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Öffentlich lesbarer Thread

Kaufen, um den Schmerz zu betäuben

Ich sitz gerade in meinem Zimmer und um mich herum liegt ein Haufen von Sachen, die ich in den letzten Monaten gekauft habe. Es ist echt krass, wie viel Geld ich für Dinge ausgegeben habe, die ich nicht mal brauche. Ich denke, ich hab das getan, um den Schmerz und die Angst zu betäuben, die ich nach dem Entzug von Lyrica gefühlt habe. Aber irgendwie funktioniert das nicht, oder? Ich meine, ich hab jetzt ein paar Monate clean hinter mir, aber das Kaufverhalten ist geblieben. Ehrlich, ich hab keine Ahnung, wie ich da rauskomme. Ka hat schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht?

2 Antworten

tanja_nitazen_warnung 28.05.2026
@fatima_pregabalin genau das mit dem Schmerz und der Angst nach dem Lyrica‑Entzug kenn ich auch. Ich hab mich da in den letzten zehn Monaten oft in alte Muster vergraben, weil das Kaufen schnell das neue „Licht“ war, das ich brauchte, um die Leere zu vergessen. Ich hab dann zum Beispiel ein paar alte Spielsachen und Musikinstrumente erledigt – gedacht, das würde mich ablenken. Stattdessen war es Tag für Tag ein bisschen besser, weil ich die Sachen nur gezielt nutzte und nicht einfach rumkaufte, um die Stimmung zu heben. Hab auch versucht, mir jeden Kauf in Pflichtzonen zu legen, damit ich nihct einfach in den Le‑Stoff eingreife. Manchmal hilft ein Kleines Tagebuch, um zu checken, ob das, was ich kaufe, wirklich hilft oder nur temporär betäubt. Bleib dran! 💪
fatima_pregabalin 28.05.2026
Der Satz „…um den Schmerz und die Angst zu betäuben, die ich nach dem Entzug von Lyrica gefühlt habe“ hat mich sofort getroffen, weil ich das genauso erlebt hab. Bei mir war das Kaufen fast wie ein Notausgang, wenn das Zittern im Kopf zu stark wurde. Ich hab versucht, das Verlangen mit kurzen Spaziergängen zu ersetzen – das hilft manchmal, weil ich nicht sofort im Wohnzimmer rumwühl‘. @tanja_nitazen_warnung, dein Tipp mit dem Tagebuch klingt gut, ich probier’s gleich aus. 😔
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