Öffentlich lesbarer Thread
Kopfkino macht langsam echt keinen Spaß mehr
keine ahnung, aber Hey Leute,
ich muss das hier mal loswerden, weil mir das seit ein paar Tagen echt im Nacken sitzt und ich nicht weiß, ob das nur bei mir so ist oder ob ihr das auch kennt. Ich hab ja schon ein paar Mal erzählt, dass ich seit fast 10 Monaten clean bin und die Tinder-Marathon-Phase hinter mir hab. Das lief ja quasi auf Vollgas, um irgendwie das "Ich brauche dich"-Gefühl zu kompensieren, statt eben... naja, ihr wisst schon.
Aber seitdem ich halt mit dem ganzen Alkohol- und Tinder-Quatsch aufgehört hab, ist in meinem Kopf irgendwie ein riesiges Karussell gestartet. Mein Kopfkino, nennt man das glaub ich. Statt früher auf dem Sofa zu versacken oder mit irgendwem auf der Couch zu liegen, spule ich jetzt halt ständig irgendwelche "Was wäre wenn"-Szenarien ab. Was wäre, wenn ich doch nochmal..., was wäre, wenn ich mich jetzt bei XY melde, was wäre, wenn dieses oder jenes passiert wäre. Das ist echt anstrengend, weil es sich so echt anfühlt, als ob ich das gerade erlebe.
Manchmal hab ich das Gefühl, ich brauche einen Schalter dafür. Oder vielleicht ist das irgendwie ein Teil von dem Tryptamin-Dings, dass man eben mehr ins Nachdenken kommt? Keine Ahnung, bin da echt überfragt. Aber dieses ständige Kopfkino nervt langsam echt. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und wie seid ihr damit umgegangen, dass die Gedanken einfach nicht aufhören wollen? Bin echt gespannt auf eure Gedanken dazu.
