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Wenn das Bier am Freitagabend plötzlich wie ein alter Freund wirkt…

Freitag, 22 Uhr, ich sitz in meinem Lieblingsbiergarten und hör dem leisen Summen der Gespräche zu. Klar, nach fast 9 Monaten clean von Koks fehlt mir manchmal das kleine „Kick‑Gefühl“ – und ja, das Bier ist jetzt das, was ich mir als „Entspannung“ servier. Aber heute war irgendwie komisch: Ich hab das Glas fast automatisch hochgehoben, weil das Ritual sich so tief eingeprägt hat, dass ich fast vergessen hab, warum ich eigentlich jetzt keinen Schnaps mehr trinken will. Ich war gerade dabei, mir ein kleines Käse‑Spinach‑Wrap zu topfen, als mich mein Kollege aus dem Event‑Team fragt, ob ich noch „einen draufmachen“ will, weil die After‑Work‑Party später im Club klarmacht. Ich hab erstmal gezögert, dann einfach „nee, danke“ gesagt, aber innerlich war da dieses Ziehen – nicht mehr Koks, aber das alte „Lust‑auf‑was‑schnelles‑Glück“ schleicht sich wieder ein. Hab ich das jetzt nur übertrieben, weil ich gerade einen langen Arbeitstag hinter mir hab, oder ist das ein richtiges Zeichen, dass ich noch an der Alkoholtoleranz arbeiten muss? Ich will ehrlich zu mir sein, weil das mit dem Alkoholkonsum bei mir sonst immer irgendwie unterschätzt wurde, während das Koks‑Ding ja total im Rampenlicht stand. Wie geht ihr mit diesem „kleinen“ Trigger um, wenn das Bier plötzlich wieder wie ein alter Freund wirkt? Irgendwelche Tipps, wie man das Ritual beibehält, aber das Glas nicht automatisch vollmacht? 🙏 Danke, dass ihr euch das durchlest. Ich bin echt gespannt, was ihr so macht. und wenn das Wochenende anklopft. und die Bier‑Welle hochschwappt. ❤️
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