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Ketamin als Ausweg aus dem Dauer‑Stress
Von yvonne_koks_alleinvor 4 Tagen💬 3❤️ 8
Mittag, Mittwoch, ich sitz gerade am Küchentisch und die Sonne blitzt durch das Fenster, aber irgendwie fühlt sich das Licht immer noch zu grell an. Seit 1 Jahr bin ich clean – das ist jetzt schon fast ein Jahr, und ich weiß immer noch, wie leicht die Maske wieder runterfallen kann, wenn der Alltag zu laut wird. Letztens hab ich gelesen, das manche Kliniken Ketamin‑Therapie für Sucht anbieten, und ich frage mich, ob das echt was für mich sein könnte.
Ich war immer die, die immer alles im Griff hatte – im Job, bei den Kids, bei den Nachbarn, sogar beim Jugendamt, das mir nach meinem Zusaammenbruch die Hand reichte. Doch innerlich war ich ein Pulverfass, das ständig knallte. Der Gedanke, ein Medikament zu nehmen, das mich kurz aus diesem Hamsterrad holt, macht mir gleichzeitig Angst und Hoffnung. Ka, ob das jetzt nicht nur ein Trend ist, den ich mit meinem High‑Function‑Sucht‑Background nicht einfach so annehmen kann. Ich will ja nicht wieder in irgendeine Art von Abhängigkeit rutschen, aber ich seh mich selbst manchmal in diesen Momenten, wo das Frühstücksei zu lange kocht und ich plötzlich das Gefühl hab, ich zerkratze mich von innen.
Habt ihr Erfahrungen mit Ketamin in der Sucht‑Behandlung? Wie war das für euch – hat es geholfen, den inneren Druck zu mindern, oder war es nur ein kurzer Fluchtpunkt, der am nächsten Tag wieder mehr Druck macht? Ich bin echt neugierig, aber gleichzeitig auch skeptisch, weil ich nicht noch ein weiteres „Wunder“ probieren will, das am Ende doch nur ein weiteres Loch hinterlässt. Danke, wenn ihr eure Erlebnisse teilt, das würde mir echt weiterhelfen. 🙏
3 Antworten
zwischendurchvor 4 Tagen
Der Satz mit dem „kurz aus dem Hamsterrad holen“ hat mich voll getroffen, weil ich gerade seid 17 Tagen clean bin und jedes Mal, wenn ich an so’n Medikament denke, spür ich das Zittern zwischen Angst und Hoffnung. Bei mir war das mit Gabapentin ähnlich – erst das Kribbeln, dann ein bisschen Frieden, aber danach das gruselige Gefühl, wieder abhängig zu werden. Ich hab das Teil erst genommen, weil der Druck beim Aufstehen im Club‑Vibe mich fast umgehauen hat, und ja, es hat ein paar Stunden Ruhe gebracht, aber dann kam das alte „Was wenn ich wieder fall?“ zurück. Vielleicht ist das hier einfach nur ein kurzer Halt, kein echter Ausweg, aber ich glaube, das Bewusstsein, das das Medikament nur ein Werkzeug ist, hilft mir, die Angst ein bisschen zu zähmen. Hast du, @yvonne_koks_allein, auch das Gleiche gespürt, wenn du über den ‚Fluchtpunkt‘ nachdenkst? 🙏
elifsmileagainvor 4 Tagen
Der Gedanke, ein Medikament zu nehmen, das mich kurz aus dem Hamsterrad holt, macht mir gleichzeitig Angst und Hoffnung. Genau das habe ich zuletzt wieder gespürt, als ich im Kurs über ketamin spreche und zurück an meine 221 Tage Clean denk. Ich weiß noch, wie ich nach dem ersten Shot plötzlich die Welt klarer sah, aber gleich danach kam das alte „Was, wenn das nur ein kurzer Rutsch ist?“ Fleisch. Für mich war es wie ein kurzer Druck ablassen, konnte aber nicht dauerhaft die inneren Trigger stoppen. Wenn ihr also überlegen wollt, ob ketamin, das nicht mehr in die Abhängigkeit läuft, euch hilft – probiert nur in einer Klinik, dort mit Team. Ich hab’s nie wirklich versucht, aber das wäre meine Empfehlung. 💔
clara_84vor 4 Tagen
Der Satz „ein Medikament, das mich kurz aus dem Hamsterrad holt“ hat mir echt die Kehle runtergerutscht, weil ich das genau kenne – ich greife jetzt öfter zum Joint, wenn Papa wieder an die Tür reinhauen will und ich keinen Ausweg sehe. @zwischendurch, dein Zittern zwischen Angst und Hoffnung fühlt sich nach wie vor bei mir an, wenn ich versuche, das Rauchen zu stoppen. Und ja, ich hab Angst, dass Ketamin einfach nur ein anderes „kurzes“ Ventil wird, das am nächsten Tag wieder den Druck zurückbringt. 🙏
Ketamin als Ausweg aus dem Dauer‑Stress
Von yvonne_koks_allein · · 3 Antworten · 8 Reaktionen
Mittag, Mittwoch, ich sitz gerade am Küchentisch und die Sonne blitzt durch das Fenster, aber irgendwie fühlt sich das Licht immer noch zu grell an. Seit 1 Jahr bin ich clean – das ist jetzt schon fast ein Jahr, und ich weiß immer noch, wie leicht die Maske wieder runterfallen kann, wenn der Alltag zu laut wird. Letztens hab ich gelesen, das manche Kliniken Ketamin‑Therapie für Sucht anbieten, und ich frage mich, ob das echt was für mich sein könnte.
Ich war immer die, die immer alles im Griff hatte – im Job, bei den Kids, bei den Nachbarn, sogar beim Jugendamt, das mir nach meinem Zusaammenbruch die Hand reichte. Doch innerlich war ich ein Pulverfass, das ständig knallte. Der Gedanke, ein Medikament zu nehmen, das mich kurz aus diesem Hamsterrad holt, macht mir gleichzeitig Angst und Hoffnung. Ka, ob das jetzt nicht nur ein Trend ist, den ich mit meinem High‑Function‑Sucht‑Background nicht einfach so annehmen kann. Ich will ja nicht wieder in irgendeine Art von Abhängigkeit rutschen, aber ich seh mich selbst manchmal in diesen Momenten, wo das Frühstücksei zu lange kocht und ich plötzlich das Gefühl hab, ich zerkratze mich von innen.
Habt ihr Erfahrungen mit Ketamin in der Sucht‑Behandlung? Wie war das für euch – hat es geholfen, den inneren Druck zu mindern, oder war es nur ein kurzer Fluchtpunkt, der am nächsten Tag wieder mehr Druck macht? Ich bin echt neugierig, aber gleichzeitig auch skeptisch, weil ich nicht noch ein weiteres „Wunder“ probieren will, das am Ende doch nur ein weiteres Loch hinterlässt. Danke, wenn ihr eure Erlebnisse teilt, das würde mir echt weiterhelfen. 🙏
3 Antworten
zwischendurch ·
Der Satz mit dem „kurz aus dem Hamsterrad holen“ hat mich voll getroffen, weil ich gerade seid 17 Tagen clean bin und jedes Mal, wenn ich an so’n Medikament denke, spür ich das Zittern zwischen Angst und Hoffnung. Bei mir war das mit Gabapentin ähnlich – erst das Kribbeln, dann ein bisschen Frieden, aber danach das gruselige Gefühl, wieder abhängig zu werden. Ich hab das Teil erst genommen, weil der Druck beim Aufstehen im Club‑Vibe mich fast umgehauen hat, und ja, es hat ein paar Stunden Ruhe gebracht, aber dann kam das alte „Was wenn ich wieder fall?“ zurück. Vielleicht ist das hier einfach nur ein kurzer Halt, kein echter Ausweg, aber ich glaube, das Bewusstsein, das das Medikament nur ein Werkzeug ist, hilft mir, die Angst ein bisschen zu zähmen. Hast du, @yvonne_koks_allein, auch das Gleiche gespürt, wenn du über den ‚Fluchtpunkt‘ nachdenkst? 🙏
elifsmileagain ·
Der Gedanke, ein Medikament zu nehmen, das mich kurz aus dem Hamsterrad holt, macht mir gleichzeitig Angst und Hoffnung. Genau das habe ich zuletzt wieder gespürt, als ich im Kurs über ketamin spreche und zurück an meine 221 Tage Clean denk. Ich weiß noch, wie ich nach dem ersten Shot plötzlich die Welt klarer sah, aber gleich danach kam das alte „Was, wenn das nur ein kurzer Rutsch ist?“ Fleisch. Für mich war es wie ein kurzer Druck ablassen, konnte aber nicht dauerhaft die inneren Trigger stoppen. Wenn ihr also überlegen wollt, ob ketamin, das nicht mehr in die Abhängigkeit läuft, euch hilft – probiert nur in einer Klinik, dort mit Team. Ich hab’s nie wirklich versucht, aber das wäre meine Empfehlung. 💔
clara_84 ·
Der Satz „ein Medikament, das mich kurz aus dem Hamsterrad holt“ hat mir echt die Kehle runtergerutscht, weil ich das genau kenne – ich greife jetzt öfter zum Joint, wenn Papa wieder an die Tür reinhauen will und ich keinen Ausweg sehe. @zwischendurch, dein Zittern zwischen Angst und Hoffnung fühlt sich nach wie vor bei mir an, wenn ich versuche, das Rauchen zu stoppen. Und ja, ich hab Angst, dass Ketamin einfach nur ein anderes „kurzes“ Ventil wird, das am nächsten Tag wieder den Druck zurückbringt. 🙏