Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das Gaming‑Licht die Familie im Dunkeln lässt
Ich sitz gerade auf der Couch, das Licht vom Fernseher wirft noch die bunten Pixel in mein Gesicht und ich hör das leise Surren vom Gaming‑PC, das mein Ex fast immer die ganze Nacht an hatte. Ich hab mich vor vier Jahren endlich von ihm getrennt – nach endlosen Lügen und Kokain‑Messen. Die Kids haben jetzt wieder ihr eigenes Zimmer, doch jedes Mal, wenn ich die Tür öffne, sieht mein Sohn mich an und fragt: „Mama, warum hörst du immer das laute Klackern von dem Spielzeug?“ Und ich muss nur lächeln, weil ich sonst gleich wieder in die alte Spirale fall.
Letztes Wochenende war ich dann bei einem Online‑Match mit ein paar alten Kumpels, und plötzlich kam das Handy meiner Tochter rumgelaufen, hat überall bunte Benachrichtigungen geklopft. Ich hab ihr gesagt, das ich kurz weg bin, dann war ich wieder im Spiel, weil das war das Einzige, was mir noch ein bisschen Normalität gab. Aber dann kam die Nachricht: „Mama, bitte hör auf zu spielen, ich will dich zum Schlafen haben.“ Und ich fühlte mich total schuldig, weil ich ja eigentlich nur kurz abgelenkt sein wollte.
Habt ihr das auch – das ständige Hin- und Herziehen zwischen dem Wunsch, mal abzuschalten und dem Druck, für die Kids da zu sein? Wie geht ihr mit den Momenten um, wo das Game‑Licht das Haus erleuchtet, aber eure Kinder im Dunkeln sitzen? Ich brauch ein paar Tipps, weil ich das Gefühl hab, dass ich bald wieder komplett ausbrenne. 🙏
