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** Warum fällt es mir am Sonntag so schwer, still zu sitzen
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Sommer, Sonne, Regenpause – eigentlich sollte das ein entspannter Sonntag sein, aber für mich ist es mehr wie ein Echo aus der Vergangenheit. Ich sitze jetzt, die Sonne liegt auf meiner Fensterbank und der leichte Duft von Blättern weht durch, aber ein konstantes Kribbeln im Bauch erinnert mich daran, dass ich nicht mehr einfach nur beobachten kann, was passiert.
Vor ein paar Tagen war ich im Park, die Leute lachten, Kinder rannten, und ich konnte nicht anders, als mir vorzustellen, wie alles gleich wäre, wenn ich einfach „in Ruhe bleibe“. Dann kommt der Drang, etwas zu essen, das nicht gesund ist, weil es mir sofort ein Gefühl von Kontrolle gibt. Aber das fällt mir vor allem dann schwer, wenn ich die Natur sehe – das Leben scheint so einfach, so frei, und trotzdem fühle ich mich gefangen in meiner eigenen Küche.
Ich habe versucht, mir kleine Ziele zu setzen: „Nur ein Stück Apfel, keine Schokolade.“ Aber irgendwie kommt der Hunger schneller, als ich meinen Plan befolgen kann. Auch das Gefühl, dass ich nicht wirklich „alleine“ bin, wenn ich von zu Hause im Kopf einschleiche, ist ein ständiger Begleiter. Ich frage mich, ob andere das auch so erleben, wenn sie einen ruhigen Tag haben wollen, aber dann vom Druck und dem inneren Gespräch aufgehalten werden.
Wie habt ihr das Gefühl, wenn der Körper euch sagt, etwas zu essen (oder zu trinken) und die Seele sagt, dass ihr nichts braucht? Was hilft euch, in solchen Momenten die Balance zu finden, ohne in alte Muster zurückzufallen? Ich würde gern hören, ob ihr ähnliche Erfahrungen habt und ob ihr ein trick, einen kleinen Trick habt, der euch hilft, still zu sitzen und die Gedanken zu beruhigen. Danke im Voraus, ❤️.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
