Öffentlich lesbarer Thread
Wie ich plötzlich ein TikTok‑Video geschafft hab, ohne zu merken – und was das mit mir m
Last night I was just scrolling, you know, trying to find some decent news about the new Hafen‑Datenbank. Instead, I stumbled over a TikTok of a cat dancing in a ship cabin. Und plötzlich, was ich so ernst war, habe ich mir ausgelassen, ein eigenes Video zu machen – mit meinem alten Hafen‑Mops Buster auf dem Rücken, bisschen Wind und dem Lächeln einer 62‑Jährigen, die versucht, ihr Leben zu steuern.
Ich wollte nur ein paar Sekunden zeigen, wie Buster den Deich patzelt, aber dann kam der Typ mit dem dicken Brillen „Ey, das ist voll der Kunst!“, und ich musste lachen, aber das Gehirn wollte weiter auf dem Asphalt.
Jetzt steh ich hier, mitten in der Nacht, und frage mich, ob ich mich heimlich wie ein Handy‑Abhängig mach. Ich weiß schon, dass ich seit 326 Tagen ein klarer Kopf bin – aber die gute Zeit, wo ich das durch die Straßen von Bremerhaven spür´ und gleichzeitig das Herz tut – wenn ich auf den Deich und den Wind laufe, kann ich mich in ein bisschen digital verheddern.
Ich meine, wer würde 62 III. Mal den Vögel-Fresnel-Reel in die Welt schmeißen? Ich will wissen: Habt ihr das auch passiert, wenn ihr die Schleife aus dem Auge des Alltags verliert und plötzlich irgendwo im Netz ein Zwinkeln des digitalen Windes macht? Und was passiert, wenn der erste „Gefällt mir“ kommt und ich mich frage, ob das ein Zeichen ist, dass ich mein Leben noch einmal umkrempeln muss?
