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Dieses ständige Auf und Ab der Gefühle, kennt ihr das auch
Von dritteReihevor 2 Std.💬 1❤️ 2
Ich sitz hier grad, es ist Samstagmittag, und irgendwie fühlt sich das alles noch so neu und seltsam an. Seit 26 Tagen bin ich jetzt trocken, und ehrlich gesagt, manche Tage sind echt 'ne Wucht. Manchmal denk ich, wow, ich hab das im Griff, alles läuft. Und dann, zack, kommt so ein Moment wie heute. Draußen scheint die Sonne, überall sind Leute unterwegs, und in mir drin ist so eine Leere, die sich anfühlt wie ein riesiges Loch.
Ich hab ja früher als Journalist gearbeitet, da war ich es gewohnt, immer im Getriebe zu sein, ständig unter Strom. Der Whisky, der gehörte irgendwie dazu, war Teil des Handwerks, hab ich mir immer eingeredet. Jetzt, wo das weg ist, fehlt mir manchmal diese... ich weiß nicht, diese Härte, diese Illusion von Kontrolle. Und dann kommen so Gedanken hoch: Was war eigentlich echt in all den Jahren? Waren das meine Erfolge, meine Beziehungen, meine Gedanken – oder war das alles nur durch den Nebel des Alkohols gefärbt?
Es ist ja nciht so, dass ich jetzt nur noch rumhänge. Ich versuche, Struktur reinzubringen, wie hier im Forum vorgeschlagen wird. Morgens aufstehen, Kaffee trinken, mal kurz raus. Aber dieses Auf und Ab, dieses Gefühl, mal auf einem Hoch zu sein und dann plötzlich wieder tief unten, das ist echt anstrengend. Manchmal fühl ich mich wie auf einer Achterbahn, nur dass die Bremsen fehlen.
Kennt ihr das auch, dieses Gefühl, dass die eigenen Emotionen manchmal über einem Bahn brechen, ohne dass man sie richtig greifen kann? Wie geht ihr damit um, wenn diese Stimmungsschwankungen so stark sind, dass sie euch aus der Bahn werfen? Ich meine, ich hab jetzt seit 26 Tagen kein Glas mehr angefasst, aber das hier ist ja auch 'ne Art Kampf, oder? Irgendwie find ich das grad alles noch sehr, sehr verwirrend.
1 Antworten
svennieund_ichvor 1 Std.
Dieses ständige Auf und Ab der Gefühle, das kenn ich leider auch total. "Manche Tage sind echt 'ne Wucht", das trifft's gut. Wenn draußen alles so laut und lebendig ist und in mir drin nur so eine seltsame Stille herrscht, die sich eher wie ein Loch anfühlt, dann frag ich mich auch, was von meinem Leben eigentlich noch "meins" ist. Bei mir sind es ja eher die Nächte, die sich manchmal echt lang anfühlen, seit ich aufgehört hab zu trinken. Aber dieses Gefühl, mal voll da zu sein und dann plötzlich wieder so abzustürzen, ja, das ist echt anstrengend. Hab noch keine perfekte Lösung gefunden, aber ich versuch mich dann abzulenken, irgendwie.
Dieses ständige Auf und Ab der Gefühle, kennt ihr das auch
Von dritteReihe · · 1 Antworten · 2 Reaktionen
Ich sitz hier grad, es ist Samstagmittag, und irgendwie fühlt sich das alles noch so neu und seltsam an. Seit 26 Tagen bin ich jetzt trocken, und ehrlich gesagt, manche Tage sind echt 'ne Wucht. Manchmal denk ich, wow, ich hab das im Griff, alles läuft. Und dann, zack, kommt so ein Moment wie heute. Draußen scheint die Sonne, überall sind Leute unterwegs, und in mir drin ist so eine Leere, die sich anfühlt wie ein riesiges Loch.
Ich hab ja früher als Journalist gearbeitet, da war ich es gewohnt, immer im Getriebe zu sein, ständig unter Strom. Der Whisky, der gehörte irgendwie dazu, war Teil des Handwerks, hab ich mir immer eingeredet. Jetzt, wo das weg ist, fehlt mir manchmal diese... ich weiß nicht, diese Härte, diese Illusion von Kontrolle. Und dann kommen so Gedanken hoch: Was war eigentlich echt in all den Jahren? Waren das meine Erfolge, meine Beziehungen, meine Gedanken – oder war das alles nur durch den Nebel des Alkohols gefärbt?
Es ist ja nciht so, dass ich jetzt nur noch rumhänge. Ich versuche, Struktur reinzubringen, wie hier im Forum vorgeschlagen wird. Morgens aufstehen, Kaffee trinken, mal kurz raus. Aber dieses Auf und Ab, dieses Gefühl, mal auf einem Hoch zu sein und dann plötzlich wieder tief unten, das ist echt anstrengend. Manchmal fühl ich mich wie auf einer Achterbahn, nur dass die Bremsen fehlen.
Kennt ihr das auch, dieses Gefühl, dass die eigenen Emotionen manchmal über einem Bahn brechen, ohne dass man sie richtig greifen kann? Wie geht ihr damit um, wenn diese Stimmungsschwankungen so stark sind, dass sie euch aus der Bahn werfen? Ich meine, ich hab jetzt seit 26 Tagen kein Glas mehr angefasst, aber das hier ist ja auch 'ne Art Kampf, oder? Irgendwie find ich das grad alles noch sehr, sehr verwirrend.
1 Antworten
svennieund_ich ·
Dieses ständige Auf und Ab der Gefühle, das kenn ich leider auch total. "Manche Tage sind echt 'ne Wucht", das trifft's gut. Wenn draußen alles so laut und lebendig ist und in mir drin nur so eine seltsame Stille herrscht, die sich eher wie ein Loch anfühlt, dann frag ich mich auch, was von meinem Leben eigentlich noch "meins" ist. Bei mir sind es ja eher die Nächte, die sich manchmal echt lang anfühlen, seit ich aufgehört hab zu trinken. Aber dieses Gefühl, mal voll da zu sein und dann plötzlich wieder so abzustürzen, ja, das ist echt anstrengend. Hab noch keine perfekte Lösung gefunden, aber ich versuch mich dann abzulenken, irgendwie.