Öffentlich lesbarer Thread
Kokain & die Angst vor dem Alleinsein
Ich weiß gar nciht, ob das hier rein passt, aber ich musste das einfach mal loswerden. Ich bin jetzt seid 7 Monaten clean von allem, was mich wegbeamt, aber diese scheiß Angst vorm Alleinsein, die nagt irgendwie immer noch. Vor allem abends, wenn alles ruhig ist und ich eigentlich nur meine Ruhe haben will, kommt diese Leere. Und dann denk ich an Kokain. Nicht dass ich es will, um ehrlich zu sein, aber der Gedanke ist da.
Ich hab ja letztes mal schon davon erzählt, wie ich manchmal so gedanklich zurückrutsche, wenn die Nächte lang werden. Und ich hab ja auch mal von diesem 2C-B-Experiment erzählt. und das war echt nicht geplant. und hat mich total überfordert. Aber das ist anders. Das Kokain war früher mein Ding, wenn ich das Gefühl hatte, niemand versteht mich oder wenn ich mich einsam gefühlt hab. Manchmal hab ich das sogar genommen, um mich aufzuputschen, damit ich die Arbeit besser schaffe. Total verrückt, ich weiß.
Und jetzt? Jetzt sitz ich hier und hab manchmal das Gefühl, ich verpasse was, wenn ich nichts nehme. Oder dass ich ohne gar nicht richtig bin. Besonders wenn ich das Gefühl hab, alles wird zu viel. Ich weiß, das klingt total bescheuert, weil ich ja eigentlich glücklich bin, dass ich es geschafft hab, aber diese kleinen Stimmen im Kopf… die sind echt hartnäckig. Hat jemand von euch das auch so? Diese Restangst, dass das Leben ohne gar nicht so bunt ist? Und wie geht ihr damit um, wenn ihr euch einsam fühlt, ohne irgendwas zu nehmen? Ich versuch echt, mein Leben aufzubauen, und dieses Gefühl von Leere macht es manchmal so schwer. Ich hab echt keinen Plan, wie ich das dauerhaft in den Griff kriegen soll.
