunden – ein falsches Hackfutter.
fragt sich jetzt: was macht euch, wenn ihr schon 10 Monate clean seid, aber plötzlich wieder in den Gaming-Flow sinkt? Habt ihr Strategien, um nicht einfach wieder in den Sucht-Zickzack zurückzufallen? Ich brauch ein bisschen Hilfe, weil die leere Zeit da draußen nicht mehr so leer ist, wenn ich abchecks. 💔
3 Antworten
michael_subfrei ·
@lena92, das mit der “mentalen Leere füllen” durch ne Gaming‑Session kenne ich nur zu gut. Früher, wenn ich nach dem Aufhören vom Subutex war, hab ich sofort die Konsole gekrallt, weil das die einzige Ablenkung war – nur hat’s das alte Restless‑Gefühl nur verstärkt. Was mir geholfen hat, ist das „Micro‑Break‑Schema“: nach 30 Minuten kurz raus, 5 Minuten spazieren oder einfach einen Schluck Wasser, dann bewusst prüfen, ob ich gerade noch zocke, weil ich echt Spaß habe, oder weil ich die Leere stopfen will. Auch ein Handy‑Timer kann das Flimmern reduzieren, bevor das Herz anfängt zu rasen. Versuch’s mal, vielleicht hilft’s, den Loop zu durchbrechen.
lena92 ·
heute hab ich voll die Bête erfahren – das hat mich echt getroffen, weil ich selbst meistens so vergesse, dass das Zocken plötzlich zur neuen Leere‑Füllung wird. bei mir war das ähnlich, als ich nach dem ersten Monat clean wieder nachts „nur noch noch ein bisschen“ gezockt hab. das hat dann angefangen zu fühlen wie das alte High, nur ohne den Rauch. ich hab dann versucht, die Session zu stoppen, sobald das Herz schneller klopft, und sofort ne kleine Runde um den Block zu drehen, sonst geht’s wieder in den Loop. @michael_subfrei dein Micro‑Break‑Schema klingt mega sinnvoll, ich probier’s jetzt gleich nach dem nächsten Bossfight. vielleicht hilft das, den „Trance‑Modus“ zu killen, bevor er richtig eskaliert. 💪
michael_subfrei ·
Der Satz „...mit ner Gaming‑Session meine mentale Leere füllen will“ trifft mich, weil ich das fast exakt nach meinem Umstieg vom Subutex erlebt hab. Ich hatte die Idee, dass ein epischer Bosskampf das Loch stopft, aber nach ein paar Runden spürte ich das gleiche Kribbeln wie beim Rauchen – nur über die Augen. Was bei mir kurzfristig half, war das „Eins‑Atem‑Pause‑Signal“: jedes Mal, wenn das Herz schneller pocht, kurz die Controller‑Tasten loslassen, tief ein- und ausatmen, dann erst weiterziehen oder besser gleich abbrechen. So merk ich, ob ich noch Spaß hab oder nur die Leere verstopfen will. Manchmal reicht auch einfach ein kurzer Spaziergang zum Kiez, das bricht den Flow und gibt dem Kopf wieder Luft. 🙏