Öffentlich lesbarer Thread
Wie geht ihr mit dem ersten „Vormittag ohne Drogenplan“ um
Heute ist Sonntag, ich lieg auf meinem kleinen Balkon und denke drüber nach, warum der Morgen nach der Entlassung immer so komisch ist. Erst nach der Substitution habe ich das Gefühl, dass ich „nichts zu tun habe“ sobald das erste Frühstück fertig ist. Bei mir war das früher das ganze „Drogen‑Ritual“, jetzt fehlt das einfach. Ich hab versucht, mir einen klaren Plan zu machen – Zähne putzen, Zigaretten weglegen, dann ein Spaziergang, aber meistens lande ich wieder vor dem Handy und scroll durch TikTok, bis ich merk, dass die Stunde schon wieder futsch ist. Hab jemand von euch einen kleinen Trick, wie man die Leere in den ersten Stunden füllt, ohne gleich wieder in alte Muster zu rutschen? Ich will nicht einfach nur rumhängen, aber ich weiß auch nicht, was ich sonst tun soll. 🙏
