Öffentlich lesbarer Thread
Wie soll ich die MPU schaffen, wenn mein Sohn ständig im Rausch ist
Ich sitz gerade mit nem Glas Wasser am Küchentisch, die Sonne dringt schwach durch das alte Fenster und ich frage mich, ob ich überhaupt noch was regeln kann. Mein Mann ist letztes Jahr an einer Fentanyl‑Überdosis gestorben, das hat uns alle aus den Fugen gerissen. Jetzt kämpfe ich nicht nur mit dem Schmerz, sondern auch mit dem ganzen Kram drumherum – Schuldnerverzeichnis, Versicherungen und das Ding mit der MPU, weil ich vor ein paar Monaten wegen einer kleinen Alkoholfahrt einen Punkt im Flensburger Register kriegen musste.
Mein jüngster Sohn zündet seit Monaten wieder jeden Tag den Joint, die Angst sitzt mir im Nacken, weil ich nicht weiß, ob das irgendwann zu ner Straftat führt und dann auch noch ich in die Klemme komme. Die Polizei hat neulich bei einem Nachbarn einen Razzia gemacht, und ich hab das Gefühl, dass sie mich bald mal anklopfen könnten, weil ich „verantwortlich“ für meinen Sohn bin. Ich hab ja keinen Clean‑Counter, aber die ganze Geschichte lässt mich kaum schlafen.
Jetzt kommt das mit der MPU: Die Behörde will sehen, dass ich „sicher“ am Steuer sitze, aber meine Gedanken sind permanent bei meinem Sohn, bei den Rechnungen für die Therapie, die nie richtig bezahlt wurden, und bei den Schulden, die sich stapeln, weil ich die Pflegekosten nicht mehr tragen kann. Ich hab schon versucht, ein Attest zu kriegen, aber die Ärzte reden nur von „psychischer Belastung“ und das reicht wohl nicht.
Hat jemand von euch so etwas erlebt? Wie habt ihr die MPU angegangen, wenn das Leben drunter und drüber geht? Gibt’s Tipps, wie man die Unterlagen zusammenkriegt, ohne völlig zu zerbrechen? Ich bin echt verzweifelt und könnte jede Hilfe gebrauchen. 🙏
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
