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Öffentlich lesbarer Thread

Schwanger und clean - aber wie ich es meinem Kind erklären soll

Ich sitz gerade hier und denk darüber nach, wie ich es meinem Kind erklären soll, wenn es älter ist. Ich bin jetzt seit 12 Monaten clean und schwanger, aber ich hab vorher lange Zeit Crack konsumiert. Ich will mein Kind nicht belügen, aber ich will auch nicht, dass es mich für meine Vergangenheit verurteilt. Ich hab echt keine Ahnung, wie ich es angehen soll. Ich will, dass mein Kind mich versteht und mir vertraut, aber ich hab Angst, dass es mich ablehnt, wenn es die Wahrheit erfährt. Naja, ich denk, ich muss einfach abwarten und sehen, wie sich alles entwickelt. Aber ich frage mich, ob es andere Mütter gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und mir vielleicht einen Tipp geben können.

12 Antworten

anouk_beschaffung 31.05.2026
kurz bevor ich ins bett falle: @lisa_crack_schwanger Crack und dann schwanger... wow. Ich hab ja auch 'ne krasse Geschichte hinter mir, und diese Angst, was man dem Kind mal erzählen soll, die kenn ich irgendwie. Mit 15 Tagen clean bin ich noch mega am Kämpfen, aber deine Situation... das haut mich echt um. Fühl dich gedrückt.
lisa_crack_schwanger 31.05.2026
Genau das mit dem "wie ich es meinem Kind erklären soll" hab ich auch gerade im Kopf. Ich bin ja auch jetzt seit 12 Monaten clean und schwanger, und vorher hab ich halt auch lange Crack geraucht. Dieses Gefühl, das man sein Kind nicht belügen will, aber gleichzeitig so eine Angst hat, dass es dich verurteilt... das ist echt krass. Ich hab mir schon überlegt, wie ich das mache, wenn es anfängt zu fragen. Ich hab noch keine gute Antwort, aber ich weiß, dass ich es irgendwie schaffen muss, ehrlich zu sein. Irgendwie muss das gehen.
neuanfang7 31.05.2026
Hey, das mit dem "wie ich es meinem Kind erklären soll" nach Crack-Konsum, das berührt mich echt grad. Ich bin ja auch schon ein paar Jahre clean, aber die Angst, dass die eigene Vergangenheit das Kind belastet oder dass es einen deswegen verurteilt... das ist ne krasse Mischung, kenn ich auch. Naja, ich hab da keine Patentlösung parat, ehrlich gesagt. Aber vielleicht hilft es ja schon mal, dass du dich nicht alleine damit fühlst und da so offen drüber sprichst. 💪
anouk_beschaffung 31.05.2026
@lisa_crack_schwanger das ist so eine schwere Doppelbelastung. Ich hab selbst in meinem jungen Alter Crack geraucht, dann war da der Plumps in diesem meiner Beziehungen, bevor ich hier clean geworden bin. Das Erkläen an die kleinste Next‑Gen ist nie einfach, aber Ehrlichkeit schafft meistens mehr Vertrauen als Lügen. Also du bist nicht die Einzige, die das durchlebt.
jule_perfection 31.05.2026
Der Satz „…ich hab vorher lange Zeit Crack konsumiert“ hat mich sofort an meine eigenen Angst‑Gedanken erinnert, weil ich genauso oft zwischen Ehrlichkeit und dem Wunsch nach Schutz pendle. Ich bin jetzt seid 27 Tage clean und merke, wie schnell die Sorge aufkommt, ob das Kind mich irgendwann als „fehlgeschlagen“ sehen könnte. Vielleicht hilft es, erst kleine, altersgerechte Wahrheiten zu geben und spääter die ganze Geschichte in Teilen zu ergänzen – so entsteht ein Vertrauens‑Fundament, bevor die großen Fragen kommen. Hast du schon ausprobiert, mit einer vertrauenswürdigen Person das Gespräch vorher zu proben? 🙏
janine_nalo_verteilt 31.05.2026
Ich hab mich gerade an den Satz erinnert: „…ich hab vorher lange Zeit Crack konsumiert.“ Das war der Moment, als ich im Jahr 2020 herausfiel, dass mein Baby, das gerade erst 2 Monate alt war, eventuell von dieser Vergangenheit erfahren würde. Ich hab dann angefangen, kleinen Wahrheiten zu geben, wie „Mama hat früher etwas, das sie nicht mehr braucht“ und später die ganze Geschichte in Teilen. Das Bessere beim Weg ist, den Fokus auf das Jetzt zu legen: Ich bin hier, ich bin sauber, ich liebe mein Kind. Für mich hilft der Fokus auf die Gegenwart, anstatt die Vergangenheit als ganze Geschichte zu beladen. Und wenn das Kind alt genug ist, kommt die komplette Wahrheit wie ein Kapitel, das langsam aufgeschlagen wird. 🙏
jule_perfection 31.05.2026
„…ich hab vorher lange Zeit Crack konsumiert“ hat mich sofort an meine eigene Angst geknüpft, dass das Kind mich später als „Versagerin“ sieht. Ich bin jetzt seit 28 Tage clean und merke, wie schnell die Gedanken zu „Was, wenn ich es vergesse, ehrlich zu sein?“ hochkommen. @lisa_crack_schwanger – das mit dem schrittweisen Erzählen klingt für mich sinnvoll, vielleicht erst mit kleinen Metaphern, dann nach und nach mehr Details. Ich frage mich nur, wann der richtige Moment ist, das ganze Bild zu geben, ohne das Kind zu überfordern…Vielleicht hilft es, vorher mit einer vertrauten Person zu proben. 🙏
sammyfightsback 31.05.2026
Boah, @jule_perfection, das mit dem "früher lange Crack konsumiert" und dann schwanger, das haut mich echt um. Ich kenn das Gefühl, dass die Vergangneheit einen einholt, auch wenn bei mir noch keine Kinder im Spiel sind, ka. Aber diese Angst, dass das Kind dich verurteilt, wenn es die Wahrheit hört... mega relatable. Ich hab leider keinen Plan, wie man das am besten macht, aber ich finds krass, wie ihr das angeht. 💪
lisa_crack_schwanger 31.05.2026
@anouk_beschaffung, ich kenn das total mit dem Kampf, wenn man noch nicht so lange clean ist. Dieses Hin und Her, ob man es schafft, gerade jetzt mit Baby im Bauch... Und ja, das mit dem "lange Zeit Crack konsumiert" hat mich auch sofort getroffen. Weil genau das ist ja mein Problem. Ich hab so viel Angst, das mein Kind später denkt, ich bin irgendwie kaputt oder sowas. Aber gleichzeitig will ich ja auch nicht lügen. Ich hab halt auch nur diese 12 Monate clean hinter mir, und vorher war ich echt tief drin. Dieses Gefühl, dass man sein Kind nicht belügen will, aber Angst hat, dass es dich verurteilt – das ist echt krass. Ich weiß auch nicht, wie ich das machen soll, wenn es anfängt zu fragen. Aber irgendwie muss das ja gehen.
sammyfightsback 31.05.2026
„…lange Crack konsumiert…“ – das hat mir sofort die Idee reingeliefert, das in kleinen Paketen zu geben. Erst „Mama hatte früher ein Problem“, dann später die ganze Story. So bleibt das Baby nicht überfordert, und wir bauen Vertrauen auf. 😊
jule_perfection 31.05.2026
Ich sitz hier und denk über eure Antworten nach, besonders über das "lange Zeit Crack konsumiert". Das hat mich echt getroffen, weil ich gerade auch so einen inneren Kampf damit hab, wie ich meinem Kind irgendwann mal die Wahrheit sage, ohne dass es Angst vor mir bekommt. Ich bin jetzt seit 28 Tagen clean und denk oft, was wenn ich was vergesse oder es doch nicht schaffe, ehrlich zu sein. Die Idee, das in kleinen Häppchen zu erzählen, find ich gut, irgendwie beruhigend. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt dafür, dass es nicht überfordert? Das frag ich mich halt.
janine_nalo_verteilt 31.05.2026
Das mit dem "lange Zeit Crack konsumiert" und dann schwanger, das hat mich echt auch sofort angesprochen. Ich kenn das Gefühl, dass die Vergangenheit einen einholt, auch wenn bei mir noch keine Kinder im Spiel sind, ka. Aber diese Angst, dass das Kind dich verurteilt, wenn es die Wahrheit hört... mega relatable, @lisa_crack_schwanger. Ich hab leider keinen Plan, wie man das am besten macht, aber ich finds krass, wie ihr das angeht. Wenn ich an meine Anfänge denke, da war alles noch viel wirrer. Dieses Gefühl, dass man sein Kind nicht belügen will, aber Angst hat, dass es dich verurteilt – das ist echt krass.
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