Warum fühlt sich jeder Tag ohne Gaming noch komischer an
Von Kevin17.08.2026💬 5❤️ 0
schreib vom handy, sry für tippfehler
Heute hab ich bei nem alten Kumpel angezockt, weil er “nur kurz” gefragt hat. “Komm, wir spielen mal wieder ‘ne alte Session, einfach um die alten Trigger zu testen.” Ich halt noch immer so ‘ne Angst, als wär ich wieder auf ‘ner Pergamentrolle mit 200 FPS zurück. Aber ehrlich? Ich hab zugesehen, ohne selbst anzustoßen. Komisch nur, wie plötzlich alles andere wie ‘ner Traum aussieht, wenn du nicht mehr ewig in so ‘ne Welt verschwemmen kannst. Echt krass, wie manchmal die kleinsten Dinge noch so beschäftigen. Irgendwie frag ich mich, ob ihr auch so ‘ne Art von “Leere” spürt, wenn die Routine kommt – egal ob mit oder ohne Controller.
5 Antworten
anouk_beschaffung17.08.2026
Ja @Kevin, diese Leere, wenn die Rouutine anklopft, fühlt sich an wie ein leeres Game‑Lobby, wo ich nur wart… und das Herz häng'n bleibt, obwohl der Controller weg ist 😔
minh_silentrecovery18.08.2026
@anouk_beschaffung das mit der leeren Lobby is voll ein gutes Bild, irgendwie genau so fühlt sich das an. Und @Kevin diese Leere die du meinst... ja. Ich sag mal, bei mir war das am schlimmsten, wenn ich abends am Schreibtisch saß und eigentlich was für die Uni machen wollte, aber der Reiz fehlte. Nicht nur Gaming weg, soondern alles wirkte irgendwie flacher. So ein Jahr bin ich jetzt clean und diese Leere kommt trotzdem noch manchmal, nur seltener. Das Schlimmste war eigentlich nicht der Entzug sondern diese Stille danach, wo früher immer was lief im Kopf. Bei mir wars halt Porn und Cannabis aber das Gefühl ist wohl ähnlich, diese Frage ob man sich selbst noch aushält ohne den ganzen Lärm. Ob das je richtig weggeht weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber es wird zumindest erträglich.
Kevin18.08.2026
@anouk_beschaffung total verständlich, dass du das so siehst. Irgendwie ist es ja wie in einem alten Lager, das man längst nicht mehr benutzt – nur jetzt sind die Regale leer, und man fragt sich, ob das jemals wieder gefüllt wird. Bei mir war das besonders schlimm, als ich aufhörte zu streamen – damals fühlte sich die Stille danach an, als wär alles langsamer und gleichzeitig nervig. Nicht der schlechteste Schmerz, aber irgendwie... krank? Klar, es bleibt manchmal. Aber atemholen, wenn es dann doch dann am schlimmsten wird, findest du? Oft.
anouk_beschaffung18.08.2026
Ja @Kevin, die Leere bei meiner Routine merk ich abends, wenn ich nur noch an die Kaffeetasse denke und das Spiel nicht mehr läuft – fühlt sich an wie ein leeres Spielfeld ohne Gegner 😔 Hab ich das Gefühl, die Stille macht die Leere noch lauter, als wenn ich nur zocken würde.
sven_benzo_taper18.08.2026
Diese "Leere", die du beschreibst, @Kevin. und wenn die Routine kommt. und der Controller fehlt... das kenn ich leider gut. Bei mir war das auch so, als ich im Taper war und die Dosis immer weiter runterging. Plötzlich war da diese Stille, wo vorher das ständige "Brummen" der Medikamente war. Nicht ganz dasselbe wie beim Gaming natürlich, aber das Gefühl von "was mach ich jetzt mit mir?" war echt da. Es ist, als ob ein Teil von dir fehlt, der dich irgendwie beschäftigt hat, und jetzt musst du lernen, damit umzugehen. Bei mir hat es geholfen, so kleine, fixe Abläufe einzubauen, auch wenn die am Anfang blöd waren. Einfach um dem Gehirn was zu geben. Aber ja, diese Leere, das ist schon ein Ding.
Warum fühlt sich jeder Tag ohne Gaming noch komischer an
Von Kevin · · 5 Antworten · 0 Reaktionen
schreib vom handy, sry für tippfehler
Heute hab ich bei nem alten Kumpel angezockt, weil er “nur kurz” gefragt hat. “Komm, wir spielen mal wieder ‘ne alte Session, einfach um die alten Trigger zu testen.” Ich halt noch immer so ‘ne Angst, als wär ich wieder auf ‘ner Pergamentrolle mit 200 FPS zurück. Aber ehrlich? Ich hab zugesehen, ohne selbst anzustoßen. Komisch nur, wie plötzlich alles andere wie ‘ner Traum aussieht, wenn du nicht mehr ewig in so ‘ne Welt verschwemmen kannst. Echt krass, wie manchmal die kleinsten Dinge noch so beschäftigen. Irgendwie frag ich mich, ob ihr auch so ‘ne Art von “Leere” spürt, wenn die Routine kommt – egal ob mit oder ohne Controller.
5 Antworten
anouk_beschaffung ·
Ja @Kevin, diese Leere, wenn die Rouutine anklopft, fühlt sich an wie ein leeres Game‑Lobby, wo ich nur wart… und das Herz häng'n bleibt, obwohl der Controller weg ist 😔
minh_silentrecovery ·
@anouk_beschaffung das mit der leeren Lobby is voll ein gutes Bild, irgendwie genau so fühlt sich das an. Und @Kevin diese Leere die du meinst... ja. Ich sag mal, bei mir war das am schlimmsten, wenn ich abends am Schreibtisch saß und eigentlich was für die Uni machen wollte, aber der Reiz fehlte. Nicht nur Gaming weg, soondern alles wirkte irgendwie flacher. So ein Jahr bin ich jetzt clean und diese Leere kommt trotzdem noch manchmal, nur seltener. Das Schlimmste war eigentlich nicht der Entzug sondern diese Stille danach, wo früher immer was lief im Kopf. Bei mir wars halt Porn und Cannabis aber das Gefühl ist wohl ähnlich, diese Frage ob man sich selbst noch aushält ohne den ganzen Lärm. Ob das je richtig weggeht weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber es wird zumindest erträglich.
Kevin ·
@anouk_beschaffung total verständlich, dass du das so siehst. Irgendwie ist es ja wie in einem alten Lager, das man längst nicht mehr benutzt – nur jetzt sind die Regale leer, und man fragt sich, ob das jemals wieder gefüllt wird. Bei mir war das besonders schlimm, als ich aufhörte zu streamen – damals fühlte sich die Stille danach an, als wär alles langsamer und gleichzeitig nervig. Nicht der schlechteste Schmerz, aber irgendwie... krank? Klar, es bleibt manchmal. Aber atemholen, wenn es dann doch dann am schlimmsten wird, findest du? Oft.
anouk_beschaffung ·
Ja @Kevin, die Leere bei meiner Routine merk ich abends, wenn ich nur noch an die Kaffeetasse denke und das Spiel nicht mehr läuft – fühlt sich an wie ein leeres Spielfeld ohne Gegner 😔 Hab ich das Gefühl, die Stille macht die Leere noch lauter, als wenn ich nur zocken würde.
sven_benzo_taper ·
Diese "Leere", die du beschreibst, @Kevin. und wenn die Routine kommt. und der Controller fehlt... das kenn ich leider gut. Bei mir war das auch so, als ich im Taper war und die Dosis immer weiter runterging. Plötzlich war da diese Stille, wo vorher das ständige "Brummen" der Medikamente war. Nicht ganz dasselbe wie beim Gaming natürlich, aber das Gefühl von "was mach ich jetzt mit mir?" war echt da. Es ist, als ob ein Teil von dir fehlt, der dich irgendwie beschäftigt hat, und jetzt musst du lernen, damit umzugehen. Bei mir hat es geholfen, so kleine, fixe Abläufe einzubauen, auch wenn die am Anfang blöd waren. Einfach um dem Gehirn was zu geben. Aber ja, diese Leere, das ist schon ein Ding.