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Wie geht ihr mit dem „Substitutions‑Stigma“ in Selbsthilfegruppen um

kurz bevor ich ins bett falle: Ich hab neulich wieder ein Meeting in der Gruppe bescht und das Thema kam plötzlich auf: Wir sind ja alle hier, weil wir substituiert werden, aber manche Leute meinen trotzdem, wir seien „immer noch high“ oder „keine richtigen Sauberen“. Ich spür das total, weil ich selbst jetzt seit über einem Jahr clean bin, aber das Methadon ist ja trotzdem meine Behandlung. Irgendwie fühle ich mich dann immer zwischen den Stühlen – zum einen Teil der Szene, zum anderen weil ich das Substitutionsprogramm nicht als „Ausweg“, sondern als Therapie sehe. Hat jemand von euch schon mal das erlebt, dass andere Mitglieder das ein bisschen abwerten? Und wenn ja, wie habt ihr das angesprochen, ohne gleich nen Streit zu starten? Ich will ja nicht das Bild von „fast clean“ verbreiten, weil das ja nie funktioniert hat, aber das Stigma drückt manchmal echt schwer. Danke für eure Gedanken. 🙏
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