Öffentlich lesbarer Thread
Meine erste Nacht ohne Vape – war das nur ein Traum
Ich lieg hier auf meinem Bett, das Zimmer ist total still und draußen hör ich nur das leise Rauschen von Autos. Heute ist Montag und ich hab’s geschafft, wieder ganz ohne den ersten Vape‑Zug am Abend zu starten. 41 Tage jetzt, also fast ein Monat, und das fühlt sich irgendwie surreal an. Ich dachte, nach den ersten zwei Wochen wär das gar nicht mehr so schwer, aber heute war’s irgendwie… schwerer, weil ich total müde war und die Gedanken immer wieder zu dem kleinen Gerät zurückflogen.
Ich hab mich dann in mein Zimmer gekrallt, die Vorhänge halb zugezogen und versuch zu lesen – meeine alte Lieblingsserie, die ich vorher immer im Hinterkopf hatte, wenn ich mir ein Päckchen gezündet hab. Irgendwie war das jetzt das einzige, woran ich mich festhalten konnte. Meine Mama hat nix gemerkt, weil sie noch immer denkt, ich würd nur “ein bisschen” chillen nach der Schule. Ich muss zugeben, dass ich manchmal das Gefühl hab, dass ich eine Maske aufsetze und nur darauf warte, dass jemand die Lücke sieht.
Aber dann kam dieser kleine Moment, als ich plötzlich das Gefühl hatte, dass ich das echt schaffen kann, weil ich nicht nur das Gerät weggelegt hab, sondern auch die ganze Gedanke, dass ich immer “nur kurz” nerf’ne. Das war voll das bisschen Stolz‑Gefühl, das ich so selten hab. Hab jetzt aber irgendwie Angst, dass das gleich wieder verfliegt, wenn die nächste Party ansteht und die Clique wieder rumdruckt.
Wie geht ihr mit so einem Mix aus Stolz und Angst um, wenn ihr gerade clean seid und plötzlich das nächste “Trigger‑Event” droht? Ich fühl mich gerade total zwiegespalten und könnte echt ein bisschen Input gebrauchen 🙏.
Danke, wenn ihr eure Gedanken teilt. ❤️
