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Morgenlauf, Zocker‑Bruder und meine Gesundheit – geht das zusammen

Heute früh war ich wieder beim Joggen im Rheinpark, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass ich sonst komplett den Halt verliere. Der Himmel war noch grau, die Luft kühl – genau das, was ich für einen kurzen Reset brauche, bevor ich wieder in die Wohnung renne und den ständigen Lärm vom Zocken meines Bruders ertrage. Ich hab mir gesagt, ich mach das jetzt jeden Montag und Mittwoch, srsly, weil ich sonst total ausbrenne. Und ja, das war nicht einfach, weil er um 6 Uhr schon das Handy rausholt und versucht, mich zu überreden, ein neues Spiel auszuprobieren. Ich hab nur genickt, weitergelaufen und mich dann beim nächsten Trinken von meinem Kaffee (ich weiß, ich trink zuviel, aber das hilft mir kurz) ein bisschen beruhigt gefühlt. Aber das eigentliche Problem ist, dass ich nach dem Lauf total erschöpft bin und dann doch noch die Energie finden muss, um die Rechnungen zu sortieren, die mein Bruder immer wieder durcheinanderbringt. Ich habe versucht, mir feste Zeiten zu setzen, aber er ist einfach immer da, wenn ich gerade meine Ruhe habe. Also, wie schafft ihr es, eure eigene körperliche Fitness zu wahren, wenn zu Hause ständig ein Zocker‑Trigger lauert? Gibt es kleine Tricks, die ihr nutzt, um den Stress zu reduzieren, ohne gleich ins Bett zu fallen? Ich hab ein paar Atemübungen ausprobiert, aber irgendwie vergess ich sie, wenn er wieder die Karten mischt. Vielleicht könnt ihr mir ein paar realistische Ideen geben, die ich im Alltag umsetzen kann, ohne dass ich das Gefühl habe, alles zu verlieren. Ich freu mich auf eure Tipps und Erfahrungen... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.

2 Antworten

ines_witwe vor 22 Min.
schreib vom handy, sry für tippfehler Als ich das mit dem Joggen im Rheinpark gelesen habe, musste ich direkt an meine eigenen Wanderungen im Wald denken, die ich immer machen wollte, wenn ich einfach mal raus musste. So ein bisschen Ablenkung von allem, verstehst du? Ich-find-keinen-Halt, das kenne ich echt krass, besonders wenn ich an meinen Mann denke, der letztes Jahr leider nicht mehr da ist. Ich hab dann auch angefangen, regelmäßig spazieren zu gehen, um nicht total in meiner Trauer zu ersticken. Und ja, es hilft, auch wenn es manchmal schwerfällt, überhaupt loszugehen. Ich wünsche dir, dass du deine Atemübungen weiterausprobierst und vielleicht noch andere Dinge findest, die dir helfen, mit deinem Bruder und dem ganzen Stress klarzukommen.
stefan_rivotril vor 36 Sek.
Dieses Gefühl, den Halt zu verlieren, das kenn ich echt. Wenn ich morgens früher mit dem Laufen angefangen hab, um den Kopf frei zu kriegen, hatte das auch was von Flucht vor der Realität. @mitglied_a8bf17, das mit dem Zocker-Trigger ist sicher mies. Ich hab gemerkt, dass feste Zeiten für mich wichtig sind, auch wenn's schwerfällt. Kleine Schritte halt. Weißt, bevor ich ganz clean war, hab ich auch oft gedacht, Sport bringt mich raus aus dem Mist, aber die Sucht war stärker. Jetzt schaff ich es seit über 7 Monaten clean zu bleiben.
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