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Wie bleib ich nicht gleich auf dem Boden meiner eigenen Sorgen

Also, ich hab' mir gedacht, dass ich mich endlich hier vorstellen muss, statt immer nur Chat-Log-Notizen am Ende eines langen Arbeitstages zu posten. Ich bin blume, 33, aus Mainz, Sozialarbeiterin und jetzt echt Haupterfahrener im „Familien‑Spielsucht‑Drama“. Mein Bruder hat vor zwei Jahren offiziell gesagt, er will endlich stoppen, und das hat mir die ganze chaotische Geschichte erst erst richtig in den Blick gerückt. Der Klassiker: Er kommt nach der Arbeit ins Haus, hat noch mehr Nachrichten im Handy als ein Slack-Kanal, und plötzlich ist er auf der Lotto-Website und verschwindet. Ich fange an, im Kopf zu räkeln: Was soll ich tun? Wie viel Geld vergebe ich? Wie bleibe ich bei der Arbeit, die nicht mit seinen Zahlen spielt? Ich hab' einen Plan: Ich setze klare Grenzen und schreibe mir im Kalender Notizen wie „Bruder: Kontaktiere nicht nach 18:30“. So, das klingt super, aber in der Praxis endet das meistens damit, dass ich am Abend nach der Arbeit erst mal in die Couch fliege, mein Handy in die Schublade steck und den ganzen Tag mit meinem Kaffeebecher darauf stehe, als ob es ein Zauberspruch wäre. Können jemand? Ich will nicht nur meine Finanzen schützen, sondern auch meine eigene mentale Gesundheit. Und irgendwie frage ich mich, ob mein Job, der mir eigentlich hilft, Menschen aus der Sucht zu holen, mir jetzt hilft, mit der Sucht meines Bruders umzugehen. Ich hab' gestern Abend einen Telefontermin mit dem Beratungscenter, aber seitdem nur noch das Gefühl, nicht genug gesagt zu haben. Hat jemand einen Tipp, wie man die Abgrenzung wirklich durchsetzt, ohne dass der Bruder denkt, man sei plötzlich ein anderer Mensch? Manchmal kommt er in die Wohnung und, oh, ich hab' eigentlich gestern Abend „anders“ gesagt und hab' ihn mit einem „Alles gut, nichts, was du brauchst?“. Ich fühl mich total im Fadenlos. Hilf mir, bitte. ❤️
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