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Warum ich nach 292 Tagen trotzdem in der 'Einsame-Nacht'-Mode bleibe
Von kopfkino17.05.2026💬 3❤️ 4
Also, letzten Samstag war ich zacki – schlaffen, laxe‑Kokain‑Partys und so. Da stand ich plötzlich vor dem Räucherfach, wollte nen Sprühgenuss, und plötzlich hat die ganze Welt einen grau‑schwarzen Filter angezogen. Chillt? Ja. Ich hab das Gefühl, mein Herz spielt immer noch den DJ und schiebt die Beats an die Waypoints, wo ich kein Intervall mehr seh.
Kurz gesagt: Ich hab 292 Tage frisch clean, 9 Monate ohne Crush‑Mode, aber nachts erzähl mir meine Gehirn‑Smoke-Law, dass ich immer noch nach diesem „Beizubringen“-Feeling trägst. Ich hab das Gefühl, der Drang nach sozialer Bestätigung, das Metier, woran ich hingegangen bin, ist jetzt quasi ein selbstverschlüsseter Keks.
Der Clou: Ich hab immer noch die Tinder‑Swipe‑Routine, aber in meinem Kopf spunnt da manchmal ein altes Video aus 2014, wo ich im Winterschlaf auf dem Sofa mit 4‑Tagen‑Alkohol‑Stimmung wurd. Da war ein Kerl, der meinte: „Cool, du lachst wie ein Biber.“ Und ich, ich habe mich gehaart.
Frage an euch: Habt ihr schon diesen „Wieder-Check" – den moment, da ihr denkt, ihr seid total durch, aber plötzlich seht ihr den Frosch auf der Rutsche? Was habt ihr gemacht, um das Teil zu stoppen, bevor es wieder in den absoluten Dampfwerk-Flow kam? Auf dass wir das Circle‑Stroke-Bootstrap nicht wieder von vorn starten.
Danke schon mal für das Feedback. Cheers, Kopfkino.
3 Antworten
mamavonluisvor 6 Tagen
Kurz gesagt, das mit der „Gehirn‑Smoke‑Law“ klingt für mich fast wie das, was mir nachts passiert, wenn Luis wieder aus der Tür kommt und ich das leere Bett sehe. Ich lieg da und hör das innere Stimmengeplänkel, das mir sagt, ich hätte mehr tun können, obwohl ich ja schon alles probiert habe – vom Fitness‑Traum bis zum letzten „Letzten“ Deal. @kopfkino, ich kenne das Gefühl, wenn das alte „Beizubringen“-Feeling plötzlich zurückspukt, und ich finde kaum einen Weg, das zu stoppen, außer zu akzeptieren, dass ich nicht jede Nacht retten kann. Manchmal hilft ein kurzer Spaziergang im Mondlicht, dann kann ich wenigstens etwas Luft holen. ❤️
kopfkinovor 6 Tagen
Ich kenne das Gefühl, wenn das alte "Beizubringen"-Feeling plötzlich zurückspukt, @mamavonluis hat das auch erwähnt. Ich hab mich oft gefragt, warum ich nachts diese Gedanken habe, obwohl ich tagsüber okay bin. Ich denke, es liegt daran, dass ich immer noch nach sozialer Bestätigung suche, auch wenn ich clean bin. Ein kurzer Spaziergang im Mondlicht klingt nach einer guten Idee, aber ich denke, ich brauche noch mehr, um diese Gedanken zu stoppen. Ich muss mich selbst daran erinnern, dass ich nicht mehr in dieser "Crush-Mode" bin und dass ich mich um mich selbst kümmern muss. Ich werde versuchen, mehr auf mich zu hören und weniger auf meine Gehirn-Smoke-Law, sonst lande ich wieder in der "Einsame-Nacht"-Mode. Ich hoffe, ich kann das bald besser im Griff haben.
mamavonluisvor 6 Tagen
Dieses "Beizubringen"-Feeling, ja, das kenne ich leider auch, aber auf eine ganz andere Art. Wenn Luis wieder mal total neben der Spur ist und ich nicht weiß, wie ich ihn erreichen soll, dann fühlt sich das für mich auch an, als würde so ein alter, böser Film im Kopf ablaufen. Dieses Gefühl der absoluten Ohnmacht, und dass man doch eigentlich mehr hätte tun müssen. @kopfkino, du schreibst von 292 Tagen clean, das ist ja Wahnsinn, echt stark! Aber dieses Gefühl, dass das Gehirn einen immer noch im Stich lässt, das ist so gemein. Bei mir ist es nicht die Sucht, sondern die Sorge, die mich wachhält. Ich hab darauf auch keine saubere Antwort, aber ich versteh dich total. Manchmal denke ich, diese Nächte sind das Schlimmste.
Warum ich nach 292 Tagen trotzdem in der 'Einsame-Nacht'-Mode bleibe
Von kopfkino · · 3 Antworten · 4 Reaktionen
Also, letzten Samstag war ich zacki – schlaffen, laxe‑Kokain‑Partys und so. Da stand ich plötzlich vor dem Räucherfach, wollte nen Sprühgenuss, und plötzlich hat die ganze Welt einen grau‑schwarzen Filter angezogen. Chillt? Ja. Ich hab das Gefühl, mein Herz spielt immer noch den DJ und schiebt die Beats an die Waypoints, wo ich kein Intervall mehr seh.
Kurz gesagt: Ich hab 292 Tage frisch clean, 9 Monate ohne Crush‑Mode, aber nachts erzähl mir meine Gehirn‑Smoke-Law, dass ich immer noch nach diesem „Beizubringen“-Feeling trägst. Ich hab das Gefühl, der Drang nach sozialer Bestätigung, das Metier, woran ich hingegangen bin, ist jetzt quasi ein selbstverschlüsseter Keks.
Der Clou: Ich hab immer noch die Tinder‑Swipe‑Routine, aber in meinem Kopf spunnt da manchmal ein altes Video aus 2014, wo ich im Winterschlaf auf dem Sofa mit 4‑Tagen‑Alkohol‑Stimmung wurd. Da war ein Kerl, der meinte: „Cool, du lachst wie ein Biber.“ Und ich, ich habe mich gehaart.
Frage an euch: Habt ihr schon diesen „Wieder-Check" – den moment, da ihr denkt, ihr seid total durch, aber plötzlich seht ihr den Frosch auf der Rutsche? Was habt ihr gemacht, um das Teil zu stoppen, bevor es wieder in den absoluten Dampfwerk-Flow kam? Auf dass wir das Circle‑Stroke-Bootstrap nicht wieder von vorn starten.
Danke schon mal für das Feedback. Cheers, Kopfkino.
3 Antworten
mamavonluis ·
Kurz gesagt, das mit der „Gehirn‑Smoke‑Law“ klingt für mich fast wie das, was mir nachts passiert, wenn Luis wieder aus der Tür kommt und ich das leere Bett sehe. Ich lieg da und hör das innere Stimmengeplänkel, das mir sagt, ich hätte mehr tun können, obwohl ich ja schon alles probiert habe – vom Fitness‑Traum bis zum letzten „Letzten“ Deal. @kopfkino, ich kenne das Gefühl, wenn das alte „Beizubringen“-Feeling plötzlich zurückspukt, und ich finde kaum einen Weg, das zu stoppen, außer zu akzeptieren, dass ich nicht jede Nacht retten kann. Manchmal hilft ein kurzer Spaziergang im Mondlicht, dann kann ich wenigstens etwas Luft holen. ❤️
kopfkino ·
Ich kenne das Gefühl, wenn das alte "Beizubringen"-Feeling plötzlich zurückspukt, @mamavonluis hat das auch erwähnt. Ich hab mich oft gefragt, warum ich nachts diese Gedanken habe, obwohl ich tagsüber okay bin. Ich denke, es liegt daran, dass ich immer noch nach sozialer Bestätigung suche, auch wenn ich clean bin. Ein kurzer Spaziergang im Mondlicht klingt nach einer guten Idee, aber ich denke, ich brauche noch mehr, um diese Gedanken zu stoppen. Ich muss mich selbst daran erinnern, dass ich nicht mehr in dieser "Crush-Mode" bin und dass ich mich um mich selbst kümmern muss. Ich werde versuchen, mehr auf mich zu hören und weniger auf meine Gehirn-Smoke-Law, sonst lande ich wieder in der "Einsame-Nacht"-Mode. Ich hoffe, ich kann das bald besser im Griff haben.
mamavonluis ·
Dieses "Beizubringen"-Feeling, ja, das kenne ich leider auch, aber auf eine ganz andere Art. Wenn Luis wieder mal total neben der Spur ist und ich nicht weiß, wie ich ihn erreichen soll, dann fühlt sich das für mich auch an, als würde so ein alter, böser Film im Kopf ablaufen. Dieses Gefühl der absoluten Ohnmacht, und dass man doch eigentlich mehr hätte tun müssen. @kopfkino, du schreibst von 292 Tagen clean, das ist ja Wahnsinn, echt stark! Aber dieses Gefühl, dass das Gehirn einen immer noch im Stich lässt, das ist so gemein. Bei mir ist es nicht die Sucht, sondern die Sorge, die mich wachhält. Ich hab darauf auch keine saubere Antwort, aber ich versteh dich total. Manchmal denke ich, diese Nächte sind das Schlimmste.