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Wie halt ich den Alltag auf Trab, wenn die Abstinenz langsam zu einer Routine wird

Also, ich sitz gerade in meiner Küche, trinke einen Kaffee und denke darüber nach, wie ich meine Tage strukturiere, seit ich clean bin. Es ist jetzt... naja, ich will nicht immer von der Zeit sprechen, aber ich bin definitiv auf dem richtigen Weg, oder? Ich hab meine Therapie abgeschlossen, ich bin wieder in der PR-Abteilung und ich habe sogar angefangen, wieder Sport zu treiben. Alles cool, aber ich merke, dass ich immer noch manchmal in dieser "Warum-soll-ich-mich-anstrengen"-Stimmung bin. Ich meine, ich hab meine Ziele, ich hab meine Prioritäten, aber es ist halt schwer, den ganzen Tag auf Trab zu halten, wenn man nicht mehr nach diesem Kick sucht. Ich hab mich gefragt, ob andere das auch so erleben, ob das normal ist, wenn man clean wird. Ich meine, ich hab gehört, dass es ein paar Monate dauern kann, bis man wieder einen richtigen Tagesrhythmus findet, aber ich will nicht, dass ich in dieser Lethargie stecken bleibe. Ich brauche halt irgendeine Art von Motivation, um mich jeden Tag aufzuraffen und zu sagen: "Hey, sabrina, du kannst das, du bist stark genug". Ich weiß nicht, vielleicht ist das ein bisschen ein Problem, das ich selbst lösen muss, aber ich dachte, ich frage einfach mal, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ka, ich hoffe, das ist kein zu langweiliger Text, ich will einfach nur wissen, ob ich allein bin mit diesem Gefühl.
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