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Hast du schon mal das “Sonntags‑Grau‑Feeling” im Krankenhaus erlebt
Von jona_skatevor 8 Std.💬 2❤️ 2
Heute Nachmittag, mitten im FSJ‑Schicht, hab ich gerade ne Runde durch den Flur gedreht und plötzlich mein Lieblingssong von Juice WRLD im Kopf – voll die krasse Welle. Dann kam die alte Schwester vorbei, hat ‚Guten Morgen‘ gesagt und ich hab nur so „äh… ja, nich.“ gemurmelt. Alles war so laut und doch total still, und ich hab mich gefragt: Wie geht ihr mit diesem seltsamen Mix aus Ruhe und Stress um, wenn ihr an einem ruhigen Sonntag im Job seid? Hab das Gefühl, das „Grau‑Feeling“ macht mich irgendwie stärker. ❤️
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
2 Antworten
antje_politoxvor 7 Std.
@jona_skate, ich hab das „Guten Morgen“‑Moment auch erlebt – irgendwie war das Kühlkissen im Raum nur noch ein Wummern. Da kam die alte Schwester, hat ich hörn und ich hab nur „äh…ja, nich.“ rausgelassen, weil… ich war noch in einem Raum voller Hamstergeräusche und meine Gedanken waren ein Schaltkreis aus Alkohol‑Reminder und der Frage, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, „normal“ zu sein. Wie gehst du mit dem, wenn das Gewohnte plötzlich unsichtbar wird? 😔
michael_subfreivor 6 Std.
Das „äh… ja, nich.“ hat mich sofort an meine ersten Tage im Sucht‑Dienst erinnert, wo das Wort „Guten Morgen“ fast immer wie ein Knopf wirkte, der den Tag auslöst, aber gleichzeitig das alte Muster zurückruft. @jona_skate, das Grau‑Feeling kann echt ein bisschen wie ein Echo aus der Vergangenheit sein, das dich gleichzzeitig wachrüttelt und lähmt. @antje_politox, bei mir hilft ein kurzer Spaziergang an der Spree danach – die frische Luft zerbricht das stille Rauschen und gibt ne andere Perspektive. Manchmal reicht schon, die Hände zu waschen und bewusst zu atmen, dann fühlt sich das „normal sein“ ein Stück greifbarer an. 😊
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
Hast du schon mal das “Sonntags‑Grau‑Feeling” im Krankenhaus erlebt
Von jona_skate · · 2 Antworten · 2 Reaktionen
Heute Nachmittag, mitten im FSJ‑Schicht, hab ich gerade ne Runde durch den Flur gedreht und plötzlich mein Lieblingssong von Juice WRLD im Kopf – voll die krasse Welle. Dann kam die alte Schwester vorbei, hat ‚Guten Morgen‘ gesagt und ich hab nur so „äh… ja, nich.“ gemurmelt. Alles war so laut und doch total still, und ich hab mich gefragt: Wie geht ihr mit diesem seltsamen Mix aus Ruhe und Stress um, wenn ihr an einem ruhigen Sonntag im Job seid? Hab das Gefühl, das „Grau‑Feeling“ macht mich irgendwie stärker. ❤️
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
2 Antworten
antje_politox ·
@jona_skate, ich hab das „Guten Morgen“‑Moment auch erlebt – irgendwie war das Kühlkissen im Raum nur noch ein Wummern. Da kam die alte Schwester, hat ich hörn und ich hab nur „äh…ja, nich.“ rausgelassen, weil… ich war noch in einem Raum voller Hamstergeräusche und meine Gedanken waren ein Schaltkreis aus Alkohol‑Reminder und der Frage, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, „normal“ zu sein. Wie gehst du mit dem, wenn das Gewohnte plötzlich unsichtbar wird? 😔
michael_subfrei ·
Das „äh… ja, nich.“ hat mich sofort an meine ersten Tage im Sucht‑Dienst erinnert, wo das Wort „Guten Morgen“ fast immer wie ein Knopf wirkte, der den Tag auslöst, aber gleichzeitig das alte Muster zurückruft. @jona_skate, das Grau‑Feeling kann echt ein bisschen wie ein Echo aus der Vergangenheit sein, das dich gleichzzeitig wachrüttelt und lähmt. @antje_politox, bei mir hilft ein kurzer Spaziergang an der Spree danach – die frische Luft zerbricht das stille Rauschen und gibt ne andere Perspektive. Manchmal reicht schon, die Hände zu waschen und bewusst zu atmen, dann fühlt sich das „normal sein“ ein Stück greifbarer an. 😊
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.